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Zuletzt gesehen…

17 Aug

Flash Point (Hong Kong 2007 Regie: Wilson Yip)
Nach den Actionkrachern Kill Zone SPL und Dragon Tiger Gate zaubern Donnie Yen und Wilson Yip mit Flash Point einen weiteren Hong Kong Hit auf die Leinwand. Zwar schwächelt der Streifen ein wenig in Punkto Story und Schauspielkunst, dafür bekommt der Zuschauer aber genau das geboten, was Filme dieser Art ausmacht. Nämlich top choreographierte Actionszenen die zudem auch höchst ansehnlich abgefilmt wurden. Und Donnie Yen ist einfach immer noch eine coole Sau.

Yo-Yo Girl Cop (Japan 2006 Regie: Kenta Fukasaku)

Leider nicht der erwartete Trash Hit geworden. Zu wenig Action, zu wenig Yo-Yos, zu wenig Story, zu wenig ansehnliche japanische Schulmädchen.

Disaster! (USA 2005 Regie: Roy T. Wood)
Am besten beschreibt man diesen Film als eine Mischung aus Armageddon und Team America. Im Grunde genommen ist Disaster! nämlich nichts weiteres als eine Armageddon Parodie mit reichlich Ketfiguren, gewürzt mit jede Mengen Witzen unter der Gürtellinie. Auch wenn solche Filme nicht ganz meinen Geschmack treffen, so habe ich mich doch unterhalten gefühlt. Zusammen mit ein paar Kumpels und einer Kiste Bier ist der Film definitiv zu empfehlen.

Hot Fuzz (GB 2007 Regie: Edgar Wright)

Nach Shaun of the Dead folgt mit Hot Fuzz der nächste Geniestreich des Duos Pegg/Wright. Einfach herrlich wie hier die unterschiedlichen Filme und Genren durch den Dreck gezogen werden. In letzter Zeit habe ich wirklich selten so viel gelacht.

Fido (Kanada 2007 Regie: Andrew Currie)
Fido ist in meinen Augen ein ganz besonderer Zombiefilm. Die Idee, Zombie wie Haustiere zu halten ist einfach so herrlich absurd und bietet eine gute Grundlage für eine spaßige Horrorkomödie. Gemischt mit diesem 50-Jahre-Flair und einigen netten Splattereffekten entstand so einer der originellsten Zombie Filme der letzten Jahre.

Der Tintenfisch und der Wal (USA 2005 Regie: Noah Baumbach)
Ein grandios gespieltes Scheidungsdrama welches durch den schwarzen Humor auch das ein oder andere Mal zum Lachen anregt. Zudem ist der Soundtrack wirklich erste Sahne.

Exiled (Hong Kong 2006 Regie: Johnnie To)

Eine gewohnt geniale (und bildgewaltige) Heroic Bloodshed Kost von Johnnie To.

Ex Drummer (Belgien 2007 R: Koen Mortier)

19 Jul

“Eines Tages stehen drei skurrile Gestalten vor der Tür des Underground-Literaten Dries (Dries Van Hegen) und bieten ihm den offenen Schlagzeugerposten in ihrer Punkband an.
Die drei gehören zum Bodensatz der belgischen Unterschicht und haben obendrein alle noch eine körperliche Beeinträchtigung. Der drogenabhängige Gitarrist Ivan (Sam Louwyck), der mit Kleinkind und Junkiefrau in einer völlig verdreckten Wohnung haust, ist fast taub, der schwule Bassist Jan (Gunter Lamoot) hat einen steifen Arm und der paranoide Sänger Koen, der regelmäßig Frauen zusammenschlägt und mit Jans kahlköpfiger Mutter (Bernadette Damman) schläft, hat einen Sprachfehler und lispelt. Dries willigt nach kurzem Zögern ein, um aus seiner gewohnten Welt ausbrechen zu können und sich für sein neuestes Buch inspirieren zu lassen. Er ist den drei Männern und ihrem asozialen Umfeld intellektuell um ein Vielfaches überlegen und sieht das ganze als eine Art soziales Experiment. Während sich das Quartett, das er “The Feminists” tauft, auf den einzigen Auftritt auf einem Talentwettbewerb vorbereitet, taucht Dries in eine abgründige Welt aus Gewalt, Sex und Schmutz ein und beginnt die anderen willkürlich zu manipulieren… (ofdb.de)”

Ex Drummer ist wahrscheinlich der beste Film den ich in diesem Jahr gesehen habe und zählt zudem auch zu den interessantesten und kontroversesten Werken überhaupt. Das dürfte vor allem daran liegen, dass Ex Drummer wirklich alles besitzt, was ein Film dieser Art benötigt. So ist er unglaublich brutal und exzessiv, besitzt aber auch tragische Momente, ist an manchen Stellen sogar lustig, stellenweise aber gar abstoßend. Hervorzuheben ist vor allem die innovative Kameraführung und der interessante Erzählstil. Und auch trotz dieser harten Gewaltszenen und Dialoge gibt der Ex Drummer auch eine gute Figur als Musikfilm ab. Unter anderem sind bekannte Künstler wie Ghinzu, Mogwai oder Millionaire verteten. Viele beschreiben dieses Werk als eine Mischung aus Clockwork Orange und Trainspotting und meiner Meinung nach passt dies wie die Faust aufs Auge. Großartiger Film.

9/10

Indiana Jones IV

27 Mai

Indiana Jones IV erinnert mich ein wenig an Star Wars Episode 1. Beide Filme sind Fortsetzungen zu Lieblingsfilmreihen aus meiner Kindheit, stammen von George Lucas und von beiden Filmen wurde ich schwer enttäuscht. Harrison Ford trägt allerdings keine Schuld daran. Im Gegenteil, man merkt ihm sein inzwischen hohes Alter einfach nicht an. Die Sprüche sind aber einfach nicht mehr so cool und lustig wie vor 20 Jahren und die Actionszenen sind, wie man es von heutigen Blockbustern gewohnt ist, extrem übertrieben. Und gerade bei Indiana Jones IV hätte ich mir mehr “old-school” gewünscht. Wirklich überzeugend war die Story leider auch nicht und vor allem der Schluss (ich will nicht zuviel verraten) hat mich schon ein klein wenig wütend gemacht. Der Film war auch nicht nur sehr vorhersehbar, ich hatte außerdem das Gefühl, dass man krampfhaft versucht die Saga um den alten Indiana Jones zu beenden. Stattdessen muss Platz für seinen Sohn gemacht werden, welcher von Shia LeBeouf zwar gut verkörpert wurde, die Rolle ansich mir aber auf den Geist ging. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass die Reihe mit dem jungen Henry Jones fortgeführt werden soll. Vermutlich wird es aber so kommen…

6/10

Sweeney Todd

22 Mar

“Im London des 19. Jahrhunderts gerät der rechtschaffene und glückliche Familienvater Benjamin Barker (Johnny Depp) in eine bösartige Intrige. Der Richter Turpin (Alan Rickman) will Barkers Frau für sich gewinnen und schreckt nicht davor zurück den unschuldigen Mann mit Hilfe eines getürkten Prozess in die Gefangenschaft nach Australien zu schicken.
Fünfzehn Jahre später taucht Barker wieder auf um Rache zu nehmen an den Menschen, die sein Leben einst ruinierten. Als exzentrischer Barbier Sweeney Todd kehrt er nach London zurück, erfährt vom Tod seiner Frau und tut sich zusammen mit der hübschen Bäckerin Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter). In deren Pasteten werden die Opfer der schon bald beginnenden Reihe blutiger Morde verarbeitet – Sweeney Todd kennt keine Gnade während der Suche nach seiner Tochter, die mittlerweile im Haus von Richter Turpin zu einer jungen Frau herangewachsen ist… (OFDB)

Sweeney Todd war einer meiner absoluten Most-Wanted Titel. Zum Glück lief der Film (wenn auch nicht wirklich lange) in unserem örtlichen Kino. Ich wusste ja von Anfang an, dass der Film größtenteils aus Gesangspassagen besteht und so wurde ich dementsprechend auch nicht enttäuscht. Die anderen Zuschauer haben sich offensichtlich aber nicht über den Film informiert und so kam es bei jeder Gesangsszene zu nervigem Gestöhne und Gemecker. Das hat mir zwar ein wenig vom Film versaut, trotzdem bin ich einfach nur begeistert von diesem Machwerk. Sämtliche Schauspieler liefern eine sowohl gesanglisch, als auch schauspierlisch hervorragende Leistung ab. Visuell ist der Film Burton-typisch mal wieder aller erste Sahne und Längen sucht man auch vergebens. Ich kann mich wirklich nicht beklagen und werd mir den Film sicherlich auch auf DVD oder Blu-Ray zulegen. Man sollte nur mit den richtigen Erwartungen an den Film gehen.

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