Schlagwort-Archiv: Gamereviews

Die besten iPhone-Spiele – Part VI

20 Jun

Ich habe in den letzten Monaten ja schon viele iPhone-Spiele empfohlen, aber die folgenden fünf Titel haben es wirklich in sich! Die ersten vier zählen sogar zu meinen 20 (vielleicht auch 10) Lieblingsspielen auf dieser Plattform. Das kann vermutlich daran liegen, dass es sehr pixellastige Retrogames sind. ;)

Pix’n Love Rush
Preis: 0,79 Euro

Dieses Spiel ist ein Muss für alle Retrofans. In diesem Jump`n`Run (`Shoot) durchstreift ihr 128 Minilevel und müsst Gegner abschießen, Hindernisse überqueren und Münzen einsammeln. Ziel ist natürlich ein hoher Highscore. Interessant dabei: Das Spiel verfügt über einen 5-Minuten-Modus für kurze Zocksessions oder einen Infinite-Modus für längere Abende. Optisch für mich der gelungenste Titel, sieht wirklich sehr liebevoll gestaltet aus.

CrossLogic Ultimate
Preis: 0,79 Euro

Ich liebe Picross (3D) auf dem Nintendo DS und mit CrossLogic habe ich endlich eine tolle Alternative für das iPhone gefunden. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist dabei einfach nur wahnsinnig, weil man für 79 Cent über 1400 Level bekommt. Eindeutig der beste Picross-Klon, macht sogar so manches besser als das Original.

Canabalt
Preis: 2,39 Euro

Hier spielt man einen Mann auf der Flucht, der von Hochhaus zu Hochhaus hüpft und zwischendurch immer unterschiedlichen Hindernissen aus dem Weg geht. Klingt einfach, spielt sich auch so (mit nur einem Druck auf das Touchpad), ist aber enorm suchterzeugend. Die tolle Retrooptik und der geniale (!) Soundtrack runden das Ganze ab.

Squareball
Preis: 0,79 Euro

Das Spielprinzip ist schwer zu erklären, aber am besten lässt sich Squareball als ein Mix aus Breakout und Sidescroller beschreiben. Das Quadrat, das stets nach oben und unten fliegt, muss der Spieler durch eine Art Labyrinth leiten. SUCHTGEFAHR! Hervorzuheben sind zudem die simple Optik und die tolle Musikuntermalung. Ein absolutes Meisterwerk, glaubt mir!

Pro Zombie Soccer
Preis: 0,79 Euro

Das perfekte Spiel für Fußballmuffel. Typische Fußballspiele werden schließlich so langsam etwas öde, da ist es doch mal eine gelungene Abwechslung, wenn man mit dem runden Leder Zombies in Jenseits schießt. Erinnert zwar sehr stark an Plants VS. Zombies, macht aber irrsinnig viel Spaß.

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UPDATE

Alle Teile des iPad- & iPhone-Specials im Überblick:

Tipps & Links zu kostenlosen iPhone Spielen

Die besten kostenlosen iPhone Spiele – Part I
Die besten kostenlosen iPhone Spiele – Part II

Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part I
Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part II
Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part III
Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part IV
Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part V
Die besten kostenpflichtigen iPhone Spiele – Part VI

Die besten kostenpflichtigen iPad Spiele -Part I

Fortsetzung folgt…

UFC 2010 Undisputed – Review / Test

18 Jun

Mit UFC 2009 Undisputed feierte THQ im vergangenen Jahr ein überaus erfolgreiches Debüt ihrer realistischen Kampfsportreihe. Die Presse und Spieler in aller Welt waren schwer begeistert von diesem Spiel und daher ist es auch nicht überraschend, dass THQ nun die 2010er Ausgabe nachreicht.

Die Entwickler von Yuke haben bereits beim Vorgänger bzw. Erstling eine grandiose Arbeit geleistet. Denn wirklich viel gab es damals nicht zu bemängeln und daher hat sich in der neuesten Fassung hauptsächlich quantitativ etwas geändert. Waren es 2009 noch rund 80 anwählbare Kämpfer, wurde diese Zahl nun auf über 100 aufgestockt. Zusätzlich verfügen die Kämpfer nun auch über jene Move-Sets, die sie auch in der Realität beherrschen. UFC 2010 Undisputed bekam außerdem einige neue Kampfstile und Attacken spendiert. So ist es jetzt erstmals möglich, seinen Gegner gegen den Käfig zu drücken oder dank der so genannten Meidbewegungen den gegnerischen Schlägen auszuweichen. Die Kämpfe wirken etwas dynamischer und temporeicher und auch die Steuerung funktioniert in der neuesten Version etwas besser. Das Ganze wirkt nicht mehr ganz so überladen, Einsteiger müssen sich dennoch das sehr lange Tutorial anschauen. Um es Einsteigern etwas zu erleichtern, haben die Entwickler die Bodenkämpfe vereinfacht, da dies für viele im Vorjahr eine zu große Herausforderung dargestellt hat. Insgesamt ist UFC 2010 Undisputed zwar ein wenig einsteigerfreundlicher als zuvor, es erfordert aber immer noch jede Menge Einarbeitungszeit.

UFC 2010 Undisputed punktet am meisten durch den riesigen Umfang. Verglichen mit der 2009er Version bekam der Titel einige neue Spielmodi spendiert und wird Fans nun über Monate hin beschäftigen. Neu ist z.B. der so genannte Titel-Modus in dem es gilt, die fünf Weltmeistergürtel der UFC zu erobern und im Modus Titelverteidigung eben auch zu verteidigen. Modi wie die Ultimate Fights, der Turnier-Modus und der Schaukampf erklären sich von selbst und das Herzstück des Titels ist nach wie vor der Karriere-Modus. Der Spieler startet hier mit der WFA-Liga und kämpft sich bis zur UFC hoch. Aber Vorsicht: Durch verlorene Kämpfe kann man auch schnell wieder absteigen! Neben den Kämpfen muss der Spieler auch wieder neue Moves erlernen, mit Sponsoren verhandeln und neuerdings auch Interviews geben. Natürlich können auch wieder eigene Kämpfer erstellt werden, in diesem Fall sogar bis zu 40. Ähnlich wie beim Karrieremodus hat auch der Editor an Komplexität zugenommen und bietet jetzt viel mehr Einstellungs- und Personalisierungsoptionen.

Der Onlinemodus von UFC 2010 Undisputed kann sich wirklich sehen lassen! Denn neben normalen Onlinematches kann der Spieler nun sogar eigene Fight Camps und Ligen erstellen. In den Fight Camps kann man mit anderen Spielern online trainieren und gegen andere Fight Camps antreten. Zu Verbindungsproblemen kommt es dabei äußerst selten, enttäuschend ist dagegen eher die Tatsache, dass man für das Onlineprogramm den beiliegenden Code benötigt. Gebrauchtkäufer schauen also in die Röhre. Zum Glück bliebt ihnen aber wenigstens der ebenfalls überzeugende Offline-Mehrspielerpart.

Auch grafisch hat sich UFC 2010 Undisputed verbessert. Die Kämpfer, die bereits im vergangenen Jahr einen super Eindruck hinterließen, sehen einen Tick besser aus, auch dank der verbesserten Animationen. Bemängelten wir im Vorgänger noch die Präsentation und die fehlenden Arenenatmosphäre, schneidet UFC 2010 auch hier viel besser ab. Vor allem die Arenen wirken optisch spektakulärer. Weniger gut gelungen sind allerdings die Ladezeiten, hier dran müssen die Entwickler im nächsten Jahr unbedingt werkeln! Auch was den Sound betrifft kann UFC 2010 zulegen. Die Musikauswahl ist gelungener, der Raumklang stimmiger und es wurden einige neue Kommentare von den UFC-Sprecher Mike Goldberg und Joe Rogan hinzugefügt.

Fazit:
UFC 2010 Undisputed setzt THQ`s neue Kampfsportserie konsequent fort. Viele Kritikpunkte des Erstlings wurden ausgebessert und zusätzlich haben die Entwickler auch quantitativ jede Menge drauf gepackt. Mehr Kämpfer, mehr Spielmodi und ein besserer Mehrspielerpart werden UFC-Fans jede Menge Freude bereiten und technisch sieht der Titel auch noch um einiges besser aus. Mehr kann man von einer Fortsetzung einfach nicht erwarten.

9/10

Sin & Punishment 2 – Review / Test

17 Jun

Im Jahre 2000 erschien der Railshooter Sin & Punishment in Japan für das N64. Obwohl das Spiel zu den absoluten Highlights der Konsole zählte, hat es dieses Meisterwerk nie bis nach Europa, geschweige denn in die USA geschafft. Die Fortsetzung wurde nun zum Glück weltweit veröffentlicht und wir verraten euch in diesem Test, ob es sich hierbei um eine weitere Wii-Perle handelt.

Sin & Punishment 2 wurde von dem japanischen Kultstudio Treasure entwickelt. In der Vergangenheit haben diese bereits mit Klassikern wie Ikaruga, Bangai-O Spirits oder Gunstar Heroes bewiesen, dass sie zu den absoluten Spezialisten im Shoot`em`Up-Genre zählen. Sin & Punishment 2 setzt die Qualität von Treasure fort, bzw. liefert hiermit vielleicht sogar ihren bislang besten Titel ab.

Das Gameplay ist dabei sehr schnell beschrieben. Sin & Punishment 2 ist ein typischer Railshooter, der Pfad wird also vorgegeben und für den Spieler gilt es, zu ballern was das Zeug hält und den gegnerischen Schüssen auszuweichen. Ab und an muss man auch von Nahkampfangriffen Gebrauch machen oder bestimmte Attacken abwehren. Verglichen mit anderen Titeln ist Sin & Punishment 2 mit einer Länge von ca. sechs Stunden (sieben Level) recht kurz, für Genreverhältnisse ist das Spiel aber ziemlich umfangreich und da es hierbei hauptsächlich darum geht, einen hohen Highscore zu erzielen, ist für jede Menge Wiederspielwert gesorgt. Viele Spieler werden sich aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades die Zähne an diesem Titel ausbeißen und froh sein, wenn sie überhaupt irgendwie die Credits erblicken. Vor allem die Endgegner am Ende jedes Levels fordern alles von einem ab und daher ist es unglaublich wichtig, nicht nur die Taktik der Gegner zu erkennen, sondern auch den gesamten Levelaufbau auswendig zu lernen. Nur so erzielt man beachtenswerte Highscores. Sin & Punishment 2 ist übrigens weitaus abwechslungsreicher als die meisten seiner Genrekollegen. Es gibt viele verschiedene Gegnertypen, teilweise auch Fahrzeugpassagen und natürlich sehr coole Schauplätze wie z.B. ein sehr tolles Unterwasserlevel. Hinsichtlich der Steuerung kann sich der Spieler zwischen einer Steuerungskombination aus Wiimote und Nunchuck oder dem Classic-Controller entscheiden. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, aber insgesamt ist die erste Variante die etwas bessere Wahl.

Bei diesem Spiel bietet sich ein Koop-Modus natürlich an und tatsächlich lässt sich Sin & Punishment 2 auch problemlos zu zweit spielen. Leider ist dieser Mehrspielermodus aber nicht ganz so toll umgesetzt, wie man es sich wünschen würde. Einen richtigen Koop-Modus gibt es nämlich nicht, denn Spieler Zwei steuert hier lediglich ein zusätzliches Fadenkreuz. Dennoch kommt auch hier jede Menge Spielspaß auf. Dieser Modus ist im Übrigen ausschließlich offline spielbar, in Puncto Onlinefeatures kommt Sin & Punishment 2 lediglich mit einer Onlinehighscoretabelle daher. Diese sorgt für einen Hauch von Spielhallenfeeling.

Was Treasure in Sin & Punishment 2 auf den Bildschirm zaubert ist spektakulär! Klar, die beiden Hauptcharaktere mitsamt der Animationen und Gesichtszügen sind alles andere als ein Augenschmaus, aber die Umgebungen in Verbindung mit den unzähligen Gegnern und Geschossen sind der reinste Wahnsinn. Zudem sind die verschiedenen Level nicht nur spielerisch, sondern auch optisch extrem abwechslungsreich und trotz des immensen Gegneraufkommens geht die Framerate niemals in die Knie. Soundtechnisch begeistert der Titel ebenfalls. Die Hintergrundmusik passt perfekt zum Spielgeschehen und die Synchronisation ist auch prima gelungen. Und neben der englischen Sprachausgabe steht sogar die japanische Synchro zur Verfügung, was viele Fans erfreuen wird.

Fazit:
Sin & Punishment 2 ist das reinste Actionfeuerwerk und in diesem Ausmaß sogar plattformübergreifend einzigartig. Es ist einfach unglaublich, was die Jungs von Treasure aus der Wii heraus holen und wie viel Abwechslung dieses Spiel trotz des eher simplen Genres besitzt. So genial dieses Spiel auch ist, Einsteiger werden daran aufgrund des sehr hohen Schwierigkeitsgrades verzweifeln. Nervenstarke Shooterfans hingegen werden vollkommen begeistert sein. Bitte mehr davon!

9/10

Red Dead Redemption – Review / Test

23 Mai

Was haben Gun, Call of Juarez und Dead Man’s Hand gemeinsam? Richtig, alle drei Spiele gehören dem Westerngenre an, vollends begeistern konnten sie aber nur wenige Spieler. Rockstar Games liefert nun mit Red Dead Redemption einen spielbaren Edelwestern ab, dem dies zu gelingen scheint.

Ganze sechs Jahre nach dem Erscheinen von Red Dead Revolver setzt Rockstar mit Red Dead Redemption die Westernreihe nun fort. In der Zeit hat sich viel getan, denn spielerisch unterscheidet sich RDR stark vom Vorgänger. War dieser noch sehr linear aufgebaut, ist Red Dead Redemption ein Open-World Game, also quasi ein GTA im Wilden Westen. Und auch storytechnisch haben die beiden Teile nur wenig miteinander am Hut. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Ex-Gauners John Marston, der von der Regierung beauftragt wurde, einen ehemaligen Bandenkameraden zu jagen. Dabei trifft er natürlich auf ziemlich schrille Charaktere und bereist eine 90 Quadratkilometer große Fläche. Neben sehr spannenden und abwechslungsreichen Hauptmissionen, die ca. 20 Spielstunden in Anspruch nehmen, besteht der Großteil des Spiels aus unzähligen Sidequests, Nebenbeschäftigungen und Minigames. So kann John zum Beispiel seine Zeit damit verbringen auf die Jagd zu gehen, eine Tätigkeit als Kopfgeldjäger auszuüben, Schätze zu suchen oder einfach nur im Saloon einen zu bechern und mit anderen Gaunern zu pokern. In diesem Spiel werden kaum Grenzen gesetzt und man kann nahezu alles machen, was John Wayne und Clint Eastwood in ihren Westernklassikern auch getan hätten. Im Übrigen kann man in diesem Spiel auch selbst entscheiden, ob man sich wie ein Gauner oder ein Held verhält. Wählt der Spieler den guten Weg, wird er vom Volk gefeiert, ist das Gegenteil der Fall, wird er von den Bürgern gemieden, hat dafür aber einen guten Draht zu anderen Schurken. Auch wenn die Welt Anfang des 20. Jahrhunderts weit fortgeschritten war und sogar schon die ersten PKWs existierten, ist diese Entwicklung im Westen noch längst nicht angekommen und daher dienen Kutschen und Pferde als Fortbewegungsmittel. Die Pferde lassen sich dabei so perfekt steuern, wie in keinem anderen Spiel zuvor und überhaupt spielt sich Red Dead Redemption trotz der vielen Möglichkeiten sehr angenehm und einsteigerfreundlich. Dank der so genannten Dead Eye-Funktion lassen sich die Gegner einfach in Zeitlupe über den Haufen ballern, das Deckungssystem ist zwar verbesserungswürdig aber ausreichend und die Checkpoints sind, verglichen mit GTA4, deutlich fairer verteilt. Wenn der Spieler mal ein Minispiel oder eine bestimmte Aktivität nicht so genau versteht, nimmt das Spiel einen an der Hand und erklärt alles bis ins kleinste Detail. Die Hauptstory geht, wie eingangs erwähnt, ca. 20 Stunden lang, wer sich genauer mit den ganzen anderen Aktivitäten beschäftigt, wird mindestens 50 Stunden mit diesem Highlight beschäftigt sein.

Red Dead Redemption bietet einige sehr interessante Multiplayermodi. Klickt man den Mehrspielermodus an, findet man sich zu Beginn in einem freien Modus wieder, welcher zugleich auch eine Art Lobby darstellen soll. Hier kann der Spieler sich auf der ganzen Karte so richtig austoben und es mit anderen Spielern aufnehmen, computergesteuerte Banden ausrotten oder an bestimmten Punkten die einzelnen Spielmodi starten. Neben (Team)Deathmatches gibt es auch Capture the Flag-artige Modi und Rockstar möchte im Laufe des Jahres sogar Coop-Missionen nachreichen. Im gesamten MP-Part verdient der Spieler sich außerdem XP-Punkte, mit denen er neue Outfits, Waffen und Gadgets, sowie schwierigere Modi freischalten kann. Wer nach den unzähligen Stunden im Offline-Part von dem Spiel einfach nicht genug kriegt, wird hiermit sicherlich für mehrere zusätzliche Wochen beschäftigt sein. Einzig die Performance ließ in den Testsessions etwas zu wünschen übrig, wird durch Updates aber bestimmt verbessert werden.

Erst kürzlich legte das Actionfeuerwerk Just Cause 2 die Grafikmesslatte im Open-World Genre weit nach oben. Rockstar gelingt es mit Red Dead Redemption aber zu kontern und diesen Punkt wieder für sich zu erobern. Zwar stören hier und da einige Pop-Ups und die Weitsicht ist auch nicht ganz so beeindruckend wie bei Just Cause 2, dafür begeistert der Titel aber in allen anderen Bereichen. Die Charaktermodelle samt Animationen sind erstklassig, die Physikengine lädt zu sinnlosen Spielereien ein, die Texturen sehen ebenfalls klasse aus und das Wichtigste, das Westernsetting, wurde so gut umgesetzt wie in keinem anderen Spiel zuvor. Der Wilde Westen in Red Dead Redemption wirkt einfach viel lebendiger als die tropische Insel in Just Cause 2. Ebenfalls referenzverdächtig ist der Sound ist Red Dead Redemption. Angefangen bei der, Rockstar-typisch perfekten, englischen Synchronisation, bis hin zur stimmigen musikalischen Untermalung und dem tollen Raumklang bleiben hier keine Wünsche offen. Westernfans können auf der XBOX 360 natürlich auch Gebrauch von eigenen Musikstücken machen und mit bekannten Westernsoundtracks lässt sich das gute Stück natürlich noch besser spielen. ;-)

Fazit:
Red Dead Redemption ist ein Paradies für all jene, die sich nach einem perfekten Westerngame sehnten. Aber auch Spieler, die sich gerne in riesige Welten vertiefen, werden kaum ein besseres Spiel finden. Red Dead Redemption ist einfach viel mehr, als nur ein GTA mit Westernsetting. Es spielt sich angenehmer, aber auch actionreicher und hat sogar viele interessante Ideen parat. Technisch ist es die neue Referenz im Genre und der Mehrspielermodus macht auch jede Menge Spaß. Rockstar hat sich mit diesem Spiel selbst übertroffen und das quasi selbst erschaffene Genre perfektioniert. Auch wenn ihr mit Western nicht allzu viel am Hut haben solltet, dürft ihr euch dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen. Ein verdammt heißer Anwärter auf den Titel “Game of the Year 2010”!

10/10

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