Bayonetta Preview

25 Aug

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Viele Privatbesucher waren von dem SEGA Stand enttäuscht, weil dort lediglich Mario & Sonic bei den olympischen Winterspielen gezeigt worden ist. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass das Produktportfoilio von SEGA zu wünschen übrig ließ. Dem ist aber nicht so, denn hinter geschlossenen Türen wurden Kracher wie Resonance of Fate, Alpha Protocol oder Bayonetta gezeigt. Zu letzterem Titel möchten wir euch hiermit unseren Eindruck schildern.

Bayonetta ist ein extrem stylishes Hack`n`Slay Abenteuer, welches von Platinumgames entwickelt wird. Es wird oft auch als billige Devil May Cry Nachamung beschimpft, was völliger Unfug ist, weil es zum einen auch viel Neues zu bieten hat und außerdem auch von ehemaligen Capcommitarbeitern entwickelt wird, welche Resident Evil und Devil May Cry erst berühmt machten. Der Spieler schlüpft hierbei in die Rolle der Hexe Bayonetta, deren Wiederbelebung nach über 500 Jahren katastrophale Ereignisse auslöst. Für sie gilt es, den Grund ihrer Auferstehung herauszufinden und die Zukunft der Menschheit zu sichern. Hierfür muss sie unzählige feindliche Engel niedermetzeln und kolossalen Endbossen (der Marke Shadow of the Colossus oder God of War) entgegentreten. Das intuitive Kampfsystem erlaubt es, dass der Spieler unzählige Moves miteinander verbinden kann. Praktisch: Im Ladebildschirm können diese ausführlich geübt werden. Die spektakulären Moves und Zauberkräfte zählen auch zu den absoluten Stärken des Spiels. So können zum Beispiel eine Guillotine oder auch eine Eiserne Jungfrau beschworen werden, was für eine noch überzogenere Action sorgt. Genial ist auch die Inszenierung der Fights, vor allem die grandios in Szene gesetzten Bosskämpfe müssen sich vor einem Primus wie God of War nicht verstecken.

Grafisch hat Bayonetta einen erstklassigen Eindruck hinterlassen. Wie man es von Games wie Okami oder Madworld gewohnt ist, kann man auch Bayonetta als eine Art Kunstwerk bezeichnen. Das gesamte Setting ist so herrlich schräg, detailverliebt und kunterbunt, zugleich aber auch extrem stylish und sexy. Kein anderes Spiel dieser Gattung lässt sich mit Bayonetta in dieser Hinsicht vergleichen. Untermalt wird das Spiel von einem Mix aus japanischer Pop/Rock-Musik und stimmigen Orchestralkängen. Die englische Synchronisation ist überraschenderweise gut gelungen, was bei japanischen Produktionen schließlich keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Mit Bayonetta hat SEGA ein ganz heißes Ass im Ärmel. Das Schnetzelvergnügen spielt sich großartig, weiß technisch zu begeistern und ist stilistisch einfach ein ganz besonderes Spiel. Für mich zählt dieses Spiel definitiv zu den besten Titeln der Gamescom und ich sehne schon jetzt das 1. Quartal 2010 herbei, denn dann wird Bayonetta veröffentlicht.

Ersteindruck: genial

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