Archiv für März, 2008

God of War: Chains of Olympus (PSP)

Veröffentlicht in Spiele am März 30, 2008 von Tim

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Nach den beiden grandiosen PS2 Teilen sind die Erwartungen natürlich sehr hoch. Überraschenderweise erfüllt die PSP Umsetzungen diese aber mit Leichtigkeit. Es spielt sich so genial wie die PS2 Teile und sieht zudem auch noch fast genau so gut aus. Man kann es auch nach einigen Spielstunden kaum fassen wie geil es ist, God of War im Hosentaschenformat zu zocken. Abstriche macht das Spiel allerdings in Punkto Leveldesign und Umfang. Die Level sind (wahrscheinlich aufgrund der technischen Ressourcen) einfach nicht so bombastisch gestaltet und nach weniger als fünf Stunden ist das olympische Abenteuer auch leider schon zu Ende. Dafür wird aber ein neuer Schwierigkeitsgrad sowie eine Challenge freigeschaltet. God of War: Chains of Olympus ist aber einfach ein Muss für jeden PSP Besitzer und wohl auch der Kaufgrund für die Hardware. Klasse Spiel.

Viking – Battle for Asgard (XBOX360/PS3)

Veröffentlicht in Spiele am März 30, 2008 von Tim

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In meinen Augen der erste Überraschungstitel in diesem Jahr. Für mich sah das Spiel immer nach einem billigen God of War Klon aus, in Wahrheit ist Viking aber eine Mischung aus Dynasty Warriors, Fable und eben GoW. Wirklich auffällig ist hierbei die Gewalt. Die Gegner werden halbiert, die Köpfe und Arme abgeschlagen und das Blut spritzt in Mengen. Trotz allem ist das Spiel aber kein stupides Draufgekloppe. Durch die Stealthelemente im Spiel muss auch auf vorsichtig agiert werden. Aufgrund der offenen Spielwelt und der vielen Nebenquests gibt es in dem Spiel genug zu tun, weshalb das Spiel eine Länge von ca. 15 Stunden besitzt.  Für Fans von Wikingerspielen ist Viking definitiv ein Muss. Sollte man generell auf der Suche nach einem guten und blutigen Action-Adventure sein, dürfte man hier aber auch fündig werden. 

Lost Odyssey Review (XBOX 360)

Veröffentlicht in Reviews, Spiele am März 25, 2008 von Tim

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Mit Enchanted Arms, Blue Dragon und Eternal Sonata sind die rundenbasierten Rollenspiele auf der XBOX 360 bislang gut vertreten. Hironobu Sakaguchi schickt nun aber einen weiteren Hoffnungsträger ins Rennen um es endlich mit der von ihm erschaffenen Final Fantasy Reihe aufzunehmen. Lost Odyssey wurde im Vorfeld von vielen als billige Kopie der Final Fantasy Spiele verspottet, die folgende Review zeigt aber, dass dieses Spiel wesentlich mehr auf dem Kasten hat.

Lost Odyssey spielt in einer Welt die vom Krieg geplagt ist. Die drei großen Reiche Gohtza, Uhra und Numar liefern sich sich grausame Kämpfe auf dem Schlachtfeld ab. Und mittendrin ist der Hauptcharakter des Spiels, Kaim Argonar, ein unsterblicher Söldner der nahezu jede Erinnerung verloren hat. Von Alpträumen geplagt versucht er nicht nur den Krieg zu beenden, sondern auch seine Erinnerungen zurückzugewinnen.

Wer sich mit Kaim Argonar auf die weite Reise begeben möchte, sollte zu Beginn schon im klaren darüber sein, dass er sich auf viele lange Textpassagen gefasst machen muss. Die zahlreichen Dialoge und Traumpassagen vermitteln dem Spieler aber die nötigen Hintergrundinformationen. Lesemuffel sollten also lieber gleich die Finger von dem Titel lassen. Lässt man sich aber darauf ein, so wird einem ein Rollenspielabenteuer erster Güte geboten, das allerdings erst nach einigen Spielstunden so richtig in Fahrt kommt. Zum Glück bietet Lost Odyssey aber viele interessante Charaktere und spannende Wendungen so dass man unbedingt wissen will wie es im Spiel weiter geht. Das Gameplay ist hierbei ziemlich altmodisch und linear geraten. Der Spieler lässt sich einfach von der Story und den netten Zwischensequenzen leiten und liefert sich rundenbasierte Kämpfe. Magie, Technik und das Aufleveln das Charakters sind selbstverständlich ein großer Bestandteil dieses Spiels. Das Kampfsystem dürften einigen Spielern leider etwas zu simple sein und Freiheiten wie in manch anderen RPGs sind in Lost Odyssey nicht vorhanden. Dafür kann der Spieler aber dadurch problemlos der spannenden Story folgen. Im kompletten Spielverlauf schwankt der Schwierigkeitsgrad von leicht bis richtig hart weshalb einige Neueinsteiger es richtig schwer haben dürften. Mit ein wenig Übung sollte das aber auch kein Problem darstellen. Zumal die Steuerung prima belegt wurde und auch gut für Anfänger geeignet ist. Lost Odyssey wird auf vier DVDs ausgeliefert, was eine lange Spieldauer vermuten lässt. Und in der Tat dürften nur erfahrene Spieler in unter 60 Stunden mit dem Spiel fertig sein.

Lost Odyssey ist das erste japanische Rollenspiel das von der aktuellen Unreal Engine gebrauch macht. Trotzdem sorgt die Grafik für gemischte Gefühle. Während man zu Beginn des Spiels teilweise aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, sucht man im späteren Spielverlauf die Liebe zum Detail. Zudem läuft Lost Odyssey nicht immer flüssig und hat manchmal mit nervigem Tearing zu kämpfen. Natürlich gibt es aber auch genug Positives zu berichten. Das Charakterdesign ist nämlich erstklassig, die gesamte Welt überwiegend liebevoll gestaltet und sämtliche Zwischensequenzen klasse animiert und inszeniert. Akustisch ist Lost Odyssey hingegen das reinste Meisterwerk. Nobue Uematsu liefert hier einen Soundtrack ab, der sich nicht von seinen bisherigen Meisterleistungen verstecken muss. Und aus einem Fehler hat Mistwalker zum Glück auch gelernt. Denn im Vergleich zu Blue Dragon verfügt Lost Odyssey nicht nur über eine grausige deutsche Synchronisation, auch die englische und japanische Sprachausgabe lässt sich problemlos auswählen. Letztere sorgt natürlich für eine gelungene authentische Stimmung. Die deutsche Synchronisation ist aber auch nicht zu verachten und ist um längen gelungener als die in Blue Dragon.

Fazit:
Lost Odyssey ist viel mehr als nur ein billiger Final Fantasy Klon. Spielerische Innovationen sucht man zwar vergebens, dafür bekommt man aber ein Rollenspiel geboten, das sich nicht nur klasse präsentiert, sondern auch super spielen lässt. Die spannende Story und die interessanten Charaktere sorgen dafür, dass Lost Odyssey so ziemlich jeden Rollenspielfan emotional packen wird. Und mit einer Spieldauer von über 60 Stunden bekommt auch jeder genug für sein Geld geboten. Schade nur, dass Lost Odyssey trotz aktueller Unreal Engine nicht immer grafisch zu überzeugen vermag und der Schwierigkeitsgrad zu sehr schwankt. Gerade Neueinsteiger dürften desöfteren an dem Spiel verzweifeln. Insgesamt ist Lost Odyssey aber in allen Bereichen eine wesentliche Steigerung zu Blue Dragon. Mit den großen Square Enix Spielen kann es der Titel zwar noch nicht ganz aufnehmen, dafür erklimmt Lost Odyssey aber mit Leichtigkeit den Thron der J-RPGs auf der XBOX360.

Sweeney Todd

Veröffentlicht in Filme am März 22, 2008 von Tim

„Im London des 19. Jahrhunderts gerät der rechtschaffene und glückliche Familienvater Benjamin Barker (Johnny Depp) in eine bösartige Intrige. Der Richter Turpin (Alan Rickman) will Barkers Frau für sich gewinnen und schreckt nicht davor zurück den unschuldigen Mann mit Hilfe eines getürkten Prozess in die Gefangenschaft nach Australien zu schicken.
Fünfzehn Jahre später taucht Barker wieder auf um Rache zu nehmen an den Menschen, die sein Leben einst ruinierten. Als exzentrischer Barbier Sweeney Todd kehrt er nach London zurück, erfährt vom Tod seiner Frau und tut sich zusammen mit der hübschen Bäckerin Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter). In deren Pasteten werden die Opfer der schon bald beginnenden Reihe blutiger Morde verarbeitet – Sweeney Todd kennt keine Gnade während der Suche nach seiner Tochter, die mittlerweile im Haus von Richter Turpin zu einer jungen Frau herangewachsen ist… (OFDB)

Sweeney Todd war einer meiner absoluten Most-Wanted Titel. Zum Glück lief der Film (wenn auch nicht wirklich lange) in unserem örtlichen Kino. Ich wusste ja von Anfang an, dass der Film größtenteils aus Gesangspassagen besteht und so wurde ich dementsprechend auch nicht enttäuscht. Die anderen Zuschauer haben sich offensichtlich aber nicht über den Film informiert und so kam es bei jeder Gesangsszene zu nervigem Gestöhne und Gemecker. Das hat mir zwar ein wenig vom Film versaut, trotzdem bin ich einfach nur begeistert von diesem Machwerk. Sämtliche Schauspieler liefern eine sowohl gesanglisch, als auch schauspierlisch hervorragende Leistung ab. Visuell ist der Film Burton-typisch mal wieder aller erste Sahne und Längen sucht man auch vergebens. Ich kann mich wirklich nicht beklagen und werd mir den Film sicherlich auch auf DVD oder Blu-Ray zulegen. Man sollte nur mit den richtigen Erwartungen an den Film gehen.

Konzertjahr 2008

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , am März 22, 2008 von Tim

Mit The Hives, Shout out louds und dem Rock a Field Festivial stehen bereits jetzt schon drei Konzerte fest, die ich dieses Jahr besuchen werde. Hoffentlich folgen auch noch etliche weitere.

Am meisten freue ich mich auf den kommenden Donnerstag. Da werde ich endlich wieder The Hives live erleben, aufgrund wachsender Nachfrage wurde die Location auch schon zwei Mal verlegt. Dürfte also ordentlich abgehen dort. ;)

Während das Line Up des Rock a Field Festival im vergangenen Jahr einfach nur der Hammer war, so kommen dieses Jahr gar nicht so viele interessante Acts. Bis auf The Verve, Babyshambles und The Cribs interessiert mich leider gänzlich wenig. Culcha Candela und Panik nehmen mir sogar die Vorfreude auf dieses Event.  Aber egal, das RAF wird bestimmt wieder ein tolles Festival das mit einem klasse Preis/Leistungsverhältnis glänzen dürfte.

Devil May Cry 4 Review (XBOX360/PS3)

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , , , , am März 22, 2008 von Tim
Bislang handelte es sich bei Devil May Cry um eine Playstation-exklusive Spielereihe. Mit dem vierten Teil hat sich dies aber völlig geändert. Sowohl auf der Playstation 3 als auch der XBOX 360 machen Dante und Nero den Dämonen das Leben schwer. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie gut Capcom der Nextgen Einstieg dieser erfolgreichen Serie gelungen ist. Ein guter Grund, sich den Titel mal genauer anzusehen…

Der Spieler schlüpft zu Beginn des Spiels in die Rolle des neuen Charakters Nero. Dieser nimmt gerade an einer Zeremonie zu Ehren des Helden Sparda (Vater von Dante) teil, als plötzlich Dante hereinstürmt und ein Blutbad anrichtet. Und so macht sich Nero auf, um Dante aufzuhalten. Das klingt jetzt zwar alles sehr simpel, ich kann an dieser Stelle aber schonmal versichern, dass man im Verlauf des Spieles mit so manchen spannenden Wendungen rechnen darf. Und natürlich darf man später auch wieder Dante spielen. Zu Beginn muss der Spieler jedoch mit Nero vorlieb nehmen.

Obwohl sich beide Charaktere leider ziemlich ähnlich sehen, verfügen sie aber über unterschiedliche Fähigkeiten. So hat der Spieler bei Dante die Möglichkeit zwischen verschiedenen Kampfstilen zu wechseln, während Nero einen dämonischen Arm namens Devil Bringer besitzt, den man sowohl im Kampf als auch als Greifhaken einsetzen kann.

Am Spielprinzip haben die Entwickler zum Glück wenig geändert. Devil May Cry 4 spielt sich noch fast genau so, wie der geniale erste Teil. Und das ist auch gut so. Der Reiz am Spiel ist also nach wie vor, seine Gegner so stylisch wie möglich zu eliminieren, um eine möglichst gute Bewertung zu erhalten. Hin und wieder bringen einige Rätseleinlagen und Bossfights Abwechslung in den Spielverlauf. Mit Hilfe der eingesammelten Orbs lassen sich auch wieder neue Moves und Fähigkeiten, sowie wichtige Gegenstände erwerben. Der Schwierigkeitsgrad wurde dieses Mal gut angepasst, damit man das Spiel auch Anfängern schmackhaft machen kann. Selbstverständlich werden aber auch die erfahreneren Spieler gefordert. Und das nicht nur mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sondern auch mit knackigen Bonusmissionen.

Das Kampfsystem lässt sich sowohl für Einsteiger, als auch für Profis anpassen, und dürfte überhaupt keine Probleme machen. Nero’s und Dante’s Aktionen gehen allesamt locker von der Hand. Etwas kritisch wird es nur, wenn die Kamera wieder einmal spinnt und die Übersicht verloren geht. Außerdem wird der Spielspaß etwas durch das nervige Backtracking gemindert. Alle Spielorte müssen leider wiederholt aufgesucht werden und so kommt eine gewisse Eintönigkeit auf. Nach sechs bis acht Stunden ist das Abenteuer aber dann auch schon beendet. Einige Extras werden zwar nach dem Durchspielen freigeschaltet, etwas mehr Umfang wäre dennoch wünschenswert gewesen. Zum Glück verfügt Devil May Cry 4 wenigstens über eine Online Highscoreliste.

Richtig genial ist den Entwicklern die grafische Umsetzung des Titels gelungen. Selten präsentierte sich ein Spiel so stylisch wie eben Devil May Cry 4. Das Charakterdesign ist einfach der Wahnsinn, die Zwischensequenzen großartig inszeniert und auch die Umgebung kann sich richtig sehen lassen. Ruckeleinlagen sind so gut wie nicht vorhanden und die gelungenen Animationen der Spielfiguren runden das Ganze dann ab. Einziger Kritikpunkt: einige Levels wirken lieblos gestaltet und es fehlt ein wenig an Abwechslung. Abgesehen davon ist DMC4 grafisch ein Brett. Soundtechnisch macht das Spiel eigentlich auch nichts falsch. Die englische Synchronisation ist mal wieder rundum gelungen und die Soundeffekte kommen in gewohnt guter Qualität daher. Richtig nervig ist jedoch, dass sich die Kampfmusik ständig wiederholt. So gibt es im Prinzip nur zwei Lieder (für jeden Charakter eines) und das geht einem, vor allem im späteren Spielverlauf, schon etwas auf den Geist. Hier wäre ein umfangreicher, rockiger Soundtrack echt wünschenswert gewesen.

Fazit:
Das Nextgendebüt von Devil May Cry ist Capcom voll und ganz geglückt. Anders als zum Beispiel beim kürzlich erschienenen Turok haben die Entwickler wenig am Setting und Gameplay geändert und verlassen sich auf das erfolgreiche Rezept der Vorgänger. Grafisch wurde alles zeitgemäß angepasst und DMC4 überzeugt mit einer nahezu fehlerfreien Optik, die so ziemlich jeden Fan vom Hocker reißen dürfte. Und bis auf das etwas störende Backtracking, die relativ kurze Spieldauer und den sich ständig wiederholenden Soundtrack gibt es kaum etwas wenig an dem Spiel zu bemängeln. Sollte man also wieder richtig Lust auf gute Actionkost haben, so ist Devil May Cry 4 definitiv das richtige Spiel. Kein Spiel auf dem Markt hat so viel Style, wie dieses hier!

Gran Turismo 5 Prologue (J-Import) Review

Veröffentlicht in Reviews, Spiele am März 2, 2008 von Tim

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Gran Turismo 5 zählt zu den am meisten erwarteten Spielen in diesem Jahr und viele Spieler dürften sich alleine deshalb eine Playstation 3 zulegen. Wie schon beim Vorgänger bringen die Entwickler von Polyphony Digital Monate im voraus eine kostenpflichtige Vorschau auf den Markt um die Wartezeit etwas zu verkürzen. Es dürfte außer Frage stehen, ob Gran Turismo 5 Prologue spielerisch zu überzeugen vermag. Doch wie sieht es mit dem Umfang aus? Lohnt sich der Kauf oder steckt hinter dem Ganzen nicht mehr als eine kostenpflichtige Demoversion? Der folgende Test wird auf diese Fragen näher eingehen.

Vor dem Kauf der Prologue Version sollte jedem Kaufinteressierten klar sein, dass Gran Turismo 5 Prologue wahrlich keine große Auswahl an Wagen, Strecken oder gar Spielmodi bietet. Am besten schraubt man die Erwartungshaltung in dieser Hinsicht von Anfang an etwas runter, denn gerade Mal fünf Strecken (mit jeweils zwei verschiedenen Fahrtrichtungen), um die 40 Wagen und vier Spielmodi haben den Weg auf die Blu-Ray Disc gefunden. Neben stinknormalen Einzelrennen (mit bis zu 16 Spielern) und Zeitrennen stehen dem Spieler auch noch kleine Offline- und Onlineevents zur Verfügung.

Bei den 24 Offline Events lassen sich dann Credits verdienen, womit man sich wiederum einen neuen Fuhrpark anschaffen kann. Das Ganze kann man als eine Lightversion des bekannten Karrieremodus bezeichnen. Leider kann man die erkauften Wagen nicht in alter Gran Turismo Manier auftunen. Immerhin stehen einem aber einige Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum Glück mindern aber all diese Einschränkungen den Spielspaß nicht. Gran Turismo 5 Prologue spielt sich, wie schon seine Vorgänger, gewohnt genial und realistisch. Ein derart anspruchsvolles Fahrgefühl dürfte man wohl in keinem anderen Rennspiel finden. Leider mangelt es Gran Turismo auch diesmal wieder an einem richtigen Schadensmodell. Dafür enthält das Spiel aber endlich mal eine Cockpitperspektive. In Verbindung mit einem passenden Lenkrad ist das Spielgefühl somit noch um Einiges intensiver.

Nicht nur spielerisch setzt Gran Turismo 5 Prologue neue Maßstäbe, auch grafisch dürfte das Spiel die neue Referenz in diesem Genre werden. So kommt das Spiel mit einer stellenweise fotorealistischen Grafik daher, die vor allem in 1080p jeden Rennspielfan ins Staunen versetzen dürfte. Die Umgebungsgrafik und die Effekte können sich echt sehen lassen und die großartigen Wagenmodelle sind so ziemlich das Beste, was man bislang auf der Playstation 3 erblicken durfte. Außerdem läuft alles ganz geschmeidig in 60fps ab und Ruckeleinlagen sucht man vergeblich. Grafisch ist Polyphony’s neuestes Spiel also sehr nahe an der Perfektion. Und in punkto Sound ist dies nicht anders. Die Motorensounds sind ungemein realistisch und der Soundtrack gut ausgewählt. Abgerundet wird das alles durch einen satten Raumklang.

Zugegeben, offline hat Gran Turismo 5 Prologue keinen richtigen Wiederspielwert. Spätestens nach den 24 Events und einigen Einzel- und Zeitrennen ist die Luft raus. Der Onlinemodus soll hier Abhilfe schaffen. Bis zu 16 Spieler können sich hier versammeln und um die Plätze kämpfen. Das Problem ist nur, dass dies alles bis jetzt nicht wirklich flüssig läuft. Und noch enttäuschender ist, dass man zurzeit noch nicht einmal Einstellungsmöglichkeiten hat. Eigene Rennen können also noch nicht erstellt werden und eine Freundesliste ist leider auch nicht im Spiel enthalten. Vielleicht wird sich das aber bis zum PAL Release ändern oder ein Update wird dieses Manko aus dem Weg räumen.

Fazit:
Gran Turismo 5 Prologue gewährt dem Spieler eine tolle Vorschau auf Gran Turismo 5. Die absolut göttliche Grafik, das tolle Fahrgefühl und ein anständiger Onlinemodus lassen schon mal erahnen, was für ein Rennspielkracher uns Ende des Jahres erwartet. Gran Turismo ist und bleibt der König im Rennspielgenre. Das unterstreicht GT5 Prologue noch einmal deutlich! Lediglich der recht hohe Verkaufspreis von knapp 40 Euro schreckt etwas ab. Denn für den Preis darf man schon mehr als nur eine handvoll Strecken und Autos erwarten.

Faszination High Definition

Veröffentlicht in Filme am März 2, 2008 von Tim

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Seit letzte Woche hat auch mich das HD-Fieber erwischt. Ich habe mich für einen FUll-HD Fernseher entschieden, der ein möglichst gutes Preis/Leistungsverhältnis aufweist. Und da fiel meine Wahl auf den Toshiba 42X3000P. Bislang bin ich auch vollkommen zufrieden mit dem Teil. In Verbindung mit meiner PS3 habe ich jetzt auch gefallen am Medium Blu-Ray gefunden. Und übrehaupt hat der Fernseher wieder das Filmfieber in mir erweckt. Folgende Filme habe ich die letzten Tage gesehen:

Last Kiss (DVD)
Als großer Zach Braff Fan habe ich mir leider zu viel von dem Film erwartet. Der ganze Film wurde imho sehr lieblos und hastig umgesetzt und die Rolle des Michael passt auch nicht wirklich zu Zach Braff. Ein K.O. Kriterium ist aber vor allem, dass mich der Film nicht berührt hat. Lediglich die Songauswahl hat mir gut gefallen. Meiner Meinung nach also eine ziemliche Enttäuschung. 5/10

Ratatouille (Blu-Ray) 
Als der Film im Kino lief hat er mich leider nicht so richtig interessiert. Erst seit dem DVD bzw Blu-Ray Release hat der Film in mir das Interesse geweckt. Und der Kauf hat sich definitiv gelohnt. Für mich ist Ratatouille der bislang beste Pixar Film. Und das vor allem deshalb, weil er mich so berührt wie die guten alten Disneyfilme. Das haben alle anderen Pixarfilme nicht geschafft. Technisch ist der Film natürlich auch brillant umgesetzt und die Blu-Ray liefert dementsprechend ein geniales Bild ab. Großartiger Film. 10/10

Death Sentence (Blu-Ray) 
Ich hatte mal wieder so richtig Lust auf einen Old School Rachefilm im Stile der Charles Bronson Filme. Und da wurde ich auf Death Sentence aufmerksam. Zum Glück habe ich mich da für den richtigen Film entschieden. Denn Death Sentence ist wirklich ein harter Old School Actionfilm mit einem grandiosen Kevin Bacon in der Hauptrolle. Die Story bietet natürlich wenig neues und die Dialoge sind zum Teil grauenhaft, aber dafür bietet der Streifen einen gewissen Unterhaltungswert. Trotzdem zählt Death Sentence zu der Sorte Film, die man sich lieber mal aus der Videothek ausleiht. 6,5/10