Die besten Iphone Spiele (kostenpflichtig)

Veröffentlicht in Apple, Iphone, Spiele mit Tags , , , , am Januar 14, 2010 von Tim

Ich habe es mir fest vorgenommen, künftig wieder verstärkt über interessante Apps aus dem iTunes Store zu berichten. Den Anfang macht eine Auflistung mit den, meiner Meinung nach, besten kostenpflichtigen iPhone Games. Ihr könnte eure Empfehlungen natürlich gerne als Kommentar posten. ;)


Bejeweled 2
Preis: 2,39 Euro
DER Klassiker unter den modernen Geschicklichkeitstiteln. Das Spiel hat bereits auf der XBOX 360, dem PC und dem MAC tierischen Spaß gemacht und das Konzept funktioniert auf dem iPhone sogar noch besser. Dank Facebook-Connect Funktion ist es sogar möglich, die “Bejeweled Blitz”-Variante zu spielen und die Highscores automatisch bei Facebook zu posten.


Doodle Jump
Preis: 0,79 Euro
Doodle Jump ist für mich ohne Zweifel das mit Abstand geilste iPhone Spiel. Optisch ist es so einfach gestrickt, aber das Gameplay macht unglaublich süchtig. Worum es hier überhaupt geht? Nun, im Grunde nur darum, so hoch wie nur möglich zu springen und Hindernissen und Gegnern aus dem Weg zu gehen. Besser kann man 79 Cent nicht investieren, das perfekte “Klospiel”. :>


The Secret of Monkey Island: Special Edition
Preis: 5,99 Euro
Knapp sechs Euro sind für ein iPhone Spiel sicherlich ein stolzer Preis, aber dafür zählt Monkey Island zu den umfangreicheren und vor allem aufwendigeren Titeln. Zudem sollte jeder diesen Adventure-Klassiker einmal gespielt haben. Das Spiel wurde fast 1:1 von dem PC und der XBOX 360 umgesetzt und die iPhone Version ist sogar mit Abstand am günstigsten.


Alive4ever
Preis: 2,39 Euro
Wer auf der Suche nach einem guten Zombiegame ist, dürfte hier genau richtig sein. In Alive4ever gilt es, aus der Vogelperspektive unzählige Zombies abzuknallen, geiseln zu retten und sich fiesen Endgegnern zu stellen. Dank eines Levelup- und Shoppingsystems wird der Spieler zum weiterzocken motiviert und dürfte über mehrere Stunden mit diesem Spiel beschäftigt sein. Via Bluetooth oder Wi-Fi ist sogar ein Koop-Modus möglich. Insgesamt ein tolles Spiel, was sich ein wenig wie eine portable Fassung von Left 4 Dead anfühlt.


Jet Car Stunts
Preis: 1,59 Euro
Jet Car Stunts für mich das beste Rennspiel auf dem iPhone. Für einen sehr fairen Preis bekommt man jede Menge knifflige Strecken geboten, die Grafik ist der Hammer und die Spielbarkeit dank der perfekten Steuerung erstklassig. Muss man gespielt haben.


Twin Blades
Preis: 0,79 Euro
Twin Blades ist ähnlich wie z.B. Alive4Ever, nur dass man hier in 2D-Manier von links nach rechts (oder umgekehrt) läuft und den Zombies auch mit Nahkampfwaffen den Kampf ansagen kann. Verglichen mit Alive4Ever hat Twin Blades spielerisch leicht das Nachsehen, hat dafür aber die deutlich coolere Optik zu bieten. Ein kleiner Geheimtipp.


Dungeon Hunter
Preis: 3,99 Euro
Um es kurz zu machen: Dungeon Hunter ist ein sehr spaßiger und technisch überzeugender Diablo(2)-Klone und daher ein absolutes Muss für alle Action-RPG-Fans.


Castle of Magic
Preis: 1,59 Euro
Bei Castle of Magic handelt es sich um ein typisches 2D-Jump`n`Run in Mario- oder Sonicmanier. Besonders hervorzuheben ist hier die exzellente Optik, die sich für PSP-Titeln nicht verstecken muss. Einzig die Steuerung ist stellenweise etwas nervig.


The Deep Pinball
Preis: 0,79 Euro
Für mich das beste Flipperspiel auf dieser Plattform. Optisch die reinste Augenweide.


Flight Control
Preis: 0,79 Euro
Flight Control ist, wie Doodle Jump auch, einer dieser Titel, von dessen Grafik man sich nicht täuschen lassen sollte. Das Spielprinzip ist einfach, aber genial: Es gilt, Flugzeuge zu ihrer Landebahn zu leiten, gleichzeitig aber zu verhindern, dass sich die verschiedenen Flugzeuge in die Quere kommen. Nur wenige Spiele erzeugen einen so immensen Suchtfaktor.

The Saboteur – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am Januar 9, 2010 von Tim

Was kommt dabei heraus, wenn man Spiele wie Assassins Creed oder Grand Theft Auto miteinander mischt, eine Prise Sin City hinzugibt und dem ganzen ein WW2-Setting verpasst? The Saboteur, das Abschiedsprojekt des kürzlich geschlossenen Entwicklerstudios Pandemic. Diese Review verrät, ob sich die Jungs und Mädels damit würdig verabschieden.

The Saboteur spielt in dem von Nazis besetzten Paris der 40er-Jahre. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des draufgängerischen Rennfahrers Sean Devlin, der aufgrund eines Mordes an seinem besten Freund auf Vergeltung aus ist und plötzlich merkt, dass sein Vorhaben eng mit dem Schicksal der gesamten Stadt verknüpft ist. Er schließt sich einer Widerstandsbewegung an und setzt sich zum Ziel, die deutschen Besatzer zu bekämpfen und aus Paris zu vertreiben.

In den vergangenen Jahren bekamen wir es sicherlich mit so manchen Titeln zu tun, die im zweiten Weltkrieg angesiedelt sind. Auch wenn die Handlung alles andere als hollywoodreif ist, setzt die Geschichte von The Saboteur sich aber dennoch von anderen WW2-Titeln ab. Gleiches gilt für das Gameplay. Während die meisten WW2-Titel dem Ego Shooter Genre angehören, haben wir es hier mit einem interessanten Genremix zu tun. Innovativ ist The Saboteur zwar nicht, dafür bedient es sich aber gekonnt bei Spielen wie GTA oder Assassins Creed. Während der Aufbau der Spielewelt mitsamt diverser Freiheiten, Fahrzeugen und Missionen größtenteils an Grand Theft Auto erinnern, erwecken die Kletterpassagen Erinnerungen an die Abenteuer von Altair und Ezio. Hierbei muss man allerdings erwähnen, dass das Klettersystem keineswegs die Klasse eines Assassins Creed erreicht. Pandemic hat sich einfach geschickt und teilweise auch etwas frech an den Vorlagen bedient und das Konzept geht im Grunde auch gut auf, wenn man sich mit einem ideenlosen Gameplay abfinden kann. Leider gibt es da aber zwei Mankos, die den Spielspaß stellenweise extrem trüben. Zum einen wäre da die teilweise katastrophale KI und zum anderen die schwammige Steuerung, die einem vor allem bei den Fahr- und Klettereinlagen den letzten Nerv raubt. Andererseits gibt es aber auch einige Punkte, die The Saboteur besser macht, als z.B. die GTA Serie. Die Missionen sind nämlich mit sehr großzügigen Checkpoints versehen und verhindern somit unnötige Frustmomente. Beim Schwierigkeitsgrad haben es die Entwickler aber wiederum zu gut gemeint, denn auf “normal” stellt The Saboteur nur für die wenigsten eine echte Herausforderung dar. Was den Umfang betrifft, steht The Saboteur seinen Vorbildern in nichts nach. Ignoriert der Spieler die Nebenmissionen völlig, wird er nach ca. zehn Stunden den Abspann erblicken, andernfalls kann sich die Spielzeit aber locker verdoppeln, da es hier viel zu entdecken gibt. Während die Nebenmissionen, wie man es von Spielen dieser Art nunmal kennt, mit der Zeit ziemlich eintönig werden, sind die Hauptmissionen überraschend abwechslungsreich geworden. Natürlich geht es, wie man es am Namen bereits erahnen kann, größtenteils darum, gegnerische Stützpunkte zu sabotieren, aber Missionen, in denen der Spieler zum Beispiel bestimmte Charaktere befreien oder auch mal einen Rennwagen klauen muss, lockern den Spielverlauf auf und sorgen für Abwechslung.

The Saboteur besitzt einen sehr stylishen Sin City Look in den Farben Schwarz, Weiß und Rot. Letztere hebt natürlich vor allem die Bluteffekte hervor. Werden die einzelnen Gebiete dann im Laufe des Spiels von den Deutschen befreit, kommt, ähnlich wie in De Blob, im wahrsten Sinne des Worte Farbe ins Spiel. Zudem wurde Paris sehr atmosphärisch ins Spiel transportiert und alles harmoniert im Grunde wunderbar mit dem coolen Look. Leider machen aber diverse technische Patzer des öfteren einen Strich durch die Rechnung. Neben teilweise sehr schwachen Texturen und Animationen, sind es vor allem die Framerateprobleme und extrem langen Ladezeiten, die den Spielspaß mindern. In puncto Sound ist The Saboteur auch alles andere als fehlerfrei. Während die Soundeffekte und die Hintergrundmusik einen guten Eindruck hinterlassen, lässt die deutsche Synchronisation zu wünschen übrig. Wobei man an dieser Stelle dazu sagen muss, dass die teils dummen Dialoge Mitschuld tragen.

Fazit:
The Saboteur ist ein gutes, aber leider auch ideenloses Open-World-Game geworden, welches über eine erfrischende WW2-Story verfügt, stilistisch zu gefallen weiß und die Spieler dank zahlreicher Missionen und Nebenbeschäftigungen über einen längeren Zeitraum hin beschäftigen kann. Eine schwammige Steuerung, viele technische Patzer und eine enttäuschende KI verhindern allerdings eine höhere Endwertung.

7/10

James Cameron’s AVATAR – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am Januar 8, 2010 von Tim

Nach den kurzen Eindrücken von der Gamescom und der kürzlich angespielten Previewfassung waren wir uns sicher, dass es sich bei James Cameron’s AVATAR: Das Spiel um einen sehr viel versprechenden Lizenztitel handelt. Unsere Meinung zur finalen Verkaufsfassung möchten wir euch daher auch nicht vorenthalten.

Avatar: The Game ist zwar das offizielle Spiel zum gleichnamigen Film, die Handlung ist aber vor dem Kinofilm angesiedelt. Regisseur James Cameron, der sich auch für Filme wie Titanic, Aliens oder Terminator verantwortlich zeichnet, hat, was die Handlung betrifft, eng mit den Entwicklern zusammengearbeitet. Ist man also vom Film begeistert, bietet dieses Spiel die ideale Gelegenheit, noch tiefer in die Handlung des Avatar-Universums einzutauchen. Aber auch wenn man nicht vor hat, den Film zu sehen, ist die Handlung interessant genug, um zum Weiterspielen motiviert zu werden. Im Groben geht es in dem Spiel darum, dass die Rohstoffe auf der Erde verbraucht sind und die Menschheit auf der Suche nach neuen, alternativen Planeten ist. Schnell fällt die Wahl auf den Planeten Pandora, welcher von dem naturverbundenen Volk der Na’vi bewohnt wird. Doch aufgrund des Heimvorteils und der physischen Überlegenheit werden die Na’vi ein ernstes Problem für die Ausbeutungspläne der Menschen. Die Lösung: Avatare. Geklonte Lebewesen aus Na’vi- und Menschen-DNS, in die der Verstand von Soldaten übertragen wird.

Das Interessante an diesem Spiel ist hierbei die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Handlungsabläufe enthält. Zu Beginn des Spiels muss sich der Spieler nämlich entscheiden, ob er für oder gegen die Menschen kämpft. Entscheidet man sich für das Volk, gilt es, in Menschengestalt das Volk der Na’vi zu jagen, andernfalls verteidigt man deren Heimatvolk in Gestalt eines Avatars. Diese Entscheidung hat auch einen Einfluss auf das Gameplay. In Menschengestalt spielt sich das Game nämlich hauptsächlich wie ein normaler Third-Person-Shooter, in der Haut eines Avatars kommen aufgrund diverser Nahkampfwaffen auch Hack`n`Slay-Elemente a la God of War hinzu. Mit jedem getöteten Gegner und erledigtem Auftrag erhält der Protagonist auch Erfahrungspunkte, mit welchen sich neue Rüstungen, Waffen und Spezialfähigkeiten freischalten lassen. Letzteres kommt natürlich vor allem dem Avatar zugute. Avatar: The Game spielt in einer offenen Spielewelt, die Missionen werden daher ähnlich wie bei GTA oder Assassins Creed absolviert. Im Gegensatz zu den gerade genannten Titeln gibt es, abgesehen von einigen Nebenmissionen, abseits der Hauptstory nur wenig zu entdecken. Und auch wenn das Spiel zwei verschiedene Storyabläufe besitzt, gleichen sich diese beiden Abläufe viel zu sehr, die Missionsziele sind zudem alles andere als abwechslungsreich. Hier gilt es immer irgendwelche Botengänge zu erledigen, Charaktere zu befreien oder gegnerische Stützpunkte zu zerstören. Immerhin erleichtern diverse Fahrzeuge, Roboter und Reittiere die teils langen Laufwege innerhalb der Missionen. Der Schwierigkeitsgrad ist übrigens stets fair, Gleiches gilt auch für die Erfolge und Trophäen. Die Steuerung wurde gut umgesetzt und selbst die unterschiedlichen Spezialfähigkeiten lassen sich problemlos aufrufen, lediglich die Fahrzeuge steuern sich etwas träge, woran man sich im Laufe des Spiels aber ziemlich schnell gewöhnt.

Neben diesen beiden umfangreichen Einzelspielerkampagnen besitzt Avatar: The Game auch einen recht aufwendigen Mehrspielermodus. Kooperative Spielmodi sucht der Spieler vergebens, dafür können sich aber bis zu 16 Spieler in typischen Spielmodi wie “Capture the Flag” oder “(Team) Deathmatch” packende Gefechte liefern. Leider verfügt der Titel aber nicht gerade über eine große Community und die beiden Klassen hinterlassen einen unausgewogenen Eindruck. Aufgrund des besseren Waffenarsenals scheinen die Menschen nämlich meistens die deutlich besseren Chancen zu haben.

Optisch könnte Avatar: The Game, wie der Film auch, neue Maßstäbe setzen. Ist der Spieler nämlich in Besitz des richtigen Equipments, lässt sich das Game in einer schicken und extrem stimmigen 3D-Optik spielen. Aber auch ohne diesen 3D-Schnickschnack kann man sich über die Grafik wahrlich nicht beklagen. Zwar werden keine neuen Akzente gesetzt, das Spiel kann aber immer noch durch tolle Spezieleffekte, hübsche Vegetationen (die auf Pandora nunmal besonders stark vertreten sind), sowie ansehnliche Modelle und Animationen punkten. Besonders bei Nacht versprüht der Titel eine zauberhafte Atmosphäre und weiß zu gefallen. Akustisch überzeugt Avatar durch eine gelungene Synchronisation mit vielen Originalsprechern aus dem Film und einem stimmigen Soundtrack.

Fazit:
So grandios wie die Filmvorlage ist Avatar: The Game letzten Endes leider nicht geworden, insgesamt zählt das Spiel aber zu den besseren Lizenzproduktionen. Dank der guten Technik, dem großen Umfang und den unterschiedlichen, interessanten Spielelementen ist das Game nicht nur für Fans des Films interessant. Abwechslungsreichere Missionen und die ein oder anderen spielerischen Innovationen hätten diesem Titel aber sicherlich gut getan.

7/10

New Super Mario Bros. Wii – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am Januar 8, 2010 von Tim

Trotz grandioser 3D-Ableger wie Super Mario 64 oder Super Mario Galaxy gibt es immer noch solche Mario-Fans, die sich nach einem 2D-Jump`n`Run der alten Schule sehnen. New Super Mario Bros. Wii soll eben diesen Wunsch erfüllen. Ist das Spiel nun ein wahr gewordener Traum oder doch nur die schnelle Geldmache?

New Super Mario Bros. DS ist der zweiterfolgreichste Mario-Teil aller Zeiten und machte somit deutlich, dass dieses kultige 2D-Jump`n`Run Gameplay auch heute noch extrem gefragt ist. Darum war es im Grunde auch nur eine Frage der Zeit, bis eine entsprechende Umsetzung für Wii erscheint. Doch NSMB Wii ist keineswegs eine einfache Portierung des DS-Erstlings, inhaltlich ist es nämlich komplett neu. Spielerisch erinnert auch dieser Teil natürlich an die ruhmreichen 2D-Vorgänger und wirkt stellenweise auch etwas wie ein Best-Of aller alten Mario-Klassiker. Am meisten ähnelt das Spiel aufgrund einer ähnlichen Oberwelt, der vielen Items und abwechslungsreichen Schauplätzen Super Mario Bros. 3 und Super Mario World. Insgesamt acht Welten müssen absolviert werden, um die Prinzessin aus den Klauen der Bowser-Familie zu befreien. Diese sind, wie eben bereits erwähnt, ausgesprochen abwechslungsreich geworden. Von einer Eiswelt, bis hin zu Feuer-, Wüsten- oder Unterwasser- oder Waldwelten ist so ziemlich alles vertreten, was das Fanherz begehrt. Das Leveldesign ist dabei gewohnt erstklassig und einfallsreich. Und neben den guten alten Burgen und Schlössern samt Endgegnern sind sogar die Geisterhäuser oder auch Blockschalter als den alten Teilen vertreten, ebenso wie der treue Gefährte Yoshi. Die in Mario Bros. 3 eingeführten Minispiele, die mehr Leben oder Items freischalten, sind natürlich mit von der Partie und lockern den Spielverlauf etwas aus. Zudem sind in jedem Level drei Münzen versteckt, sammelt man diese komplett, wird zusätzlich eine knifflige Sternenwelt freigeschaltet. Knifflig schreibt New Super Mario Bros. Wii im übrigen ziemlich gut. Ist das Spiel zu Beginn noch recht einfach, wird es von Welt zu Welt immer schwieriger, bis es zum Ende hin sogar oftmals frustrierend wird. Bei häufigem Ableben kommt daher der gute alte Luigi ins Spiel und zeigt dem Spieler, wie man das jeweilige Level bestreiten soll. Danach muss man dann das gezeigte in Tat umsetzen. Aber keine Sorge, New Super Mario Bros. Wii ist zwar stellenweise etwas knifflig, insgesamt aber stets fair. Zudem kann man immer auf zahlreiche Power-Ups zurückgreifen, die in diesem Teil so zahlreich vertreten sind, wie noch nie. Neben den Klassikern wie dem Pilz oder der Feuerblume kann sich Mario nun sogar in einen Pinguin verwandeln, mit Hilfe eine Propeller-Items durch die Lüfte schweben oder sich um ein vielfaches verkleinern, um den Hindernissen einfacher aus dem Weg gehen zu können. Gesteuert wird das Ganze übrigens mit einer schräg gehaltenen Wiimote. Hin und wieder muss man diese aber auch schütteln oder neigen. Ein Classic- bzw. Gamecubecontroller kann daher nicht verwendet werden.

Was New Super Mario Bros. Wii von anderen Mario-Titel unterscheidet, ist der extrem unterhaltsame Mehrspielermodus. Mit bis zu vier Spielern kann die Kampagne kooperativ absolviert werden, zudem kann man kompetitiv aber auch um den höchsten Highscore kämpfen oder die Mitspieler aus Lust und Laune ins Jenseits befördern oder ihnen den ein oder anderen Pilz klauen. Insgesamt ist dieser Mehrspielermodus eine tolle Sache und es gibt vermutlich nur sehr wenige Spiele, die zu viert derart viel Spaß machen, dennoch ist es etwas unverständlich, warum Nintendo hier auf einen Onlinemultiplayer a la Little Big Planet verzichtet hat. Zudem wird das gesamte Spiel mit steigender Spieleranzahl immer unübersichtlicher und chaotischer, was andererseits aber auch für noch mehr Unterhaltung sorgt. Oft wird man aber das Gefühl nicht los, dass die Entwickler das ansonsten grandiose Leveldesign nicht auf den Mehrspielermodus angepasst haben.

Optisch haut New Super Mario Bros. Wii den Spieler sicherlich nicht vom Hocker. Die Präsentation ist aber, Nintendo-typisch, ausgesprochen liebevoll und der Charme der Serie wird natürlich wieder perfekt rübergebracht. Verglichen mit dem DS-Ableger ist New Super Mario Bros. Wii auch um einiges bunter, besser animiert und vor allem detailreicher. Beispiele gefällig? Einige Gegner tanzen im Takt zur Musik oder Blumen bewegen sich, wenn Mario umher wirbelt. Hinzu kommen dann die allseits beliebten Mario Sounds mitsamt eines neu aufgelegten Soundtracks, der einfach wie die Faust aufs Auge passt. Insgesamt kann der Titel in technischer Hinsicht also, vor allem für Genre-Verhältnisse, überzeugen, aber selbst wenn dem nicht so wäre, würde dies auch keinen stören, weil der Schwerpunkt einfach woanders liegt.

Fazit:
New Super Mario Bros. Wii ist schlicht und ergreifend das beste Wii-Spiel des vergangenen Jahres. Obwohl das Spielprinzip nun schon fast 25 Jahre auf dem Buckel hat, wirkt es immer noch überraschend erfrischend, ist leicht zu erlernen und macht vor allem jede Menge Spaß, dank des neu eingeführten Mehrspielermodus auch zu viert! Und was den Charme, die Spielbarkeit und das Leveldesign betrifft, ist New Super Mario Bros. Wii nahezu unerreicht. Bitte mehr davon, Nintendo!

9/10

Bayonetta – Release vorverlegt

Veröffentlicht in Angespielt, Spiele mit Tags , am Dezember 14, 2009 von Tim

Auf der Gamescom hat mich Bayonetta förmlich umgehauen. Umso trauriger war ich dann auch, weil SEGA das Spiel, obwohl es bereits fertig gestellt ist, hierzulande erst im Januar 2010 veröffentlichen wollte. Vermutlich hatte diese Entscheidung mit dem starken Weihnachtsgeschäft zu tun. Ich habe mich aber die ganze Zeit gefragt: “Welche tollen Spiele erscheinen denn im Dezember?” Richtig, nämlich keins, mit ähnlichen Spielen wie Darksiders oder Dantes Inferno ist das kommende Frühjahr sogar wesentlich gefährlicher. SEGA wird dies dann wohl doch ähnlich gesehen haben und hat völlig überraschend den Releasetermin vorverlegt. Einen genauen Termin gibt es zwar nicht, aber seit letzten Samstag ist Bayonetta in den meisten Saturn oder Media Markt Filialen erhältlich und diverse Onlineshops verschicken das Spiel bereits.

Eine ausführliche Review werde ich bald nachreichen, bis dahin muss meine typische Pro/Contra-Liste erstmal reichen. ;)

Pro:
- total durchgedrehte Story
- abgefahrenes Setting
- jede Menge Style
- heiße und zugleich coole Protagonistin
- komplexes Kampfsystem
- abwechslungsreiche Welten und Gegnertypen
- zugängliche Steuerung
- tolle Optik und vor allem ein grandioses Art-Design
- geiler Soundtrack
- interessante Charakterentwicklung dank zahlreicher, erwerbarer Waffen und Fähigkeiten
- spektakulär in Szene gesetzte Bosskämpfe
- ein angenehme Portion Humor mitsamt diverser Anspielungen auf bekannte Videospiele

Contra:
- Schwierigkeitsgrad teilweise unausgewogen
- Setting spricht einfach nicht jeden an, ist für einige viel zu schrill und bunt

Fazit:
Solche bunten und verrückten Spiele bekommt man heutzutage leider nur noch sehr selten zu Gesicht. Bayonetta ist ein absolutes Kunstwerk und für mich zusammen mit Dragon Age und Uncharted 2 das beste Spiel des Jahres! Wow!

Need for Speed: Nitro – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am Dezember 4, 2009 von Tim

Mit Ausnahme von Mario Kart Wii oder Excite Truck sieht es auf Nintendos Wii rennspieltechnisch ziemlich mau aus. Das erstmals eigens für Wii entwickelte Need for Speed: Nitro möchten sich diesem Problem annehmen und das Genre um einen überzeugenden Vetreter bereichern. Wie sich dieser Titel schlägt, verrät dieser Test.

Erstmals hat EA in diesem Jahr für beide Rennspielgruppen den passenden Need for Speed Titel parat. Während Freunde von Rennsimulationen zu Need for Speed: Shift für PC, XBOX 360 und Playstation 3 greifen, soll Need for Speed: Nitro die Arcadejünger und das jüngere Publikum ansprechen. Tuningoptionen, ein realistisches Fahrverhalten und weltbekannte Rennstrecken sucht man hier also vergebens. Need for Speed: Nitro wurde speziell für Wii konzipiert und ist an alle jene gerichtet, die auf einen unkomplizierten und kompromisslosen Rennspielspaß aus sind und diesen auch gerne mit Freunden und Familie teilen möchten. Das Gameplay ist absolut frei von Innovationen und erinnert an die Burnout-Serie oder auch ältere Need for Speed Teile. Im Karrieremodus bereist der Spieler die ganze Welt und absolviert unterschiedliche Events wie normale Rennen, Time Attacks, Eliminierungsrennen oder Drag Rennen, ganz wie man es auch von den Vorgängern kennt. Das verdiente Geld kann dann schließlich in den Wageneditor investiert werden, hier kann das Aussehen des Boliden individuell angepasst werden. Und die Auswahl dieser ist ziemlich abwechslungsreich ausgefallen. Die insgesamt 30 Wagen verdeutlichen nämlich, dass es sich bei diesem Spiel um einen waschechten Arcaderacer handelt, sind neben modernen Wagen wie dem Audi R8 oder einem Ford Mustang auch ausgefallene Modelle wie der VW Käfer verfügbar. Das Geschwindigkeitsgefühl ist hierbei, egal welchen Wagen man auch wählt, rasant und muss sich vor einem Burnout wahrlich nicht verstecken. Dank einsetzbarer Boosts werden sogar bis zu 300 Stundenkilometer ermöglicht. Der Einsatz des Boosts ist an einigen Stellen auch ausgesprochen wichtig, weil die Polizei dieses Mal wieder mit von der Partie ist und euch das Leben schwer macht. Trotzdem ist der Schwierigkeitsgrad insgesamt eher niedrig angesetzt, was dem unkomplizierten Gameplay und der tollen Steuerung zu verdanken ist. Letzere lässt auch keine Wünsche offen, weil unglaublich viele Steuerungsvarianten zur Verfügung stehen. Man kann somit die Wiimote schräg halten, zusätzlich aber auch den Nunchuck anschließen, oder einfach nur Gebrauch von einem Classic- oder Gamecube-Controller machen. Dies kommt dann schließlich auch dem lokalen Mehrspielermodus für bis zu vier Spielern zugute. Somit sind vier Wiimotes nämlich nicht zwingend notwendig. Der Mehrspielermodus an sich macht aufgrund von vielen verschiedenen Spielmodi und zuschaltbaren Bots jede Menge Spaß, das Problem ist nur, dass die grafische Qualität stark darunter leiden muss.

Abgesehen vom Mehrspielermodus kann sich Need for Speed Nitro allerdings wirklich sehen lassen. Klar, hier wird absolut keine Meisterleistung vollbracht, aber die Neuausrichtung in Form eines bunten Comiclooks tut dem Spiel gut und passt perfekt zum Genre der Arcaderenner. Die Wagenmodelle sehen für Wii-Verhältnisse überraschend gut aus, die Präsentation ist auf gewohnt hohem Niveau und das Geschwindigkeitsgefühl kommt mit 60fps, wie eben bereits erwähnt, perfekt rüber. Leider ist die Umgebung aber zu detailarm, was durch das hohe Tempo allerdings gut verdeckt wird. Verglichen mit den Vorgängern gelingt der Serie aber optisch ein Schritt in die richtige Richtung. Gleiches gilt für den Sound. Die Motorensounds klingen jetzt viel besser, die Soundeffekte sind stimmiger und der Soundtrack ist EA-typisch mal wieder erste Sahne.

Fazit:
Es war eindeutig die richtige Entscheidung von EA, Nintendos Wii künftig mit eigens dafür entwickelten Need for Speed-Teilen statt mit lieblosen und abgespeckten Portierungen zu versorgen. Need for Speed: Nitro ist weder technisch noch spielerisch ein Meisterwerk, dafür kann aber das unkomplizierte und rasante Arcadegameplay vollends überzeugen und passt bestens zum Portfolio von Nintendos Wii. Nicht zu vergessen, dass man bei diesem Spiel endlich wieder das Gefühl hat, dass es den Entwicklern wichtig war, die Wii-Gemeinde mit einem guten Need for Speed-Ableger zu versorgen. Ein Aufwärtstrend ist also klar erkennbar und Rennspielfreunde können unbesorgt zugreifen.

7/10

DJ Hero – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 28, 2009 von Tim

Wer hätte es vor einigen Jahren für möglich gehalten, dass irgendwann Millionen von Menschen begeistert auf einer Plastikgitarre klimpern oder auf ein Plastikschlagzeug hämmern? Guitar Hero und Co. machen es möglich und mit DJ Hero möchte Activsion diesen Wahnsinn sogar auf eine neue Stufe bringen. Ran an die Turntables, Bühne frei für DJ Hero!

Spielerisch hat DJ Hero natürlich so einiges mit den Guitar Hero Spielen gemeinsam, dennoch gibt es hier wesentlich mehr Unterschiede als man vielleicht erahnen würde. Zum einen wäre da natürlich das unterschiedliche Equipment. DJ Hero wird mit einem toll verarbeiteten Nachbau eines Turntables geliefert. Während bei Guitar Hero einzelne Songs abgespielt werden, geht es in DJ Hero zudem darum, zwei Lieder miteinander zu mixen. Anders als in Guitar Hero müssen in DJ Hero nicht einfach nur bestimmte Tasten zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden. Der Mixer (auch Crossfader genannt) muss nämlich auch richtig positioniert werden und bei langezogenen Farbblöcken muss der Plattenteller, wie es sich für einen waschechten DJ nunmal gehört, gescratched werden. Jenen, die mit DJ Hero noch keinerlei Erfahrung sammeln konnten, wird das Ganze nun vielleicht einen Tick zu kompliziert vorkommen, aber keine Sorge, die Lernkurve verläuft auch bei DJ Hero steil nach oben und schon nach kürzester Zeit widmet man sich den höheren Schwierigkeitsgraden, die im Übrigen genauso wie bei Guitar Hero unterteilt sind. Ziemlich enttäuschend ist leider die Auswahl an Spielmodi. Eine Karriere wie man es von anderen Musiktiteln kennt, gibt es in DJ Hero nämlich nicht, ebenso kann man in diesem Spiel an einem Mix scheitern. Dies nimmt dem Titel auch leider etwas in puncto Herausforderung und Langzeitmotivation.

Zu den größten Pluspunkten von DJ Hero zählt die unglaublich abwechslungsreiche Songauswahl. Satte 93 exklusive Mixes wurden auf die Spiele-Disc gepresst und zur Überraschung vieler sind hier Interpreten vertreten, die man nicht im Geringsten erwartet hätte. Die Jackson 5, Motörhead, The Killers, Queen oder die Foo Fighters sind nur einige Beispiele. Aber natürlich kommen auch Fans des Hip Hop-Genres nicht zu kurz, genauso wenig wie die Anhänger der elektronischen Musik. Schließlich ist das Spiel an eben diese beiden Zielgruppen gerichtet. Und wer seine Finger einfach nicht von der Gitarre lassen kann, der kann diese in einem Duell oder Zusammenspiel mit einem anderen DJ sogar anschließen und ordentlich abrocken. Ansonsten enthält das Spiel aber keine nennenswerten Überraschungen hinsichtlich des Mehrspielerparts. Immerhin werden Onlinespiele unterstützt. Viel wichtiger ist hingegen der Musikstore, welcher regelmäßig mit passenden Mixes versorgt wird, damit das Spiel auch über mehrere Monate hin beschäftigt.

Grafisch betrachtet ist DJ Hero, ähnlich wie Band Hero, nur ein Guitar Hero 5 im anderen Gewand. Hier wirkt alles viel schriller, bunter und fetziger. Die Grafik erfüllt ihren Zweck, haut einen aber nicht mehr vom Hocker. Akustisch hingegen weiß DJ Hero den Spieler zu begeistern. Die Mixes sind von ausgesprochen guter Qualität und kommen mit dem passenden Soundequipment so richtig in Fahrt.

Die DJ Hero Songliste:
2Pac – “All Eyez On Me” vs. The Aranbee Pop Orchestra – “Bittersweet Symphony (Instrumental)”
50 Cent – “Disco Inferno” vs. David Bowie – “Let’s Dance”
50 Cent – “Disco Inferno” vs. InDeep – “Last Night A DJ Saved My Life”
Afrika Bambaataa – “Zulu Nation Throwdown” vs. Freedom Express – “Get Down”
Beastie Boys – “Here’s A Little Somethin’ For Ya” vs. DJ Shadow – “The Number Song (2009 Version)” (Produced and mixed by DJ Shadow)
Beastie Boys – “Intergalactic” vs. Blondie – “Rapture”
Beastie Boys – “Lee Majors Come Again” vs. Daft Punk – “Da Funk” (Produced and mixed by Cut Chemist)
Beck – “Where It’s At” vs. DJ Shadow – “Six Days (Remix ft. Mos Def)”
Bell Biv DeVoe – “Poison” Beat Juggle
Bell Biv DeVoe – “Poison” vs. Beastie Boys – “Intergalactic” (Produced and mixed by DJ AM)
Bell Biv DeVoe – “Poison” vs. Cameo – “Word Up!”
Benny Benassi – “Satisfaction” vs. Tiesto – “Elements Of Life”
Billy Squier – “The Big Beat” vs. N.E.R.D. – “Lapdance” (DJ-Guitar mix)
Black Eyed Peas – “Boom Boom Pow” vs. Benny Benassi – “Satisfaction”
Bobby “Blue” Bland – “Ain’t No Love In The Heart Of The City” vs. 2Pac -”How Do You Want It”
Bobby “Blue” Bland – “Ain’t No Love In The Heart Of The City” vs. Connie Price & The Keystones – “Fuzz And Them”
Boogie Down Productions – “Jack Of Spades” vs. David Bowie – “Let’s Dance” (Produced and mixed by DJ Shadow)
Chuck Brown & The Soul Searchers – “Bustin’ Loose” vs. The Zombies – “Time Of The Season” (Produced and mixed by DJ Shadow)
Chuck Brown & The Soul Searchers – “Bustin’ Loose” vs. Young MC – “Bust A Move”
Common – “Universal Mind Control (U.M.C.)” vs. Masta Ace – “Jeep A** Gutter (Aaron LaCrate & Debonair Samir RMX)” (Produced and mixed by The Scratch Perverts)
Cypress Hill – “Insane In The Brain” vs. Classics IV – “Spooky”
Cypress Hill – “Insane In The Brain” vs. David Axelrod – “The Edge”
Daft Punk – “Around The World” vs. Young MC – “Bust A Move”
Daft Punk – “Da Funk” vs. N.A.S.A. – “Strange Enough ft. Karen O, ODB & Fatlip”
Daft Punk – “Megamix 1″
Daft Punk – “Megamix 2″
Daft Punk – “Robot Rock” vs. Hashim – “Al Naafyish (The Soul)” (Produced and mixed by The Scratch Perverts)
Daft Punk – “Robot Rock” vs. Queen – “We Will Rock You”
Daft Punk – “Short Circuit” vs. Boogie Down Productions – “Jack Of Spades”
Daft Punk – “Technologic” vs. Gary Numan – “Cars”
Daft Punk – “Television Rules the Nation” vs. No Doubt – “Hella Good”
David Axelrod – “The Edge” vs. Eric B. & Rakim – “Eric B. Is President”
Dizzee Rascal – “Fix Up, Look Sharp” vs. DJ Shadow – “Organ Donor (Extended Overhaul)”
Dizzee Rascal – “Fix Up, Look Sharp” vs. Justice – “Genesis”
DJ Shadow – “Six Days (Remix ft. Mos Def)” vs. D-Code – “Annie’s Horn”
Eminem – “My Name Is” vs. Beck – “Loser”
Fedde Le Grand – “Put Your Hands Up For Detroit” vs. Sandy Rivera and David Penn – “I Can’t Stop (David Penn Remix)”
Foo Fighters – “Monkey Wrench” vs. Beastie Boys – “Sabotage” (DJ-Guitar mix)
Foreigner – “Juke Box Hero” vs. DJ Z-Trip ft. Murs – “DJ Hero” (Produced and mixed by DJ Z-Trip)
Foreigner – “Juke Box Hero” vs. DJ Z-Trip ft. Murs – “DJ Hero” (DJ-Guitar mix, produced and mixed by DJ Z-Trip)
Gang Starr – “Just To Get A Rep” vs. Mobb Deep – “Shook Ones, Pt 2″ (Produced and mixed by J. Period)
Gorillaz – “Feel Good Inc.” vs. Blondie – “Atomic”
Grandmaster Flash’s – “Boom” vs. “Tap” (Produced and mixed by Grandmaster Flash)
Grandmaster Flash, DJ Kool, DJ Demo – “Here Comes My DJ” vs. Gary Numan – “Cars” (Produced and mixed by Grandmaster Flash)
Gwen Stefani – “Hollaback Girl” vs. Gorillaz – “Feel Good Inc.”
Gwen Stefani – “Hollaback Girl” vs. InDeep “Last Night A DJ Saved My Life” (Produced and mixed by DJ AM)
Gwen Stefani – “Hollaback Girl” vs. Rick James – “Give It To Me”
Herbie Hancock – “Rockit” Beat Juggle
Herbie Hancock – “Rockit” vs. N.E.R.D. – “Lapdance” (Produced and mixed by Grandmaster Flash)
InDeep – “Last Night A DJ Saved My Life” vs. Cameo – “Word Up!”
Jackson 5 – “I Want You Back” vs. Gang Starr – “Just To Get A Rep” (Produced and mixed by DJ Yoda)
Jackson 5 – “I Want You Back” vs. Third Eye Blind – “Semi-Charmed Life” (DJ-Guitar mix)
Jackson 5 – “I Want You Back” vs. Third Eye Blind – “Semi-Charmed Life”
JAY-Z feat. Pharrell – “Change Clothes” vs. 2Pac – “All Eyez on Me”
JAY-Z – “Izzo (H.O.V.A.)” vs. Eminem – “My Name Is”
JAY-Z – “Izzo (H.O.V.A.)” vs. Jackson 5 – “I Want You Back”
JAY-Z – “Excuse Me Miss” vs. Rick James – “Give It To Me”
Jean Knight – “Mr. Big Stuff” vs. Masta Ace – “Born To Roll”
Jurassic 5 – “Jayou” vs. Billy Squier – “The Big Beat”
Jurassic 5 – “Jayou” vs. Herbie Hancock – “Rockit”
Kid Cudi – “Day ‘N’ Nite” vs. Black Eyed Peas – “Boom Boom Pow”
Kool Moe Dee – “How Ya Like Me Now” vs. Reel 2 Real featuring The Mad Stuntman – “I Like To Move It”
Little Richard – “Tutti Frutti” vs. Shlomo – “Beats” (Produced and mixed by DJ Yoda)
M.I.A. – “Paper Planes” vs. Eric B. & Rakim – “Eric B. Is President” (Produced and mixed by The Scratch Perverts)
M.I.A. – “Paper Planes” vs. Wale – “Lookin’ At Me”
Marvin Gaye – “I Heard It Through The Grapevine” vs. David Bowie – “Let’s Dance”
Marvin Gaye – “I Heard It Through The Grapevine” vs. Gorillaz – “Feel Good Inc.”
Motorhead – “Ace Of Spades” vs. Noisia – “Groundhog” (DJ-Guitar mix)
N.A.S.A. – “Strange Enough ft. Karen O, ODB & Fatlip” vs. Isaac Hayes – “Theme From Shaft”
Noisia – “Groundhog” Beat Juggle (Produced and mixed by The Scratch Perverts)
Paul van Dyk – “Nothing But You” vs. Sandy Rivera and David Penn – “I Can’t Stop (David Penn Remix)”
Public Enemy – “Shut ‘Em Down” vs. Beck – “Where It’s At”
Public Enemy ft. Zakk Wylde – “Bring The Noise 20XX” vs. Justice -”Genesis” (Produced and mixed by DJ Z-Trip)
Public Enemy featuring Zakk Wylde – “Bring The Noise 20XX” (DJ-Guitar mix)
Q-Tip – “Good Thang” vs. Billy Squier – “The Big Beat” (Produced and mixed by J. Period)
Queen – “Another One Bites The Dust” vs. Beastie Boys – “Brass Monkey” (Produced and mixed by DJ Z-Trip)
Queen – “Another One Bites The Dust” vs. Daft Punk – “Da Funk”
Rihanna – “Disturbia” vs. Kid Sister – “Control”
Rihanna – “Disturbia” vs. The Killers – “Somebody Told Me” (DJ-Guitar mix)
Rihanna – “Disturbia” vs. The Trammps – “Disco Inferno”
Shlomo – “Beats” vs. Billy Squier – “The Big Beat”
Street Sweeper Social Club – “Fight! Smash! Win!” vs. Beastie Boys -”Intergalactic” (DJ-Guitar mix)
Tears For Fears – “Shout” vs. DJ Shadow – “Six Days (Remix ft. Mos Def)”
Tears For Fears – “Shout” vs. Eric B. & Rakim – “Eric B. Is President” (Produced and mixed by DJ Jazzy Jeff)
Tears For Fears – “Shout” vs. Eric Prydz – “Pjanoo”
The Aranbee Pop Orchestra – “Bittersweet Symphony (Instrumental)” vs. LL Cool J – “Rock The Bells” (Produced and mixed by DJ Jazzy Jeff)
The Scratch Perverts Beats and Pieces (Produced and mixed by The Scratch Perverts)
The Killers – “Somebody Told Me” vs. Eric Prydz – “Pjanoo”
Vanilla Ice – “Ice Ice Baby” vs. MC Hammer – “U Can’t Touch This”
Vanilla Ice – “Ice Ice Baby” vs. Paula Abdul – “Straight Up”
Wale – “Lookin’ At Me” vs. Black Eyed Peas ft. Tippa Irie – “Hey Mama”
Weezer – “Beverly Hills” vs. Evidence, The Alchemist, Aceyalone, Rakaa & 88 Keys – “Fresh Rhymes And Videotape” (DJ-Guitar mix)
Wild Cherry – “Play That Funky Music” vs. Gang Starr – “Just To Get A Rep” (DJ-Guitar mix)

Fazit:
Activision ist es gelungen, mit DJ Hero ein sehr interessantes, neues Franchise auf die Beine zu stellen, welches eine willkommene Abwechslung im ansonsten so Gitarren-lastigen Musikspielgenre darstellt. Die Songliste ist extrem abwechslungsreich, das Equipment zwar teuer, dafür aber extrem suchterzeugend und schnell zu erlernen. Für Hobby-DJs und alle, die es noch werden wollen, ist DJ Hero ein absolutes Must-Have. Bleibt nur zu hoffen, dass DJ Hero im nächsten Jahr, sollte denn ein Nachfolger erscheinen, endlich einen echten Karrieremodus spendiert bekommt.

8/10

Tornado Outbreak – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , am November 28, 2009 von Tim

Bandai Namcos Katamari-Reihe zählt vielleicht nicht zu den erfolgreichsten Franchises, verfügt allerdings dank des innovativen Gameplays über eine große Fangemeinde. Kein Wunder also, dass auch andere Publisher gefallen an diesem Spielprinzip gefunden haben. Mit Tornado Outbreak veröffentliche Konami kürzlich die Low-Budget-Antwort auf Katamari Damacy. Wie der Titel abgeschnitten hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Die Story von Tornado Outbreak ist ziemlich flach und überflüssig: Man steuert in diesem Spiel den guten Zephyr, den Anführer der Sturmtruppen, und begibt sich auf die Erde, um verlorene Machtkugeln zurückzuerlangen. Und genau an dieser Stelle kommt das sehr Katamari-ähnliche Gameplay zum Einsatz. In diesem Spiel geht es nämlich einfach nur darum, alles aufzuwirbeln, was einem in den Weg kommt. Ist man in Tornado Outbreak zu Beginn eines jeden Levels noch ein kleines Lüftchen, wächst der Wirbelwind mit jedem aufgewirbelten Gegenstand immer weiter, bis andere Bereiche freigeschaltet werden und noch größere Dinge aufgewirbelt werden können. Im Gegensatz zu Katamari ist die Welt in Tornado Outbreak aber nicht ganz so frei begehbar. Sturmtruppen müssen sich nämlich stets im Schatten aufhalten und sich vom Sonnenlicht fern halten, die Level sind daher sehr abgegrenzt und alles wirkt dadurch einen Tick zu linear. Anders als in den Katamari Spielen bekommt der Protagonist es aber auch mit Gegnern zu tun. Während sich die Feuerfliegen ganz einfach aufwirbeln lassen und kein großes Hindernis darstellen, warten am Ende eines jeden Levels öfters auch mächtige Endbosse auf euch. Weniger abwechslungsreich sind hingegen die Missionsziele. Meisten gilt es nur, innerhalb des Zeitlimits bestimmte Gegner oder Gegenstände zu besiegen oder aufzuwirbeln. In dieser Hinsicht ist vor allem Katamari Forever wesentlich einfallsreicher. So richtig nervtötend ist zum Teil das Speichersystem. Die Levels sind größtenteils in drei unterschiedliche Bereiche unterteilt, gespeichert wird aber erst, wenn die Levels vollständig absolviert sind, andernfalls muss immer wieder von vorne gespielt werden, was durch die teilweise recht knappen Zeitlimits gelegentlich zu Frustmomenten führt.

Es gibt jedoch auch Dinge, die Tornado Outbreak einfach viel besser macht. Die Steuerung wäre da ein gutes Beispiel. Während sich die Katamari-Games alles andere als einsteigerfreundlich steuern, geht das Geschehen in Tornado Outbreak angenehm von der Hand und die Kameraperspektive scheint auch einen Tick übersichtlicher zu sein. Auch der Mehrspielermodus hat im direkten Vergleich die Nase vorn. Der Splitscreen-Modus sorgt für jede Menge Spielspaß und das Beste an der Sache ist die Möglichkeit, jederzeit ein- oder auszusteigen. Auf Onlinemodi haben die Entwickler hingegen verzichtet, was aber ohnehin nicht so richtig zu diesem Spiel passen würde.

Wenn man als großer Katmari-Fan dieses Spiel einlegt, wird man vor allem eines vermissen: Diese abgedrehte Design, die völlig bizarren Zwischensequenzen und generell diesen genialen Humor. Tornado Outbreak ist hier viel familientauglicher und an andere Zielgruppe gerichtet. Trotzdem macht das Spiel seine Sache in diesem Bereich überraschend gut. Der Cartoonlook ist farbenfroh, detailreich und liebevoll umgesetzt und wird vor allem das jüngere Publikum ansprechen. Auch wenn sich beide Spiele vom Design stark unterscheiden, ist Tornado Outbreak grafisch wohl das etwas bessere Spiel. Beim Sound schaut die Sache dann aber wieder ganz anders aus. Klar, im Gegensatz zu den Katamari Spielen enthält Tornado Outbreak zwar eine, sogar ganz gute, Synchronisation, dafür ist die Hintergrundmusik aber längst nicht so kultig und stimmig. Aber auch hier haben sich die Entwickler mit Country Musik und elektrischen Klängen viel Mühe gegeben.

Fazit:
Im direkten Vergleich mit der Katamari-Serie zieht Tornado Outbreak aufgrund des uninteressanteren Designs, des fehlenden Humors und des nicht ganz so süchtig machenden Gameplays den Kürzeren. Dennoch handelt es sich bei diesem Titel um ein spaßiges Spiel für zwischendurch, welches nicht zuletzt wegen des hübschen Comiclooks, des netten Koop-Modes und vor allem des von Beginn an günstigen Preises einen Blick wert ist.

7
/10

Ratchet and Clank: A Crack in Time – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 28, 2009 von Tim

Mit Ratchet and Clank: A Crack in Time erschien kürzlich, pünktlich zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft, der letzte Teil der Future-Trilogie. Ist A Crack in Time ein würdiger Abschluss dieser Reihe, oder treten so langsam schon so manche Ermüdungserscheinungen auf? Dieser Test zeigt es.

Ratchet und Clank Future: A Crack in Time ist der dritte und abschließende Teil der Future-Trilogie. Zwar wird zu Beginn des Spiels die Handlung der beiden Vorgänger mehr oder weniger ausführlich erklärt, dennoch raten wir euch, vorher Tools of Destruction und Quest for Bootys zu spielen, welche mittlerweile auch ziemlich günstig zu haben sind und ohnehin zu den besten PS3-Exklusivtiteln zählen. Wir möchten nicht zu viel von der Story der Vorgänger spoilern, aber handlungsbedingt bestreiten Ratchet und Clank den Großteil von A Crack in Time getrennt. Dies sorgt wiederum dafür, dass gameplaytechnisch etwas frischer Wind in die Serie gebracht wird. Bei den Passagen mit Ratchet bleibt erstmal nahezu alles beim Alten. Das altbewährte Spielprinzip der Vorgänger wird auch im neuesten Teil verwendet und Plattformelemente werden mit den gewohnten Ballersequenzen gemischt. Neu sind hier nur einige Waffen, wie zum Beispiel die sehr nützlichen Teslatürme. Bekannte Waffen wie Mr. Zurkon haben aber ebenfalls den Weg ins Spiel gefunden. Zudem wurden Ratchet und Clank auch mit neuen, hilfreichen Gadgets ausgestattet. Ratchet kann so Gebrauch von Hoverstiefeln machen, welche sich perfekt als Fortbewegungsmittel eignen, und Clank kann mit Hilfe eines Zeitstabes sogar defekte Gegenstände wieder reparieren. Jene Stellen, in denen der Spieler in die Rolle von Clank schlüpft, bringen auch die meiste Abwechslung ins Spielgeschehen. Hier wird viel weniger Wert auf Actionszenen gelegt und Rätseleinlagen treten in den Vordergrund. Neben kniffligen Hüpfeinlagen sind es vor allem die neuen Zeiträtsel, die das Hirn zum Schmelzen bringen. Einige werden es in ähnlicher Form vielleicht von dem Xbox Titel Blinx kennen. Es können zwei Aufnahmen getätigt und später abgerufen werden, um so z.B. mehrere Schalter auf einmal zu aktivieren und das Rätsel zu lösen. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern ist es auch! Neu ist auch der Aufbau der gesamten Spielewelt. Während die Vorgänger ziemlich linear waren, bekam A Crack in Time einige Sandboxelemente spendiert. Zwischen den jeweiligen Planeten kommen also keine linearen Flugsequenzen mehr, sondern man fliegt in GTA-Manier zum Planeten seiner Wahl, kann auf Wunsch aber auch einen Händler im Weltall aufsuchen und kleinere Planeten bereisen, welche die ein oder andere Nebenmission zu bieten haben. In Ratchet und Clank: A Crack in Time gibt es auch wieder viele unterschiedliche Gegenstände, die es zu sammeln gilt. Mit einigen dieser Gegenstände kann dann sogar das Raumschiff aufgerüstet werden, die Waffen lassen sich aber natürlich auch wieder upgraden. Das Upgradesystem der Waffen hat sich allerdings ein wenig verändert. Dieses gleicht nun eher einem Rollenspiel, sprich: Die Waffen werden durch die Benutzung aufgelevelt. Upgrades müssen also nicht mehr gekauft, sondern eher verdient bzw. erkämpft werden. Die Steuerung geht natürlich wieder exzellent von der Hand und dank verschiedener Schwierigkeitsgrade werden alle bestens bedient. Die Hauptstory ist mit einer Länge von knapp 10 Stunden ausreichend lang, die diversen Sidequests können die Spielzeit aber sogar verdoppeln.

Die Technik ist wieder mal eines der absoluten Highlights des Spiels. Wie seine Vorgänger auch, kommt A Crack in Time unglaublich nahe an das Niveau eines Pixar-Films. Sowohl optisch, als auch was den Humor betrifft. Kaum ein anderes Spiel ist dazu in der Lage, dem Spieler so viele Lacher ins Gesicht zu zaubern. Die gerenderten Zwischensequenzen sind einfach der Brüller und dank der perfekten, deutschen Synchro umso komischer. Egal ob es die Texturen, Animationen, Effekte oder Modelle sind, alles scheint, verglichen mit den beiden Vorgängern, einen Tick hübscher, flüssiger und schärfer zu sein. Dank dem gewohnt guten Soundtrack und der bombigen Dolby Digital Spur, wird man im Laufe des Spiels akustisch angemessen begleitet. Insgesamt gibt es in diesem Bereich, ähnlich wie beim Gameplay, nur wenig zu kritisieren. Das Gesamtpaket stimmt einfach und wird einem guten Abschluss einer beliebten Serie gerecht.

Fazit:
Ratchet & Clank: A Crack in Time ist ein toller Abschluss dieser grandiosen Serie. Das bewährte Spielprinzip überzeugt noch immer und wurde mit den Zeiträtsel sinnvoll erweitert, technisch ist das Spiel noch beeindruckender und der bekannte Humor der Serie kommt natürlich auch wieder nicht zu kurz. Kurzum: Pflichtkauf für Fans der Serie und des Genres.

9/10

Band Hero – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , am November 28, 2009 von Tim

Die Guitar Hero Spiele begeistern weltweit Millionen von Menschen. Doch was ist mit denen, die mit Rock-Musik nichts anfangen können und eher auf softe Pop-Musik stehen? Die mussten bislang mit Lips oder Singstar vorliebnehmen, welche ausschließlich auf den Gesangspart ausgelegt sind. Mit Band Hero liefert Activision aber nun das passende Spiel ab…

Bei dem extremen Erfolg der heutigen Musikspiele und den daraus folgenden, unterschiedlichen Serien ist es kein Wunder, dass man irgendwie leicht den Überblick verliert. Da gibt es Guitar Hero und Rock Band auf der einen Seite, gleichzeitig aber auch DJ Hero und Karaokegames wie Lips oder Singstar auf der anderen. Was ist Band Hero also genau? Das Spiel ist im Grunde schnell und einfach erklärt: Es verwendet das bewährte Spielprinzip von Guitar Hero mitsamt aller bekannten Instrumente, ist zusätzlich aber etwas familientauglicher und hat eine wesentlich softere Songlist im Gepäck. Und hier hätten wir auch schon den ersten Kritikpunkt: Band Hero ist genau genommen einfach nur Guitar Hero 5 in einem popigen Gewand. Das Gameplay wurde quasi 1:1 übernommen und auch die Spielmodi (einschließlich Mehrspielermodi) sind gleich. Schnelles Spiel, der Karrieremodus und das Musikstudio sind in dieser Form auch in Guitar Hero 5 enthalten. Neu ist lediglich der Mitsingen-Modus, hier kann man weder scheitern, noch gibt es Punkte. Bis zu vier Spieler können hier ganz simpel nach Herzenslust ins Mikrofon trällern. Natürlich sind auch jene Features aus Guitar Hero 5 enthalten, die das Spiel zugänglicher machten. So sind von Beginn an alle 65 Songs freigeschaltet und im Party-Modus kann man per Knopfdruck nach Belieben ein- und aussteigen. Auch die Wahl der Instrumente ist in Band Hero völlig frei. Bestimmte Songs können also theoretisch mit vier Schlagzeugen gespielt werden. Natürlich ist auch in Band Hero ein Online Store verfügbar, um neue Songs käuflich erwerben zu können. Wirklich nett, aber etwas schlampig umgesetzt ist die Import-Funktion, die es ermöglicht, Songs aus diversen Guitar Hero Teilen zu importieren.

Technisch verbirgt sich hinter Band Hero natürlich auch “nur” Guitar Hero 5. Der ganze Look des Spiels wurde aber selbstverständlich auf die andere Musikrichtung angepasst. Das ganze Spiel ist viel bunter und schriller, passt daher auch super zur Musik. Während in Guitar Hero 5 Legenden wie Johnny Cash oder Kurt Cubain in Videospielfiguren verwandelt wurden, haben in Band Hero die Sänger Taylor Swift und Adam Levine, sowie die Band No Doubt ihren, zugegeben überzeugenden Auftritt. Auch bei Band Hero handelt es sich nur um Originalaufnahmen, das Spiel ist völlig frei von Coverversionen. Die Songs sind super abgemischt und die Raumklang ist gewohnt stimmig.

Die Band Hero Songliste:
3 Doors Down – “When I’m Gone”
The Airborne Toxic Event – “Gasoline”
The All American Rejects – “Dirty Little Secret”
Alphabeat – “Fascination”
Aly and AJ – “Like Whoa”
Angels & Airwaves – “The Adventure”
Ben Harper and the Innocent Criminals – “Steal My Kisses “
Big Country – “In a Big Country”
The Bravery – “Believe”
Carl Douglas – “Kung Fu Fighting”
Cheap Trick – “I Want You To Want Me (live)”
Cold War Kids – “Hang Me Up To Dry”
Corinne Bailey Rae – “Put Your Records On”
Counting Crows – “Angels of the Silences”
Culture Club – “Do You Really Want To Hurt Me”
Dashboard Confessional – “Hands Down”
David Bowie – “Let’s Dance”
Devo – “Whip It”
Don McLean – “American Pie”
Duffy – “Warwick Avenue”
Duran Duran – “Rio”
Evanescence – “Bring Me To Life”
Everclear – “Santa Monica (Watch The World Die)”
Fall Out Boy – “Sugar, We’re Goin’ Down”
Filter – “Take A Picture”
Finger Eleven – “Paralyzer”
The Go-Go’s – “Our Lips Are Sealed”
Hilary Duff – “So Yesterday”
Hinder – “Lips of An Angel”
Jackson 5 – “ABC”
Janet Jackson – “Black Cat”
Jesse McCartney – “Beautiful Soul”
Joan Jett – “Bad Reputation”
Joss Stone – “You Had Me”
Katrina and The Waves – “Walking On Sunshine”
The Kooks – “Naïve”
KT Tunstall – “Black horse and the cherry tree”
The Last Goodnight – “Pictures Of You”
Lily Allen – “Take What You Take”
Maroon 5 – “She Will Be Loved”
Marvin Gaye – “I Heard It Through The Grapevine”
Mighty Mighty Bosstones – “The Impression That I Get”
Nelly Furtado – “Turn Off The Light”
N.E.R.D. – “Rockstar”
No Doubt – “Just A Girl”
No Doubt – “Don’t Speak”
OK Go – “A Million Ways”
Papa Roach – “Lifeline”
Parachute – “Back Again”
Pat Benatar – “Love Is A Battlefield”
Poison – “Every Rose Has Its Thorn”
Robbie Williams and Kylie Minogue – “Kids”
The Rolling Stones – “Honky Tonk Women”
Roy Orbison – “Oh Pretty Woman”
Santigold – “L.E.S. Artistes”
Snow Patrol – “Take Back the City”
Spice Girls – “Wannabe”
Styx – “Mr. Roboto”
Taylor Swift – “Love Story”
Taylor Swift – “Picture To Burn”
Taylor Swift – “You Belong With Me”
Tonic – “If You Could Only See”
The Turtles – “Happy Together”
Village People – “YMCA”
Yellowcard – “Ocean Avenue”

Fazit:
Keine Frage, Band Hero ist ein sehr guter und extrem partytauglicher Musikspaß für die ganze Familie geworden. Aber die Tatsache, dass Band Hero eigentlich nur ein Guitar Hero 5 im anderen Gewand und mit weniger Songs ist, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Dennoch: Fans von Pop-Musik werden bestens bedient und müssen mangels Alternativen ohnehin zugreifen. Beim nächsten Teil gibt sich Activision hoffentlich mehr Mühe.

8/10