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Just Cause 2 – Review / Test

30 Apr

Mit Just Cause lieferte Publisher Eidos im Jahre 2006 einen kleinen Überraschungshit ab und brachte zugleich auch jede Menge frischen Wind in das, von Grand Theft Auto so dominierte, Open-World Genre. Das volle Potenzial konnte der tropische Actionspaß aber nicht ausschöpfen. Mit Just Cause 2 legen die Entwickler der Avalanche Studios nach. Wie sich das Spiel im Vergleich zum Vorgänger schlägt, verrät dieser Testbericht.

All jenen, denen Just Cause absolut nichts sagt, sei das Spielprinzip schnell erklärt. Just Cause 2 ist ein Open-World Spiel, welches GTA und Mercenaries miteinander vermischt und dem Ganzen zusätzlich ein tropisches Szenario verpasst. Eine Story ist dabei zwar durchaus vorhanden, wird aber sehr unspektakulär und fast schon trashig erzählt, wodurch sie eher in den Hintergrund rückt. Primär ist Just Cause 2 eines: nämlich ein absoluter Actionspielplatz. Ziel des Spiels ist es nämlich für Chaos zu sorgen. Hierfür stehen dem Spieler unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung und der Spielablauf gestaltet sich daher extrem frei. Man kann Rennen absolvieren, Missionen der drei dort ansässigen Gruppen annehmen, Militärfestungen stürmen oder auch einfach nur Dörfer erobern. Völlig egal, was man macht, wichtig ist es nur, die Chaos-Leiste zu füllen, um die insgesamt sieben Hauptmissionen freizuschalten. Mit Ausnahme der Rennen lässt sich der Großteil selbstverständlich mit Gewalt regeln und der Spieler kann nach Herzenslust nahezu alles in die Luft jagen, was er auf dem Bildschirm erblickt. Hundert verschiedene Fahrzeuge, etliche Waffen und die Kombination aus Fallschirm und Enterhaken sorgen dabei für einen nie da gewesenen Freiraum, was die Zerstörung betrifft. In Just Cause 2 kann man die Gegner an fast alles Erdenkliche fesseln und, verbunden mit den Fahrzeugen, extrem spektakuläre, kreative Stunts ausführen. Mit einer Fläche von 1000 Quardatkilometern ist Just Cause 2 zudem zweifelsohne das bislang größte Open-World Game. Panau, der Ort des Spiels, beinhaltet weit über 300 Orte, die bereist werden können und mit Schnee-, Stadt-, Dschungel- und Wüstengebieten ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Wer darauf aus ist, das Spiel zu 100% abzuschließen, der wird vermutlich mindestens 200 Spielstunden reinstecken müssen. Ganz abgesehen davon, dass Eidos regelmäßig neue Downloadinhalte nachliefert und den Wiederspielwert damit nochmals erhöht. Die Steuerung von Just Cause 2 funktioniert stets tadellos und selbst die Kombination aus Enterhaken und Fallschirm lässt sich überraschend einfach steuern.

Just Cause 2 ist leider alles andere als frei von Kritikpunkten. Verglichen mit dem Vorgänger macht das Spiel aber vieles besser. Nicht nur die Spielwelt ist nun vergrößert worden, sondern auch das Missionsdesign ist nun viel abwechslungsreicher. Viele Fehler des Erstlings sind allerdings immer noch vorhanden. So bekam auch der zweite Teil keinen Multiplayermodus spendiert, obwohl es sich für einen Koop-Modus bestens geeignet hätte. Die KI der Gegner ist zwar etwas besser als zuvor, lässt aber, gemessen an heutigen Standards, immer noch extrem zu wünschen übrig. Außerdem trüben teilweise extrem lange Laufwege den Spielspaß und ein angemessenes Deckungssystem hätte bei einigen Gefechten für deutlich weniger Frust gesorgt.

Just Cause 2 ist der reinste Augenschmaus! Generell haben Open-World Spiele bekanntlich damit zu kämpfen, dass sie aufgrund der enormen Fläche Abstriche in puncto Optik machen müssen und sich auch oft mit Grafikfehlern wie nervigen Pop-Ups herumplagen müssen. Just Cause 2 bildet hierbei endlich eine Ausnahme. Das Spiel sieht, nicht nur für Genreverhältnisse, großartig aus, bietet eine geniale Weitsicht, wunderschöne Vegatationen & Texturen und eine Streamingtechnologie, die, trotz der Größe von 1000 Quadratkilometer, Pop-Ups (fast) vollkommen ausschließt. Fehlerfrei ist das Spiel aber auch hier nicht. Die Gegner gleichen nämlich einer Klonarmee und die Welt wirkt auch etwas leblos, wenn man sie z.B. mit Grand Theft Auto 4 vergleicht. Auch hinsichtlich des Tons weiß Just Cause 2 zu gefallen und besitzt eine exzellente Dolby Digital Spur, die musikalisch stimmig begleitet wird und eine solide Synchronisation.

Fazit:
Just Cause 2 ist ein tolles Actiongame geworden, welches viele Kritikpunkte des Vorgängers ausmerzen und gleichzeitig jede Menge neue Akzente setzen konnte. Die gigantische Spielwelt, die damit verbundene großartige Optik und natürlich die Art und Weise, wie man hier alles kurz und klein ballern kann, zeichnen das Spiel aus. Kritikpunkte wie die enttäuschende KI, die unspektkuläre Story, das fehlende Deckungssystem und die teilweise extrem langen Laufwege verwehren aber eine Traumwertung. Trotzdem: Wer den Schwerpunkt auf gnadenlose Action legt, ist hier goldrichtig.

8/10

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Final Fantasy XIII Preview

3 Sep
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Wer sich auch nur im Entferntesten für japanische Rollenspiele interessiert, der dürfte Final Fantasy XIII auf seiner Most-Wanted-Liste ganz oben stehen haben. Wir bekamen die Gelegenheit, uns von der Qualität von FFXIII selbst zu überzeugen und konnten Yoshinori Kitase und Motomu Toriyama einige Fragen stellen.

Das Wichtigste bei einem Rollenspiel ist selbstverständlich die Story, über die wir aber leider auch nicht allzu viel berichten können, da uns lediglich kurzes Gameplaymaterial gezeigt wurde. Kitase und Toriyama versicherten aber, dass die Story den Vorgängern qualitativ in nichts nachsteht.

Gleiches gilt für den Umfang. Allein für die Hauptstoryline wird der Spieler zwischen 40 und 50 Stunden benötigen. Absolviert man zusätzlich noch die Nebenmissionen, wird Final Fantasy XIII locker doppelt so lange über den Bildschirm flimmern. Im Gegensatz zu anderen RPGs soll man in Final Fantasy XIII auch nicht von nervigen “Auflevel-Passagen” genervt werden und allgemein soll die Final Fantasy-Reihe Anfängern zugänglicher gemacht werden. Neueinsteiger können somit zum Beispiel Gebrauch von einem vereinfachten Kampf- und Zaubersystem machen, während Experten natürlich auf die komplexere Variante zurückgreifen können. Neu ist zudem die Möglichkeit, die rundenbasierten Kämpfe neustarten zu können, womit es zu weniger Frustmomenten kommen wird.

Insgesamt hat Final Fantasy XIII spielerisch einen grandiosen Eindruck hinterlassen, das etwas schnellere und actionlastigere Gameplay scheint der Serie gut zu tun und technisch hat die Serie natürlich enorme Fortschritte gemacht. Besonders hervorzuheben sind die wunderschön modellierten Charaktere und die sehr authentischen Gesichtszüge. Optisch soll es übrigens laut Yoshinori Kitase keine großen Unterschiede zwischen den beiden Nextgen-Konsolen geben.

Auf die Frage hin, ob man in der fertigen Version alternativ auf die japanische Sprachausgabe zurückgreifen kann, gab es leider ein freundliches “Nein”. Die englische Sprachausgabe sei qualitativ so gut, dass eine japanische Synchronisation für Fremdsprachige überflüssig wäre.

Zukünftige Downloadcontents schließt Kitase auch eher aus, was man bei diesem riesigen Umfang aber auch locker verschmerzen kann.

Final Fantasy XIII hat uns insgesamt ziemlich beeindruckt und wir sind fest davon überzeugt, dass es sich hierbei um DAS J-RPG der nächsten Jahre handeln wird. Fans müssen sich noch bis zum Frühjahr 2010 gedulden, dann wird das Meisterstück in Europa nämlich für Xbox 360 und PS3 in die Läden kommen.

Ersteindruck: genial

Square Enix DKΣ3713-Event

2 Aug

Als Square Enix kürzlich auf der E3 Final Fantasy XIII auch für die XBOX 360 ankündigte, waren viele Sony Fans maßlos enttäuscht. Schließlich wurde der Playstation 3 ein exklusiver Systemseller entrissen. Nun scheint sich das Blatt aber wieder zu wenden, denn auf Square Enixs DKΣ3713-Event (02./03. August) wurden bislang folgende Titel angekündigt:

  • Kingdom Hearts 358/2 Days (Nintendo DS, Japan-Release Winter 2008/2009)
  • Kingdom Hearts: Birth by Sleep (PSP, Japan-Release 2009)
  • Dissidia: Final Fantasy bzw. Dissidia: Final Fantasy PSP Bundle (PSP, Japan-Release Dezember 2008 )
  • Final Fantasy Agito XIII (PSP, kein Termin angegeben)
  • Parasite Eve: The Third Birthday (PSP, Japan-Release 2009)
  • Final Fantasy XIII (PS3 Fassung kommt 2009 in die japanischen Läden)
  • Final Fantasy VII Advent Children Complete Blu-Ray inkl. FFXIII Demo (Blu-Ray, Japan-Release März 2009)
  • Final Fantasy Versus XIII (PS3 Exklusivität wurde bekräftigt, aber kein Releasetermin genannt)

Sieht also wieder sehr gut für Sony aus. Aber das Event geht ja noch einen Tag und vielleicht wird ja noch der ein oder andere interessante Titel für andere Konsolen angekündigt. ;) Ein Final Fantasy VII Remake zum Beispiel (BELIEVE!).