Rock-a-Field 2007 – So war es…

25 Jun

Das Ganze fand mal wieder in dem kleinen Dorf Roeser in einem abgelegenen Waldstück, südlich von Luxemburg City statt. Bevor man dort hinkam musste man aber zuerst in ein anderes Dorf auf einen so genannten Park & Ride um von dort aus mit dem Rock-A-Field Bus zum Gelände zu kommen. Das lief soweit auch ganz problemlos. Dort angekommen war ich erst mal überrascht wie klein das Gelände dieses Mal war. Positiv fielen mir aber die ganzen neuen Stände auf. Letztes Jahr gab es nur Wurst und Pommes – dieses Jahr sogar vegetarische Sachen und Döner! Aber alles zu keinem humanen Preis versteht sich. Das wäre auch eigentlich einer der wenigen Kritikpunkte, ansonsten könnte man nur die schlecht organisierten Toiletten bemängeln. Für den Ansturm an den Getränkeständen kann man ja nichts. ;)

Doch reden wir über die Musik. Die erste Band habe ich garnicht erst mitbekommen, als ich da war fing allerdings die luxemburgische Band „Versus You“ an zu spielen. Sie klangen halt mehr oder weniger amateurhaft aber trotzdem konnten sie recht gut für Stimmung sorgen. Danach kam aber auch schon eines meiner persönlichen Highlights, nämlich „Art Brut“. Und diese Performance konnte sich sehen lassen! Sie spielten richtig gut, die Songauswahl war gut und Fronsänger Eddie redete viel mit dem Publikum. Nach ihrem Auftritt kamen sie sogar öfters aufs Festivalgelände und schauten sich (wie normale Leute) die Auftritte von Juli und Billy Talent an. So konnte ich mir auch Autogramme besorgen. ;-)

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Die darauf folgenden Bands Juli und Billy Talent habe ich dann eigentlich eher am Rande mitverfolgt. Von Juli halte ich garnichts und dementsprechend will ich dazu auch nichts schreiben. Billy Talent hatten einen respektablen Auftritt bei dem mir persönlich zu viel Gerangel herschte und das Geschreie des Sängers ist auf die Dauer eh etwas nervtötend. ;) Doch kommen wir zur eigentlich besten Performance des Abends… The Hives haben einen übelst-genialen Auftritt hingelegt. Der Frontmann der Band hat das Publikum richtig gut miteinbezogen, ständig nur getanzt und sich vor die Menschenmenge gestellt. Musikalisch war das natürlich auch vom feinsten. Bei Songs wie „Main Offender“, „Hate to say i told so“ oder „Walk idiot Walk“ ging die Menge richtig ab!

Sogar von den folgenden Queens of the Stone Age wurden The Hives gelobt. „The where fantastic“ sagte Josh Homme. So richtig mit dem Publikum spielten Qotsa natürlich nicht. Aber wozu auch wenn ihre Musik allein schon genial genug ist? Man hat die Musik und die Gitarrenkünste der Band einfach nur genoßen.

Zum Schluss kam dann das glorreiche Finale mit The Killers. In Bezug auf Sound/Lichteffekte, Gesang und Inszenierung war dieser Auftritt der beste. Und auch der Umfang war überraschend gut. Ich weiß es nicht mehr genau aber sie spielten um die 15 Songs. Darunter fast alle wichtigen wie „When you where young“, „Somebody told me“, „Smile like you mean it“ und „Bones“. „Midnight Show“ und „Indie Rock n Roll“ fehlten aber leider. Trotzdem war es für mich ein ganz besonderer Auftritt denn hier machte wirklich JEDER mit. Jeder sang, sprang durch die Gegend und hielt seine Arme hoch.

Danach ging es bei starkem Regen nach Hause. Musste mich noch durch viel Matsch kämpfen und sah am Ende aus wie ein Idiot, aber der Spaß hat sich gelohnt. Vor allem kriegt man hier für 50 Euro ziemlich viel geboten. Beim nächsten Mal bin ich 100%ig wieder dabei. Hoffentlich dann mit Bloc Party, Maximo Park oder den Arctic Monkeys!

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