Archiv für November, 2009

Call of Duty: Modern Warfare 2 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 22, 2009 von Tim

Es ist das meist erwartete und diskutierte Videospiele der letzten Jahre: Call of Duty: Modern Warfare 2. Kurz nach dem Release hat das Spiel bereits unzählige Verkaufsrekorde gebrochen und diverse Traumwertungen verschiedener Fachmagazine eingeheimst. Doch ist der Hype um diesen Titel berechtigt? Im folgenden Testbericht haben wir uns den First-Person-Shooter genauestens angeschaut.

Als direkte Fortsetzung zu Modern Warfare wird die Handlung des Vorgängers natürlich weitergeführt. Doch wie bereits im ersten Teil kann auch in Modern Warfare 2 die Story nicht überzeugen. Die Erzählweise ist viel zu unübersichtlich, oft wird der Spieler unnötig verwirrt und überhaupt kann die Handlung einen einfach nicht mitreißen. Wenn man allerdings ehrlich ist, hätte man auch nichts anderes von diesem Spiel erwartet, ist dies doch eher ein allgemein bekanntes Genreproblem. Modern Warfare 2 hatte dafür nämlich viele andere Stärken. Das, was dieses Spiel einfach von der Konkurrenz abhebt, ist die phänomenale Inszenierung. In keinem anderen Egoshooter ist die Action so beeindruckend in Szene gesetzt und dank der tollen Skript-Ereignisse entsteht eine unglaublich packende Kriegsatmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Modern Warfare 2 hat ein extremes Tempo drauf, hier bleibt keine Zeit für eine Verschnaufpause, Längen sucht man dafür aber auch vergeblich. Die Missionsziele und Schauplätze sind noch abwechslungsreicher als zuvor, wo sonst gilt es, das weiße Haus zurückzuerobern, mit Schneemobilen vor russischen Soldaten zu flüchten, oder eine Fastfood-Filiale zu verteidigen? Das sind die Momente, die Modern Warfare 2 einfach auszeichnen. Wobei man aber auch dazu sagen muss, dass die Entwickler es oft übertrieben haben. Manche Actionsequenzen waren einfach zu viel des Guten und mit einem halbwegs realistischen Militärshooter hatte dies nicht mehr viel gemein. Weniger Patriotismus hätte dem Spiel zudem auch sehr gut getan. Aber egal: Insgesamt ist die Singleplayerkampagne auf allerhöchstem Niveau, das Problem ist nur, sie ist wieder mal viel zu kurz geraten. Nach knapp fünf Stunden erblickt man auf normaler Stufe den Abspann, auf der höchsten Stufe können locker zwei Stunden dazugepackt werden. Die Steuerung ist im übrigen, wie bereits im Vorgänger, grandios belegt und lässt keine Wünsche offen.

Die viel zu kurze Kampagne ist ohne Zweifel ein großer Minuspunkt, im Gegensatz zum Vorgänger haben die Entwickler dieses Mal aber versucht, diesen Fehler mit einem neuen Spielmodus auszugleichen. Mit dem kooperativ spielbaren Spec-Ops-Modus ist dies Infinity Ward auch bestens gelungen! In über 30 verschiedenen Mini-Missionen gilt es, Gegnerhorden zu eliminieren, Bomben zu entschärfen oder an feindlichen Einheiten vorbeizuschleichen. Aufgrund fehlender Checkpoints und der durchschnittlichen Gegner-KI kann es jedoch zu einigen Frustmomenten kommen, vor allem, wenn man diese Missionen auf höheren Schwierigkeitsgraden absolvieren möchte. Insgesamt ist der Spec-Ops-Modus aber eine gelungene und sehr spaßige Erweiterung. Fraglich ist nur, warum dieser Modus sowohl online, als auch lokal, nur für zwei Spieler möglich ist. Zudem wäre es auch viel cooler gewesen, hätte man die Singleplayerkampagne kooperativ spielen können. Zum Glück hat das Spiel aber noch einen weiteren Modus parat, der es wirklich in sich hat: Der Mehrspielermodus. Modern Warfare war bereits das Non-Plus-Ultra im Mehrspielerbreich, aber im zweiten Teil konnten die Entwickler diesen nochmals verbessern! Dank dem motivierenden Levelsystem und freischaltbaren Perks (z.B. schnelleres Nachladen, Schaden- bzw. Energiebonus) ist der Onlinemodus besser als je zuvor. Man ist extrem motiviert seinen Level zu steigern, weil sich so auch neue Waffen und Spielmodi freischalten lassen. In dieser Hinsicht ist Modern Warfare 2 auch definitiv die neue Referenz. Das Spiel wird sich in der eSport-Gemeinde problemlos durchsetzen.

Wer geglaubt hat, Infinity Ward hätte bereits bei Modern Warfare alles aus der auf Quake 3 basierenden Engine herausgeholt, irrt sich, denn auch hier konnten sie noch eine Schippe drauflegen. Es gibt viele Punkte, in denen das Spiel einem Killzone 2 oder vor allem einem Crysis unterlegen ist, aber die unglaubliche Liebe zum Detail gepaart mit der fesselnden Präsentation sorgen für eine beeindruckende Optik. Die Weitsicht ist stellenweise bombastisch, ebenso wie die Spezialeffekte und Explosionen. Zudem läuft Modern Warfare 2 stets flüssig und Grafikfehler wie Tearing oder Pop-Ups wird man so gut wie nie finden. Schade ist jedoch, dass man der Phsyikengine ihren Ursprung ansieht. Wenig zu meckern gibt es hingegen bei der musikalischen Untermalung. Kein geringer als Hans Zimmer hatte hier seine Finger im Spiel, wodurch sich Modern Warfare 2 auch musikalisch stark von der Konkurrenz abhebt. Gleiches gilt natürlich auch wieder mal für bombastische Dolby Digital Spur und die sehr gute, deutsche Synchronisation.

Fazit:
Kaum zu glauben, aber Infinity Ward ist es tatsächlich gelungen, den genialen Vorgänger zu toppen. Modern Warfare 2 schaut einen Tick besser aus, der Multiplayermodus ist noch tiefgängiger und suchterzeugender, der Spec-Ops Modus ist eine gelungene Erweiterung und die Singleplayerkampagne ist zwar wieder Mal ausgesprochen kurz, dafür aber noch action- und abwechslungsreicher. Schade nur, dass die Story zu wünschen übrig lässt und an manchen Stellen, was die Action betrifft, etwas übertrieben wurde. Manches gleicht daher mehr einem James Bond-Film, als einem Militärshooter. Dennoch: Call of Duty: Modern Warfare 2 ist vermutlich der beste First-Person-Shooter seit Beginn der HD-Ära.

9/10

Dragon Age: Origins – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , , am November 22, 2009 von Tim

Die Kanadier aus dem Hause Bioware zählen zu den absoluten Experten auf dem Rollenspiel-Sektor. Das haben sie mit grandiosen Titeln wie Mass Effect, Knights of the Old Republic oder vor allem Baldur’s Gate eindrucksvoll bewiesen. Kein Wunder also, dass auch das neueste Werk, Dragon Age: Origins, sehnlichst erwartet wurde. Nicht zuletzt, weil es auch einige Parallelen zu Baldur’s Gate aufweist und quasi als inoffizieller Nachfolger gesehen wird. Wir verraten euch, ob Dragon Age: Origins wirklich so ein sicherer Hit geworden ist.

Dragon Age: Origins spielt in dem Königreich Ferelden. Einst friedlich von Zwergen, Menschen und Elfen bewohnt, wird das Königreich nun von der Dunklen Brut bedroht. Der Spieler tritt im Spiel den Grauen Wächtern bei, deren einzige Aufgabe es ist, der Dunklen Brut entgegenzuwirken. Mehr zur Handlung möchten wir aber nicht verraten, schließlich solltet ihr diese epische Geschichte in vollen Zügen genießen können, denn nur selten erlebt man als Videospieler eine so mitreißende und spannende Geschichte. Einziger Kritikpunkt: Die Handlung erinnert stellenweise einfach zu sehr an die Werke von Tolkien, was viele wiederum auch als einen Pluspunkt auffassen können. Wie man es jedoch von anderen Bioware-Titeln kennt, kann der Spieler den Verlauf dieser Story stark beeinflussen. Gute oder böse Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf die Geschichte, ebenso wie die Wahl der Rasse. Neben den Klassen Magier, Schurke und Krieger sind die Herkünfte menschlicher Adeliger, Magier, Stadtelf, Dalish-Elf, bürgerlicher Zwerg und adeliger Zwerg verfügbar. Jede dieser sechs unterschiedlichen Herkünfte hat einen unterschiedlichen Storyanfang, schon allein diese Entscheidung verändert also den gesamten Verlauf. Natürlich können auch in Dragon Age: Origins das Aussehen und die Attribute individuell angepasst werden und unzählige Fähigkeiten und Talente sorgen für eine umfangreiche Charakterentfaltung. Im Spielverlauf begegnet man interessanten Charakteren und manche von ihnen begleiten euch im Kampf. Insgesamt vier Charaktere passen in eine Gruppe und auch die Auswahl der Mitstreiter hat Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Manche Begleiter können sich nicht riechen, während eine harmonisierende Party natürlich alles etwas einfacher macht. Ähnlich wie bei Mass Effect kann sich der Protagonist bei den unterschiedlichen Begleitern mittels Gesprächen, Entscheidungen oder Geschenken Plus- oder Minuspunkte verschaffen und Beziehungen, egal ob in homo- oder heterosexueller Hinsicht, sind möglich.

Beim Kampfsystem gibt es einige Unterschiede zwischen der PC- und Konsolenversion. In der PC-Fassung ist eine weite Perspektive verfügbar, die das Spiel eher an Baldur’s Gate erinnern lässt. Bei den Konsolenversionen hingegen ist die Perspektive wesentlich näher, wodurch das Ganze eher einem Knights of the Old Republic ähnelt. Aufgrund dieser unterschiedlichen Perspektiven und der übersichtlicheren Benutzeroberfläche ist die PC-Fassung viel taktischer und kniffliger. Natürlich ist aber auch auf der Playstation 3 und der XBOX 360 Taktik gefragt und das Kampf- bzw. Taktikmenü wurde super auf die Heimkonsole portiert und lässt sich sehr mit dem Ringmenü aus Mass Effect vergleichen. Mit einer Spielzeit von mindestens 60 Stunden kann sich der Umfang wirklich sehen lassen. Durch die überraschend abwechslungsreichen Sidequests und die unterschiedlichen Entscheidungen und Storyverläufe ist zudem für jede Menge Wiederspielwert gesorgt. Es gibt nur wenige Spiele, bei denen man nach dem ersten Durchgang direkt mit einem weiteren beginnen möchte, Dragon Age: Origins zählt allerdings zu dieser Art. Und wer von diesem grandiosen Spiel einfach nicht genug bekommt, der kann sich zusätzliche, herunterladbare Quests kaufen. Da Bioware angekündigt hat, Dragon Age bis zu 24 Monate nach Release mit DLCs zu versorgen, kann man sich also auf so manchen, interessanten Quest freuen. Natürlich möchten wir euch aber auch nicht die Schattenseiten von Dragon Age: Origins verheimlichen. Neben der eben bereits erwähnten, unübersichtlicheren Perspektive gibt es einige Kleinigkeiten, die den Spielverlauf einfach stören. Ein Diebstahl bleibt zum Beispiel unbestraft, bei der Umgebung hätten wir uns mehr Interaktionen gewünscht, die KI lässt stellenweise zu wünschen übrig und zu guter Letzt bleibt der Protagonist stumm.

Dragon Age: Origins basiert auf der gleichen Engine wie Mass Effect, welches immerhin schon zwei Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch kann Dragon Age hinsichtlich der Animationen, Gesichtszüge, Texturen oder Landschaften nicht mit Mass Effect mithalten. Das Spiel sieht insgesamt immer noch gut aus, bleibt aber weit hinter seinen Möglichkeiten. Verglichen mit der PC-Version ist die Portierung auf die Konsolen zwar ganz gut gelungen, optisch muss man trotzdem einige Abstriche in Kauf nehmen. Doch keine Sorge, so katastrophal wie bei Risen ist die Umsetzung nicht geworden. Meisterlich ist hingegen die akustische Umsetzung geworden. Der Fantasysoundtrack passt wunderbar zum Geschehen und die deutsche Synchronisation ist prima gelungen. Lediglich einige Soundaussetzer trüben den Gesamteindruck.

Fazit:
Das Warten hat sich gelohnt! Dragon Age: Origins ist DAS Rollenspiel des Jahres und ein weiteres Meisterwerk der Rollenspielschmiede Bioware. In keinem anderen HD-Rollenspiel trifft man auf interessantere Charaktere oder eine packendere Story. Das Kampfsystem ist unglaublich komplex und die Entscheidungsfreiheit wieder mal unglaublich, ebenso wie der immense Umfang und Wiederspielwert. Aufgrund dieser Stärken geraten einige Mankos wie die “nur” gute Optik, die technischen Patzer oder kleinen Fehler im Spieldesign vollkommen in Vergessenheit und nicht nur Rollenspielfans müssen hier zugreifen. Danke, Bioware!

9,5/10

Divinity II: Ego Draconis – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , am November 18, 2009 von Tim

XBOX 360 Besitzer mit Hang zu westlichen Rollenspielen konnten in den vergangenen Jahren und Monaten nur auf die grandiosen Fallout 3 und Oblivion oder die technisch durchwachsenen Sacred 2 und Two Worlds zurückgreifen. Kürzlich erschienen jedoch mit Risen, Dragon Age Origins und Divinity 2 gleich drei vielversprechende West-RPGs innerhalb kürzester Zeit und letzteres haben wir in diesem Review genauer unter die Lupe genommen.

Die Handlung von Divinity 2 ist im Grunde schnell erklärt: Die Welt von Rivellon wird vom finsteren Herrscher Damian und mächtigen Drachen bedroht. Nur der Orden der Drachenritter steht dem Bösen im Weg und der Spieler schlüpft hierbei in die Rolle eines Drachenritter-Anwärters. Das Interessante dabei: Drachenritter sind halb Mensch, halb Drache und können auch die Gestalt eines solchen annehmen.

Divinity 2 zählt, wie seine Vorgänger auch, zum Action-RPG Genre, was nicht heißt, dass hier Dialoge und Geschichten vernachlässigt werden. Im Gegenteil, darauf haben die belgischen Entwickler der Larian Studios großen Wert gelegt. Divinity 2 ist kein 08/15-Rollenspiel und kann mit einer spannenden Geschichte, einer interessanten Erzählweise und interessanten Charakteren punkten. Die Dialoge sind alles andere als langweilig und mit einer guten Prise Humor versehen, ganz wie es sich für ein gutes West-RPG gehört. Das Kampfsystem von Divnity 2 ist sehr einfach gehalten, für ein Action-RPG aber angemessen. Schade ist jedoch, dass hier viel zu wenig Taktik gefordert wird. Die äußerst abwechslungsreichen Quests gleichen dieses Manko aber locker aus, vor allem, weil dem Spieler stets mehrere Lösungswege geboten werden und auch die Nebenquests interessante Aufgabenstellungen besitzen. Die dadurch errungenen Erfahrungspunkte sind, wie man es von Rollenspielen kennt, natürlich für die Charakterentwicklung notwendig. Diese ist bei Divinity 2 ausgesprochen frei ausgefallen. Der Spieler kann sich zwischen drei Klassen (Krieger, Waldläufer, Magier) entscheiden und den Charakter mit unzähligen Fertigkeiten und Talenten versehen, sodass man spielerisch auch wirklich einen Unterschied zu den anderen Klassen merken wird. Bedauerlich ist nur, dass man bei der optischen Individualisierung wenig Freiheiten hat und auch, wenn man sich in Divinty 2 auch für den bösen Weg entscheiden kann, bleiben zum Beispiel Diebstähle unbestraft. Ein super Einfall war hingegen das Gedankenlese-Feature, welches frischen Wind in das Genre bringt. Gleiches gilt natürlich auch für die Möglichkeit, die Form eines Drachen annehmen zu können. Die Welt von Rivellon ist angenehm groß und abseits des Mainquests gibt es nicht nur viele Nebenquests, sondern auch viele andere Freiheiten, mit denen man sich die Zeit angenehm vertreiben kann. Außerdem sind die Schauplätze auch sehr abwechslungsreich. Eines der größten Mankos von Divinity 2 ist hingegen die stellenweise fehlende Übersicht. Die Karte leistet keine gute Arbeit, denn oft weiß man gar nicht genau, wo man hin muss, um den Quest zu erfüllen. Gute Arbeit leisteten die Entwickler hingegen bei der Steuerung. Diese wurde prima vom PC auf die XBOX 360 portiert und nahezu fehlerfrei darauf angepasst. Mit einer Spiellänge von mindestens 40 Stunden, mit viel Luft nach oben, werden Rollenspielfans lange Zeit mit Divinity 2 beschäftigt sein. Einen Mehrspielermodus gibt es leider nicht, denn ein Koopmodus, egal ob lokal oder online, wäre doch eine nettes Features gewesen. Schade drum.

Nach Sacred 2 machte zuletzt auch Risen mit negativen Meldungen hinsichtlich der technisch durchwachsenen XBOX-Portierung auf sich aufmerksam. Auch Divinity 2 hat seinen Ursprung auf dem PC, hat die XBOX 360 Version also mit dem gleichen Problem zu kämpfen? Leider ja, denn Pop-Ups, nerviges Tearing, teilweise heftige Ruckler und verwaschene Texturen trüben den Spielspaß ein wenig. Verglichen mit Risen ist die Portierung aber viel besser geglückt. Abgesehen von diesen technischen Patzern sieht Divinity 2 nämlich an vielen Stellen sehr gut aus, für Rollenspiele ist es sowieso viel wichtiger, dass die Optik eine passende Atmosphäre vermittelt und dies gelingt dem Titel bravourös. Neben einer mitreißenden Atmosphäre ist es auch ausgesprochen wichtig, dass die Geschichten emotional und spannend erzählt werden. Die Synchronisation von Divinity 2 wird dieser Aufgabe gerecht und zählt zu den besten im deutschsprachigen Sektor. Und auch die wunderschöne Musik hilft enorm dabei, in die fabelhafte Welt von Rivellon einzutauchen.

Fazit:
Divinity 2 hat alles, was ein gutes West-RPG braucht: Eine spannende Story, interessante Charaktere, eine freie Charakterentwicklung, ein gutes Kampfsystem, eine riesige und atmosphärische Spielwelt, abwechslungsreiche Quests und eine angenehme Portion Humor. Wären da nicht die schlampige technische Umsetzung und die zum Teil fehlende Übersicht, hätte Divinity 2 eine deutlich höhere Gesamtwertung verdient. Trotz allem können Fans von westlichen Rollenspielen, bei denen die Grafik nur Nebensache ist, ohne jegliche Bedenken zugreifen.

8/10

NBA 2k10 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , am November 18, 2009 von Tim

NBA 2k9 konnte im vergangenen Jahr zwa wieder alle Basketball Fans restlos begeistern, aber anders als in den Jahren zuvor hatte die Konkurrenz aus dem Hause EA enorm Boden gut gemacht. Man darf also gespannt sein, welches Basketballspiel dieses Jahr die Nase vorn hat. Den Anfang macht der Titelverteidiger NBA 2k10, welcher in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert.

Was das Gameplay betrifft, hat sich, verglichen mit dem Vorgänger, rein gar nichts verändert. Für viele mag das nun negativ klingen, im Grunde ist es aber eher ein Kompliment an den grandiosen Vorgänger, denn dort war das Gameplay bereits nahezu perfekt. Das Ballgefühl ist nach wie vor großartig, die KI der Gegen- und Mitspieler genial und die Steuerung ist extrem intuitiv und abwechslungsreich. Der Spieler kann sich selbst aussuchen, ob er mit der super gelungenen Stick-Steuerung wirft, oder Gebrauch von den üblichen A-, B-, X- und Y-Knöpfen macht. Das Spieltempo ist genau richtig und sorgt dafür, dass man teilweise sehr überlegt agieren und taktische Spielzüge einsetzen muss, welche wiederum sehr einfach aufgerufen werden können. Während die NBA Live-Serie eher Anfänger anspricht, ist NBA 2k10 in der Lage, beide Gruppen anzusprechen. Und dank der grandiosen KI werden dem Spieler auch hier wieder wesentlich mehr Möglichkeiten in der Verteidigung geboten.

Viele von euch werden sich nun fragen: “Wenn sich beim Gameplay nichts geändert hat, warum soll ich dann zur neuesten Version greifen?” Ganz einfach: Weil der Umfang extrem erweitert wurde. Kein anderes Basketballspiel kann auf solch ein umfangreiches Gesamtpaket zurückgreifen. Abgesehen von den Standardmodi wie “Playoffs”, “Schnelles Spiel”, “Saison”, dem Karrieremodus, den unterschiedlichen Trainingsoptionen oder den “NBA Blacktop”-Contests hat NBA 2k10 viel Neues zu bieten. Mit dem Modus “Mein Spieler” hat nämlich nun endlich eine Antwort auf den “Be a Pro”-Modus ins Spiel gefunden. Auch hier gilt es, seinen Spieler zu erstellen, dessen Aussehen individuell anzupassen, ihn zu trainieren und Herausforderungen erfolgreich zu absolvieren, um irgendwann von einem NBA Team gedrafted zu werden. Neu hinzugekommen ist auch der Menüpunkt “NBA Aktuell”, der es zum einen ermöglicht, Ergebnisse und Statistiken realer NBA Spiele zu verfolgen und zum anderen auch diese selbst nach- bzw. mitzuspielen. Zu guter Letzt wäre da noch der neue “Team up”-Modus. Hier kann man online eine Mannschaft aus bis zu 10 Spielern zusammenstellen, jedem Spieler eine bestimmte Position zuweisen und letztlich gegen andere Teams antreten. Das Onlinespiel verläuft zwar aufgrund von gelegentlich auftretenden Lags nicht immer reibungslos, ist insgesamt aber dennoch super umgesetzt worden. Abgesehen von diesem Mehrspielermodus können natürlich auch wie gewohnt alle anderen lokal oder online gespielt werden.

Ganz im Gegensatz zum Gameplay haben sich die Entwickler in technischer Hinsicht nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Optik hat in jeder Hinsicht einen kleinen, aber deutlich erkennbaren Schritt nach vorne gemacht und ist nun ziemlich nahe an der Perfektion. Die Modelle, Gesichter und Animationen der Spieler wirken noch authentischer, das Publikum noch eine Ecke stimmiger und detailreicher und die Präsentation gleicht noch mehr einer TV-Übertragung. Auch die Stadien sehen nun etwas hübscher aus und die Spezial-, Licht- und Spiegeleffekte wissen ebenso zu begeistern. NBA 2k10 zählt optisch also definitiv zu den hübschesten Nextgen-Titeln. Wären da nicht die leichten Ruckeleinlagen, hätte das Spiel in diesem Punkt die Höchstwertung verdient. Gleiches gilt für den Sound, hier stört lediglich der sich zu stark wiederholende, englische Kommentar. Die musikalische Untermalung ist abwechslungsreich und stimmig, ebenso wie das Publikum. Die verschiedenen Musikstücke können sogar nach Belieben ausgesucht und auf eine individuelle Playlist gesetzt werden.

Fazit:
Mit der zehnten Ausgabe der ruhmreichen NBA 2k-Reihe haben sich die Entwickler mal wieder selbst übertroffen. Gameplaytechnisch hat sich zwar nichts geändert, aufgrund der ohnehin schon genialen Spielbarkeit war dies aber auch nicht wirklich notwendig. Es sind viel mehr die tollen und längst überfälligen neuen Spielmodi, die NBA 2k10 zu einem meisterlichen Basketballerlebnis werden lassen. Zudem zählt das Spiel genreübergreifend zu den technisch besten Konsolenspielen überhaupt. Sportfans müssen sich diesen Titel unbedingt zulegen.

9/10

NHL 10 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 18, 2009 von Tim

NHL 09 hat uns im vergangenen Jahr restlos begeistert und wurde mit einer Wertung von 91% belohnt. Wir und viele andere Medien bezeichneten das Spiel als “den Sporttitel des Jahres”. Können die Entwickler in diesem Jahr sogar noch eine Schippe drauflegen?

Im Gegensatz zu NHL 2k10 könnte NHL 10 es sich erlauben, ein mageres Update abzuliefern, denn was den Umfang, die Steuerung und das Gameplay betrifft, war die Serie bereits im vergangenen Jahr einsame Spitze. Die Kanadier von EA Sports haben sich aber nicht auf den Lorbeeren ausgeruht und die Serie mit sinnvollen Änderungen verfeinert. Beginnen wir mit dem Umfang. Beim Vorgänger wurden die beliebten Modi “Play-Offs” und “Saison” schmerzlichst vermisst, in NHL 10 sind sie aber zum Glück wieder verfügbar. Und neben Teams der amerikanischen, deutschen, schwedischen und finnischen Liga, wurde das Lizenzpaket nun auch um die Schweizer National League erweitert. Wie im Vorgänger auch, ist es immer noch nicht möglich, europäische Teams im “Be a Pro” bzw. “Be a GM” (ehemals Dynasty-Mode) zu verwenden. Hier kann lediglich auf NHL bzw. AHL Teams zurückgegriffen werden. Immerhin wurden diese beide Modus jedoch sinnvoll erweitert, in dem ihnen mehr Tiefgang verpasst wurde. Spielerisch scheint es den Entwicklern wichtig gewesen zu sein, das Spiel zum einen realistischer zu machen und andererseits aber auch Anfängern den Einstieg zu erleichtern. Eine nochmals verbesserte KI, Pässe in den freien Raum, Provokationsmöglichkeiten nach dem Pfiff, eine neue Bandenphsyik und Schlägereien aus der Ego-Perspektive sorgen für mehr Realismus, während ein individuell einstellbarer Schwierigkeitsgrad und die vereinfachte “NHL 94-Steuerung” die Casualgruppe ansprechen wird. Neben der grandiosen Spielbarkeit ist dies auch die größte Stärke dieses Spiels: Man kann es nach eigenem Belieben formen. Hardcorefans können aus NHL 10 die realistischste Eishockeysimulation aller Zeiten machen, während das Spiel bei Casualgamern auf Wunsch eher in die Arcaderichtung abdriften kann.

Nicht nur offline lassen die Spielmodi kaum Wünsche offen, online sieht es ähnlich aus. Neben einzelnen Ranglistenspielen oder Matches mit Freunden können hier auch 6-gegen-6 Spiele, selbst erstellte Ligen mit bis zu 32 Teams oder auch Shootouts ausgetragen werden. In der “EA Sports Hockey League” kann der Spieler außerdem einem Club beitreten oder einen eigenen gründen und der Professional- oder Casual-League beitreten. Nette Communityfeatures und Bestenlisten runden das gelungenen Onlineerlebnis dann schließlich ab. Wie bei Fifa 10 oder NBA Live 10 können auch in NHL 10 die eigenen Highlights oder Screenshots aufgenommen und auf EA Sports World hochgeladen werden. Natürlich werden neben dem Online-Mehrspielerpart auch lokale Duelle ermöglicht.

Der Vorgänger war in puncto Grafik bereits nahezu perfekt, es schien das meiste aus der Hardware rausgeholt worden zu sein und trotzdem konnten die Entwickler in diesem Jahr die Optik um eine Kleinigkeit verbessern. Das Publikum bekam nämlich mehr Emotionen verpasst und reagiert nun dementsprechend bei Fouls und Toren des favorisierten bzw. gegnerischen Teams. Ansonsten bleibt alles beim alten: Großartige Spielermodelle und Animationen, tolle Spiegeleffekte, atmosphärische Stadien und eine bombastische TV-Präsentation. NHL 10 ist in dieser Hinsicht ungeschlagen und wird es auch einige Zeit bleiben. Der Soundtrack ist nun auch viel abwechslungsreicher als in den Vorgänger, der Schwerpunkt liegt natürlich immer noch auf rockiger Musik. Störend ist nur der Kommentator, weil er stark in die Jahr gekommen wirkt und sich immer noch zu oft wiederholt. Die Texte wurden im übrigen vollständig ins Deutsche lokalisiert.

Fazit:
NHL 10 hat in diesem Jahr zwar nur wenige Neuerungen verpasst bekommen, diese waren jedoch äußerst sinnvoll und machen das Spiel zu einem realistischeren und zugleich zugänglicheren Eishockeygame. Vermisste Modi haben endlich wieder ins Spiel gefunden, die Herzstücke des Spiels sind nun etwas tiefgängiger und sowohl technisch, als auch spielerisch ist NHL 10 Spitzenklasse. All dies macht NHL 10 zu einem (fast) perfekten Sportspiel, welches sowohl Hardcorefans, als auch Casualgamer anspricht und mit einem Kauf belohnt werden sollte.

9/10

NHL 2k10 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , am November 18, 2009 von Tim

Über das diesjährige Duell der Basketballspiele haben wir bereits ausführlich berichtet, nun verlegen wir den Austragungsort vom Parkett aufs Eis. Auch NHL 2k10 feiert in diesem Jahr ein zehnjähriges Jubiläum. Wird es NHL 10 vom Thron stoßen?

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von NHL 2k waren die Erwartungen an NHL 2k10 im Vorfeld ziemlich hoch, ist so ein Jubiläum doch die passende Gelegenheit, die Serie angemessen weiterzuentwickeln. Doch schon der niedrige Verkaufspreis lässt Schlimmes erahnen. Das Update fällt leider ausgesprochen mager aus und lässt bei Besitzern des Vorgängers die Frage aufkommen, ob sich die 2010er Ausgabe überhaupt lohnt. Zurecht, denn allein was die Spielmodi betrifft, ist alles beim Alten geblieben. Mit “Schnelles Spiel”, “Playoff”, “Saison” und dem Manager-Modus bekommt man exakt dasselbe wie im Vorjahr serviert. Hier hat NHL 10 deutlich die Nase vorne, vor allem ein Pendant zum beliebten “Be a Pro”-Modus vermisst man schmerzlich. Immerhin bietet das Spiel neben den üblichen Onlinemodi (darunter eine gut umgesetzte Liga) einen Editor, der es ermöglicht, selbsterstellte Spieler und Teams online zu verwenden. Die Onlinesessions verlaufen zum Glück überraschend flüssig und werden nur selten von Verbindungsproblemen gestört.

Beim Gameplay schaut die Sache auch nur minimal besser aus. Um ehrlich zu sein: All jene, die den (oder die) Vorgänger nur gelegentlich gespielt haben, werden keinen Unterschied merken. Blickt man jedoch genauer hin, fällt auf, dass die KI nun etwas intelligenter agiert. Vor allem in der Offensive hat sie einen Schritt nach vorne gemacht, in der Defensive arbeitet sie aber immer noch zu schwach. Das ist dann auch einer der Gründe, weshalb sich NHL 2k10 zu actionlastig spielt und eher einer Arcade Simulation gleicht. Die Chancen gelangen auch viel zu oft ins Tor, was diesen Eindruck sogar verstärkt. Vor allem One-Timer bereiten den Torhütern extreme Probleme und das wurde bei EAs NHL-Reihe bereits vor Jahren erfolgreich unterbunden. Einzig die aktuelle NHL Lizenz unterscheidet NHL 2k10 so richtig vom Vorgänger, aber auch dies wird nur echten Eishockey-Fans auffallen und auch hier hat NHL 10 einfach mehr zu bieten. Punkten kann NHL 2k10 hingegen mit der vereinfachten Steuerung die es, verglichen mit NHL 10, Einsteigern viel einfacher macht.

In Sachen Präsentation und Optik konnte die NHL 2k-Serie noch nie mit EA Sports mithalten, dies hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert. Schlimmer sogar: Auch technisch bietet NHL 2k10 ausgesprochen wenig Neues. Gut, die Animationen wurden ein wenig ausgebessert, hier und da gibt es ein paar neue Details in den Arenen und einige neue Einführungssequenzen wurden eingeführt. Insgesamt ist dies aber bedeutend zu wenig und man merkt, dass das Rad der Zeit an der veralteten Engine nagt. Gleiches gilt für den sich zu oft wiederholenden, englischen Kommentar. Immerhin rockt der Soundtrack und die Playlist kann, wie in NBA 2k10 auch, individuell angepasst werden.

Fazit:
NHL 2k10 feiert ein missglücktes und enttäuschendes Jubiläum, welches bedauerlicherweise zeigt, dass die Serie sich technisch und spielerisch in einem Stillstand befindet. Lediglich die aktuelle Lizenz sowie der von Beginn an geringe Preis begründen einen Kauf dieser Version. Trotz allem ist NHL 2k10 keineswegs schlecht, im Gegenteil, es ist ein sehr einsteigerfreundliches, arcadelastiges Eishockeygame, das durchaus Spaß macht. Das magere Update bricht dem Titel aber das Genick und entscheidet das diesjährige Duell der NHL-Game zugunsten von NHL 10.

7/10

NBA Live 10 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 18, 2009 von Tim

Jahr für Jahr findet der ewige Kampf zwischen EA Sports und 2k Sports um die besten Basketball- und Eishockeytitel statt. Während letzteres Duell immer ziemlich deutlich zugunsten von EA aus geht, geht es im Basketballgenre viel enger zu. Kann die NBA Live-Serie ihren Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fortsetzen oder ist das Spiel NBA 2k10 haushoch unterlegen? Dieser Test klärt dies auf.

Die Spielbarkeit der NBA Live-Serie hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert. Verglichen mit NBA 2k10 ist das Spiel zwar immer noch etwas arcadelastiger, der Grad an Realismus hat aber dennoch stark zugenommen. Das Highlight in puncto Gameplay ist definitiv die tolle KI der computergesteuerten Spieler. Hier wird intelligent agiert, um den Ballbesitz gekämpft und offensive Möglichkeiten eröffnet. Das Problem ist jedoch, dass NBA Live 10 insgesamt einen zu großen Wert auf das offensive Spiel legt. Das Tempo ist zu hoch, das Passspiel zu genau und 3-Punkte-Würfe erreichen viel zu oft ihr Ziel. Im Gegenzug wird das Verteidigungsspiel zu stark vernachlässigt, da dem Spieler in dieser Hinsicht auch zu wenige Möglichkeiten geboten werden. Abgesehen davon kann die Spielbarkeit, nicht zuletzt wegen des guten Ballgefühls, überzeugen. Dank der leicht zu bedienenden Steuerung und des überhaupt sehr zugänglichen Gameplays ist das Spiel vor allem für Basketballeinsteiger sehr interessant. Weshalb der Schwierigkeitsgrad aber im Laufe des Spiels zu sehr ansteigt, ist sehr unverständlich.

Anders als in der neuesten Version der NBA 2k-Serie hat sich, was den Umfang betrifft, ziemlich wenig bei NBA Live 10 getan. Im Gegenteil, vergleicht man das Spiel mit dem Vorgänger, wird klar, dass die Entwickler den sehr interessanten “Be a Pro”-Modus gestrichen haben. Bei NBA 2k10 hingegen hat ein ähnlicher Modus in diesem Jahr sein Debüt gefeiert. Immerhin wurden Standardmodi wie “Playoffs”, “Dynasty”, “Quick-Play” beibehalten. Neu ist jedoch die so genannte “Dynamic Season”, welche “NBA Aktuell” aus NBA 2k10 stark ähnelt. Auch hier können reale NBA Matches nachgespielt werden. Unter dem Punkt “Adidas Live Run” verbirgt sich ein Online-Streetball-Modus, der überraschend viel Spaß macht. Ansonsten hat sich bei den Onlinemodi nichts verändert. Modi wie die Onlineliga laufen aber wesentlich flüssiger. Wenn es einen Bereich gibt, indem es NBA Live 10 mit der Konkurrenz aufnehmen kann, dann ist es der Punkt “Lizenzen”. Hier kann der Spieler nämlich nicht nur auf die NBA Teams zurückgreifen, sondern sogar die FIBA WM mit allen internationalen Teams spielen. Für Fans ein nicht zu verachtender Vorteil.

Bei der Grafik merkt man deutlich, dass sich die Entwickler in diesem Jahr mächtig ins Zeug gelegt haben. Die Spiegelungen auf dem Parkett sehen brillant aus, die Stadien wirken viel atmosphärischer als zuvor und vor allem hat das Spiel nicht mehr mit Performanceproblemen zu kämpfen. Lediglich die Modelle der Spieler sind nicht so gut gelungen, auch weil die Gesichter ihrem Original teilweise absolut nicht ähneln. Die Animationen sind hingegen super gelungen. In Sachen Präsentation kann NBA Live 10 es zudem problemlos mit der Konkurrenz aufnehmen. Was die akustische Umsetzung des Publikums betrifft, hat das Spiel sogar leicht die Nase vorn. Erstmals lässt sich sogar die Atmosphäre des Publikums bestimmten, sprich ob es ein normales Liga-, Playoff- oder Endspiel ist. Hier lässt sich auch wirklich ein Unterschied heraushören. Der Hiphop-lastige Soundtrack kann im übrigen ebenso überzeugen, was anderes erwartet man aber auch nicht von der Marke EA Sports.

Fazit:
Wurde der Aufwärtstrend fortgesetzt? Ja. Hat NBA Live nun den Basketballthron bestiegen? Nein. Wieso? Weil NBA 2k10 dem Spiel immer noch in nahezu allen Bereichen klar überlegen ist. Trotzdem ist NBA Live 10 ein sehr gutes Basketballspiel geworden, welches wieder Mal sehr einsteigerfreundlich geworden ist und mit einem dicken Lizenzpaket sowie einer tollen Technik überzeugen kann. Für Basketballfans, die gerne mal die FIBA WM spielen, wenig Wert auf Realismus legen und stattdessen eher ein arcadelastiges, unkompliziertes Gameplay bevorzugen, stellt dieses Spiel die bessere Alternative dar.

8/10

Harvest Moon: Der Baum der Stille – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , am November 18, 2009 von Tim

Mit Harvest Moon: Baum der Stille feiert die Mutter aller Bauernhofsimulationen ihr zehnjähriges Videospieljubiläum. Die Serie fing damals auf dem SNES an und konnte sich im Laufe der Zeit auf allen gängigen Nintendo-Plattformen erfolgreich durchsetzen. Fans bemängelten jedoch in den letzten Teilen, dass sich diese Serie zu wenig weiterentwickelt hat. Ob dies nun auch auf den neusten Ableger zutrifft, verrät diese Review.

Harvest Moon: Der Baum der Stille ist genau das richtige Spiel für all jene, die schon immer mal einen eigenen Bauernhof führen wollten. Für viele klingt dies vielleicht langweilig, in diesem Spiel gibt es aber tatsächlich viele interessante Dinge zu tun und vieles ähnelt dem echten Leben. Abgesehen von einer nur schleppend vorankommenden und nicht erwähnenswerten Rahmenhandlung rund um den Baum der Stille geht es in diesem Spiel nämlich grundsätzlich darum, seine eigene Farm zu erweitern, mit unterschiedlichen Jobs Geld zu verdienen, den passenden Lebenspartner zu finden und schließlich Nachwuchs in die Welt zu setzen. Dies ist gleichzeitig auch eines der neuen nennenswerten Verbesserungen. Anders als im Vorgänger kann der Spieler von Beginn an sein Geschlecht bestimmen, im Laufe des Spiels heiraten, Kinder kriegen und auf Wunsch sogar die Rolle des Nachwuchs übernehmen. Neu ist außerdem, dass der Feldbau nun auch im Winter ermöglicht wird. Verglichen mit den Vorgänger hat sich aber vor allem etwas in Hinsicht der Spielewelt geändert. Diese ist nun wirklich riesig und die Möglichkeiten, sich Geld zu verdienen sind jetzt noch vielfältiger. Für den Fall, dass man sich mit dem Feldbau Geld verdienen möchte, werden nun noch mehr Samenarten zur Verfügung gestellt und sollte man hingegen lieber auf die Tierzucht setzen, stehen nun viele neue Tier bereit. Der Spieler kann sein Geld allerdings auch ganz einfach beim angeln, Steinbau oder als Teilzeitkraft in einem Geschäft verdienen. Diverse Minispiele lockern den harten Arbeitsalltag dann schließlich auf, diese Minigames können dann auch im Mehrspielermodus mit bis zu vier Mitspielern absolviert werden.

Doch Harvest Moon: Der Baum der Stille hat auch so manche Schattenseiten. Das größte Problem bei diesem Spiel ist der schwere Einstieg. Das Spiel ist schließlich eher für Casualgamer ausgelegt, aber gerade diese haben hier einen schweren Einstieg. Man wird einfach nicht stark genug an die Hand genommen und muss sich das meiste selbst beibringen. Schuld daran ist vermutlich die riesige Spielewelt, bei der oft einfach die Übersicht verloren geht. Zudem hat der Spieler teilweise auch mit zu langen Laufwegen zu kämpfen und verbunden mit den hohen Ladenzeiten wird es manchmal etwas langweilig. Ein weiteres Problem liegt darin, dass sich dieses Spiel einfach nicht Wii-exklusiv genug anfühlt, denn auf einen innovativen Einsatz der Wii-Steuerung wird verzichtet. Mehr als ein einfaches Geschüttel ist nicht drin. Positiv hingegen ist die Unterstützung des Wii Classiccontrollers, womit sich das Spiel deutlich besser steuern lässt. Doch trotz all dieser Kritik hat sich die Serie dank vieler, sinnvoller Neuerungen stark zum positiven entwickelt.

Nicht nur spielerisch, sondern auch grafisch macht die Serie einen Schritt in die richtige Richtung. Verglichen mit dem Vorgänger sieht das Spiel wesentlich lebendiger aus und alles wirkt viel bunter und detailverliebter. Die Wassereffekte und Pflanzen sehen hübscher aus und auch die Spielfiguren hinterlassen einen etwas besseren Eindruck. Trotz allem wird hier immer noch kein Gamecube-Niveau überschritten und der knufflige Look wird nicht jeden Geschmack treffen, wobei der Look insgesamt ein gutes Stück erwachsener geworden ist. Die Hintergrundmusik ist zwar stimmig, aber wiederholt sich leider viel zu oft. Auf eine Synchronisation wurde wieder mal verzichtet, der Text wurde jedoch ins deutsche übersetzt.

Fazit:
Passend zum zehnjährigen Jubiläum findet die Harvest Moon Serie mit “Baum der Stille” endlich wieder zu alter Stärke zurück. Die Welt ist riesig, die Möglichkeiten an Geld zu kommen noch vielfältiger und sinnvolle Verbesserungen wie der Feldbau im Winter oder die Familiengründung, bei der man sogar in die Rolle des Sprösslings schlüpfen kann, runden den insgesamt sehr positiven Eindruck ab. Technisch macht das Spiel auch einen deutlichen Schritt vorwärts. Aufgrund der riesigen Welt und der vielen Möglichkeiten wird der Einstieg aber leider erschwert, die Laufwege verlängern sich und oft irrt man planlos umher. Bei Casualspielern wird dies daher des öfteren für Frustmomente sorgen. Davon abgesehen zählt Harvest Moon: Der Baum der Stille aber zu den besten Teilen dieser erfolgreichen Reihe.

7/10

Section 8 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , , , am November 18, 2009 von Tim

Erinnert Ihr euch noch an den PC-Shooter Starsiege Tribes oder dessen Nachfolger Tribes 2 und hofft sehnlichst auf einen würdigen Nextgennachfolger? Falls ja, könnte Section 8 eventuell das passende Spiel für euch sein.

Von Section 8 dürft Ihr euch keine großen Innovationen erhoffen, getreu dem Motto “Besser gut geklaut, als schlecht selbst erfunden” haben sich die Entwickler von TimeGate von zwei bekannten Mehrspielerserien abgeschaut: Tribes und Battlefield. Letzteres hat mit Section 8 insofern etwas gemeinsam, als dass es auch hier gilt, bestimmte Punkte zu erobern, zudem sind hier auch verschiedene Klassen verfügbar. Schaut man sich hingegen das Sci-Fi-Setting samt der riesigen Areale an, denkt man sofort an Tribes. Auch in Section 8 können Verteidigungstürme gebaut werden und ein Jetpack dient als Fortbewegungsmittel. Außerdem ähneln sich die Klassen sehr, was z.B. der Medic verdeutlicht. Wie bei Battlefield oder Tribes auch, liegt der Schwerpunkt bei Section 8 selbstverständlich auf dem Mehrspielermodus. Die Entwickler haben sich aber viel Mühe dabei gegeben, den Spieler bei der Stange zu halten und so können neben unterschiedlichen Offlinematches mit Bots auch diverse, kleine Singleplayerkampagnen gespielt werden. Diese sind insgesamt aber ausgesprochen kurz, weisen keine erwähnenswerte Story auf und müssen eher als ein längeres Tutorial verstanden werden. Dank der sehr guten Bot-KI ist Section 8 aber dazu in der Lage, auch offline für Spielspaß zu sorgen.

Doch kommen wir endlich zu dem Herzstück des Spiels: Dem Multiplayermodus. Via System-Link kann Section 8 mit bis zu 16 Spielern gezockt werden, online werden hingegen sogar Matches für bis zu 32 Spielern ermöglicht. Eine beachtenswerte Anzahl, zumal hier größtenteils alles lagfrei von statten geht. Neben dem normalen Modus, in dem es darum geht, Punkte zu erobern (bzw. zu verteidigen) und gegnerische Einheiten zu eliminieren, hat Section 8 auch einige weitere, interessante Modi zu bieten. Im Koop-Modus tritt ein Team aus menschlichen Spieler gegen den Computer an und der Modus “Superschwarm” erinnert stark an den Horde-Modus aus Gears of War. Wählt man den Modus “Ausgeglichen” wird stets dafür gesorgt, leere Spielplätze mit Bots zu füllen bzw. diese bei einem Eintritt eines Spielers wieder zu entfernen. Die Mehrspielerpartien wirken insgesamt sehr dynamisch und abwechslungsreich, während Tribes-Veteranen sich vermutlich schnell zurecht finden werden, haben Einsteiger jedoch einige Probleme, da das Spielprinzip ein wenig Eingewöhnungszeit erfordert. Die ganzen unterschiedlichen Klassen, Verteidigungstürme, Spielmodi und Fahrzeuge (Roboter, Panzer) werden den ein oder anderen Spieler durcheinander bringen. Die Steuerung trägt dabei aber keine Schuld, weil sie leicht einzuprägen ist und gut von der Hand geht.

Optisch besitzt Section 8 sowohl einige Lichtblicke, als auch Schattenseiten. Insgesamt werden hier, wie beim Gameplay auch, keine neuen Maßstäbe gesetzt, insgesamt hinterlässt der Titel aber auch hier einen souveränen Eindruck. Die Modelle der Spielfiguren sehen z.B. ziemlich gut aus und auch der Himmel, die Weitsicht, sowie einige Spezialeffekte und Waffen können sich echt sehen lassen. Andererseits wären da aber auch teils extrem verwaschene Texturen, altbacken wirkende Animationen und eine ausgesprochen lahme Präsentation. Einiges hiervon könnte man jedoch mit den wirklich riesigen Arealen entschuldigen und zudem muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass Section 8 stets flüssig läuft. Überrascht waren wir von der guten musikalischen Untermalung und der soliden, englischen Synchronisation. Die Dolby Digital Spur lässt es überwiegend zwar ordentlich krachen, aber der Raumklang ist bestenfalls durchschnittlich.

Fazit:
Section 8 ist ein grundsolider Shooter, der durch seinen interessanten Mehrspielerpart und die tolle Bot-KI überzeugen kann. Aber ist “grundsolide” in Zeiten von Halo, Killzone oder Resistance genug, um ausreichend Käufer anzulocken? Das darf bezweifelt werden. Wer diese großen Namen aber bereits ausführlich gespielt hat und auf der Suche nach neuer Shooterkost ist, der sollte Section 8 im Auge behalten. Zudem ist dieses Spiel mittlerweile sehr günstig zu haben ist und es hat einige erfrischende Ideen parat.

7/10

Tekken 6 – Review / Test

Veröffentlicht in Reviews, Spiele mit Tags , , am November 2, 2009 von Tim

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The King of Iron Fist Tournament is back! Mit Tekken 6 geht die meistverkaufte Beat`em`Up-Serie in die nächste Runde und wir verraten euch in diesem Review, wie gut die Serie im Nextgen-Zeitalter angekommen ist. Kann das Spiel mit der hochkarätigen Konkurrenz in Form von Street Fighter IV, Virtua Fighter 5 und Soul Calibur 4 mithalten?

Als Bemu-Fan erwartet man eigentlich gar nicht so viele Neuerungen bei einem neuen Ableger seiner Lieblingsserie. Im Gegenteil, die meisten Fans sind schon damit zufrieden, wenn neue Charaktere und Stages ins Spiel finden, die Technik sich weiterentwickelt hat oder vielleicht sogar der ein oder andere neue Spielmodus hinzukommt. Im Falle von Tekken 6 werden hingegen einige Spieler überrascht sein, wie stark sich die Serie verändert hat. Die Charakterauswahl ist mit acht Neuzugängen, darunter Charaktere wie der dicke Bob, der Held Leo, die Roboterdame Alisa und der knallharte Endboss Azazel, auf über 40 in der Summe angestiegen und natürlich sind auch übliche Verdächtige wie Jin, Yoshimitsu, Paul, King, Hwoarang oder Eddy wieder mit von der Partie. Die Spielmodi sind hierbei nun in drei Abschnitte unterteilt. Im Offline-Modus sind bekannte Modi wie Team-Kampf, Time-Attack, VS-Kampf, Survival, Training oder Arcadekampf verfügbar, während man im Online-Modus das Ranglistenspiel und die Mitspieler-Suche anwählen kann. Der Arcade-Modus unterscheidet sich jedoch stark von den Vorgängern, denn zum einen sind hier alle Charaktere bereits von Anfang an freigeschaltet und zum anderen wird man nach einem Durchgang nicht mehr mit den kultigen Endsequenzen belohnt. Diese gilt es nämlich nun im brandneuen Kampagnenmodus freizuschalten. Dieser neue 3D-Action-Modus wird von einer völlig belanglosen Story begleitet und ähnelt spielerisch an längst vergessene Klassiker wie Fighting Force oder Streets of Rage, jedoch mit dem Unterschied, dass sich diese wesentlich angenehmer spielen ließen. Die Kameraführung ist in diesem Modus katastrophal, die ansonsten tolle Steuerung gerät außer Kontrolle und die Spielmechanik ist absolut nicht zeitgemäß. Dennoch kommt hier Spielspaß auf und man wird zum Weiterspielen motiviert, weil nur hier unzählige Videos und Objekte freigeschaltet werden können. Außerdem lässt sich hier auch der Großteil des Geldes verdienen, welches man in neue Objekte investieren kann. Diese können dann wiederum im Editor verwendet werden, das Aussehen der Kämpfer kann hier nämlich nach Belieben angepasst werden. Die meisten Objekte verfügen sogar über gewisse Attribute (z.B. mehr Stärke oder Gesundheit), was den Kampf im Kampagnenmodus etwas erleichtern wird.

Beim Kampfsystem hat sich Gott sei Dank wenig verändert. Noch immer ist das Kampfsystem extrem einsteigerfreundlich, aber zugleich auch recht tiefgründig. Vieles artet aber immer noch in sinnloses Buttonmashing aus, hier erkennt man dann doch einen deutlichen Unterschied zu komplexen Serien wie Street Fighter oder Virtua Fighter. Genre-Neulinge oder all jene, die nur zwischendurch mal ein wenig kämpfen wollen, werden mit Tekken 6 aber wohl den meisten Spaß haben. Der Schwierigkeitsgrad ist hingegen weniger benutzerfreundlich. Viele werden schon bei einem einfachen Durchgang im Arcademodus Probleme bekommen, da vor allem der Endgegner unglaublich schwer ist. Hier wird bei vielen Spielern wohl öfter der Controller gegen die Wand prallen. Die Steuerung ist gewohnt gut gelungen und die meisten Moves gehen super einfach von der Hand.

Aufgrund der vielen klassischen Spielmodi und des brandneuen Kampagnenmodus macht Tekken 6 auch alleine viel Spaß, die meiste Zeit wird man jedoch im Mehrspielerpart verbringen und eben jener ist genauso gut geworden, wie in den Vorgängern. Lokal können alle verfügbaren Spielmodi bis auf den Kampagnenmodus miteinander gespielt werden. Online können bis jetzt nur kompetitive Kämpfe ausgetragen werden, durch ein kostenloses Update soll jedoch bald ein Online-Kampagnen-Modus ermöglicht werden. Leider treten zurzeit noch viel zu viele Lags und andere Verbindungsprobleme auf, was das Online-Gaming teilweise unspielbar erscheinen lässt. Eventuell können Fans auch mit zusätzlichen Downloadinhalten wie neuen Charakteren, Objekten oder Stages rechnen.

Die Grafik ist ein weiteres Problemkind von Tekken 6. Vor allem beim Blick auf den Kampagnenmodus wird klar, dass die grafische Leistung von durchschnittlich über grundsolide bis hin zu ausgezeichnet schwankt. Viel schlimmer ist aber vor allem, dass sich kein einziger Nextgen-Prügler in dieser Hinsicht vor Tekken 6 verstecken muss. Uralte Spiele wie Dead or Alive 4 oder Virtua Fighter 5 sehen zum Teil sogar besser aus. Noch unverständlicher ist zudem, dass zwischen Tekken 6 und dem älteren Soul Calibur 4 Welten liegen, obwohl dieses auch aus dem Hause Namco stammt. Trotz allem hinterlässt die Optik letzten Endes aufgrund des tollen Charakterdesigns, den hübschen Animationen, der flüssigen Framerate, der bunten Stages einen guten Eindruck. Anders als vor 15 Jahren vermag das Spiel es aber nicht mehr, den Spieler vom Hocker zu hauen. Auch in Puncto Sound gibt es so manchen Kritikpunkt. Die Hintergrundmusik ist immer noch sehr eintönig und die Synchronisation ist an sich zwar ganz in Ordnung, dadurch, dass die Sprache (Englisch oder Japanisch) je nach Charakter variiert, wirkt das Ganze aber unfertig und lieblos.

Fazit:
Wer bei Tekken 6 ein extrem komplexes Kampfsystem und eine grandiose Technik der Marke Street Fighter IV oder Virtua Fighter 5 voraussetzt, sollte besser einen großen Bogen um den Titel machen. Das Spiel hat ganz andere Stärken, denn zum einen ist der Umfang riesig, die Charaktere sind kultig und das Kampfsystem zählt zu den zugänglichsten seiner Art. Tekken 6 ist perfekt für alle Spieler, die sich zwischendurch einfach mal eins auf die Mütze geben wollen. Lediglich der unausgewogene Schwierigkeitsgrad und der fehlerhafte Onlinemodus trüben den Spielspaß etwas. Ansonsten aber ist Tekken 6 wieder ein toller Prügelspaß geworden, welcher uneingeschränkt weiterempfohlen werden kann.

8/10