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The Legend of Zelda: Skyward Sword – Hands-On / Preview

22 Jul

Im Vorfeld der diesjährigen E3 war jedem klar, dass Nintendo einen neuen Wii-Ableger der Zelda-Reihe präsentieren wird. Herausgekommen ist dabei The Legend of Zelda: Skyward Sword, welches wir auf dem Nintendo Post E3 Event ausführlich anspielen durften.

Die Zelda-Reihe ist nicht gerade bekannt dafür, sich spielerisch immer mehr weiterzuentwickeln und daher hat sich auch bei Skyward Sword wenig am Grundgerüst des Spiels geändert. Das Gameplay bleibt nahezu unverändert und Link verfügt immer noch, mit einigen Ausnahmen, über die gleiche Ausrüstung. Die größte Neuerung dieses Spiels durfte der Wii Motion Plus-Support sein und man merkt dem Titel an, dass er dieses immense Potenzial in Sachen Steuerung voll ausschöpfen will. So steuert der Spieler nun mit der linken Hand das Schild, während er mit der rechten Hand das Schwert in alle möglichen Richtungen schlagen kann. Verschiedene Gegner, wie zum Beispiel fleischfressende Pflanzen, können nur erledigt werden, wenn man mit dem Schwert entsprechend ihrer Mundöffnung ausholt. Andere Waffen, wie etwa der Bogen oder die Steinschleuder, werden aus der Ego-Sicht benutzt und erinnern steuerungstechnisch sehr an Wii Sports Resort. Neu ist zudem die Möglichkeit, die Kontrolle eines fliegendenden Insekts zu übernehmen, mit dem sich ansonsten nur schwer erreichbare Items einsammeln lassen.

Optisch wirkt Skyward Sword wie ein Mix aus Twilight Princess und Windwaker. Der Hauch von Cell-Shading scheint dem Titel zwar gut zu tun, gleichzeitig geraten aber auch die Texturen in Vergessenheit.

Wir wissen zwar noch nichts über die Handlung und haben auch nur einen sehr kleinen Teil dieses Spiels gesehen, aber insgesamt waren wir doch sehr angetan von The Legend of Zelda: Skyward Sword. Die Skepsis bezüglich der neuen Steuerung ist schnell verflogen und der Titel hat einen wieder Mal schnell in seinen Bann gezogen. Leider wird das Spiel aber erst zu Beginn des nächsten Jahres erscheinen.

Ersteindruck: sehr gut

Kirby`s: Epic Yarn – Hands-On / Preview

22 Jul

Nintendo-Fans kommen zurzeit voll auf ihre Kosten, werden doch so ziemliche alle bekannten Nintendo-Marken mit neuen Spielen versorgt. Neben den neuen Donkey Kong und Zelda Titeln konnten wir auch Kirby’s neueste Abenteuer begutachten.

Kirby`s: Epic Yarn ist ein typisches Jump`n`Run Abenteuer, welches die Qualitäten der Kirby-Reihe beibehält, gleichzeitig aber auch neue Elemente parat hat. Am auffälligsten ist dabei das neue Setting, denn sowohl die Spielfiguren als auch die Level ansich bestehen komplett aus Stoff. Das sieht nicht nur erfrischend anders aus, sondern spielt sich auch sehr innovativ. Für Kirby gilt es, die Gegner aus dem Weg zu räumen und bestimmte Gegenstände in den Levels einzusammeln. Das Leveldesign ist dabei extrem abwechslungsreich und voller kleiner Rätsel und auch auf die Umgebung muss geachtet werden in dem zum Beispiel Reißverschlüsse oder Vorhänge benutzt werden.Im Spiel nimmt Kirby unterschiedliche Formen an. So verwandelt er sich im Laufen in ein Auto oder verwandelt sich Unterwasser in ein U-Boot. Kirby kann sich sogar in einen mächtigen Roboter verwandeln, wodurch die Gegner natürlich nicht die geringste Chance haben. Selbstverständlich kann das Spiel auch im Multiplayer-Modus gespielt werden, welcher ähnlich wie in New Super Mario Bros. abläuft.

Technisch zeigt sich Kirby`s: Epic Yarn von seiner besten Seite und begeistert mit einer farbenfrohen und detailverliebten Optik, sowie einer tollen Musikuntermalung. Gesteuert wird das Ganze übrigens ausschließlich mit der Wiimote in schräger Lage, was super funktioniert und den Titel extrem unkompliziert spielen lässt.

Wer hätte das gedacht? Von allen Wii-Titeln, die auf diesem Event gezeigt wurden, hat uns Kirby`s: Epic Yarn mit Abstand am besten gefallen! Das liegt vor allem an dem unverbrauchten Design, dem sehr abwechslungsreichen Leveldesign und der einfachen Spielbarkeit.

Ersteindruck: genial

Donkey Kong Country: Returns – Hands-On / Preview

22 Jul

Lange mussten Donkey Kong-Fans auf einen Nachfolger der beliebten Donkey Kong Country- Reihe warten, dank Nintendo und den Retro Studios kehren Diddy Kong und Donkey Kong nun aber endlich zurück auf die Heimkonsolen. Wir haben Donkey Kong Country: Returns für euch angespielt…

Die Donkey Kong Country Spiele zählen zusammen mit Titeln wie Perfect Dark, Banjo & Kazooie oder auch Conker’s Bad Fur Day zu den absoluten Meisterwerken von RARE. Da Letztere aber bekanntlich seit einigen Jahren exklusiv für Microsoft entwickeln, musste Nintendo den passenden Entwickler finden, der dem großen Namen der Serie gerecht wird. Die Wahl fiel auf die Retro Studios, welche für die grandiose Metroid Prime-Trilogie bekannt sind. Nachdem wir insgesamt fünf Level von Donkey Kong County: Returns anspielen durften, können wir alle Fans der Reihe beruhigen, denn das Spiel setzt die Reihe perfekt fort und scheint die Vorgänger qualitativ sogar toppen zu können. Wie in alten Zeiten rennt und springt man, wahlweise auch zu zweit, durch zweidimensionale Level, nimmt es mit unzähligen Gegnern auf und sammelt Bananen ein. Das Gameplay hat sich dabei so gut wie nicht verändert und der Titel setzt auf eine sehr einfache Bedienbarkeit. Verglichen mit den Vorgängern scheinen die Retro Studios jedoch den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht zu haben. Hinsichtlich des Leveldesigns macht das Spiel einen überragenden Eindruck und auch was die Optik betrifft lässt DKC:R keinerlei Wünsche offen. Übrigens wurde auch ein Großteil bekannter Soundsamples übernommen, wodurch sich Kenner der Reihe natürlich direkt wohl fühlen werden.

Schon jetzt sind wir uns sicher, dass Donkey Kong Country: Returns ein todsicherer Hit wird und jeden Nintendo-Fan dieser Welt begeistern wird. Was Nintendo bereits im vergangenen Jahr mit New Super Mario Bros. geglückt ist, wird ihnen auch in diesem Jahr problemlos gelingen.

Ersteinschätzung: genial

PokePark Wii: Pikachus großes Abenteuer – Review / Test

21 Jul

Auf dem Nintendo DS konnten die meisten Pokemon-Titel vollends überzeugen, was die Wii betrifft, sieht die Sache allerdings etwas anders aus, denn hier warten Fans sehnlichst auf einen guten Ableger des Franchises. “PokePark Wii: Pikachus großes Abenteuer” soll diese Lücke aber nun schließen und wir verraten euch, ob dem Titel dies gelungen ist.

PokePark Wii unterscheidet sich spielerisch enorm von den erfolgreichen Handheld-Teilen. Während Teile wie Pokemon Blau/Rot oder aktuell auch Pokemon Soulsilver/Heartgold im Rollenspielgenre Zuhause sind, ist PokePark Wii eher ein Mix aus Action-Adventure und einer Minispielsammlung. Man steuert auch keinen menschlichen Protagonisten, sondern schlüpft in die Rolle von Pikachu. Dieser findet sich plötzlich mit seinen Freunde Endivie, Plinfa und Glumanda im PokePark wieder und bekommt von Mew die Aufgabe, den Park zu retten, indem er das zersplitterte Himmelsprisma wieder ausfindig macht. Um an das begehrte Himmelsprisma zu kommen muss Pikachu Freundschaften mit anderen Pokemon (insgesamt 193 an der Zahl) knüpfen und Wettkämpfe (Minispiele) gegen andere Pokemon gewinnen. So muss man zum Beispiel einen Wettlauf absolvieren, bei einem Wettschießen die meisten Treffer erzielen oder auf dem Surfbrett die beste Figur abgeben. Die Minispiele sind insgesamt sehr abwechslungsreich und der Spieler muss im übrigen nicht ausschließlich mit Pikachu antreten. Wenn man fremde Pokemon beim Fangen besiegt hat, werden diese automatisch als “befreundet” aufgelistet und stehen bei den Minispielen zur Verfügung. Doch Vorsicht: Man muss stets die richtige Wahl treffen und die Stärken und Schwächen der jeweiligen Pokemon berücksichtigen. Neben diesen Wettkämpfen gibt es auch diverse Dialogsequenzen zwischen die Pokemon und hin und wieder muss Pikachu in Echtzeitkämpfen mit anderen Pokemon beweisen, dass er der stärkere ist. Hierbei verfügt Pikachu über einige bekannte Spezialattacken und kann manche Attribute auch gegen Aufpreis aufbessern. PokePark Wii verzichtet komplett auf den Nunchuck und es wird lediglich eine Wiimote in schräger Lage benötigt. Die Steuerung ist extrem einfach und daher perfekt für Kinder geeignet. Der Schwierigkeitsgrad ist das gesamte Spiel über ziemlich niedrig gehalten um das jüngere Publikum nicht allzu sehr zu fordern. Obwohl sich der Titel dank der Minispiele perfekt für einen Multiplayer-Modus eignen würde, wurde auf diesen verzichtet. Gerade mit vier Spielern hätte so manche Minigames überaus viel Spaß gemacht, schade.

Was die Grafik betrifft, ist PokePark Wii überraschend gut gelungen und zählt definitiv zum oberen Durchschnitt. Die Welten sind abwechslungsreich gestaltet, die Vegetationen und Texturen können sich ebenfalls sehen lassen und die Pokemon sind natürlich auch sehr gut modelliert und animiert. In dieser Hinsicht liegen zwischen diesem Spiel und den anderen Wii-Teilen Welten dazwischen. Beim Sound hinterlässt das Spiel ebenfalls einen guten Eindruck. Die Musik passt super zum Spielgeschehen und die 193 Pokemon kommen allesamt mit ihren Originalstimmen daher. Insgesamt gelingt es dem Spiel einfach unglaublich gut die passende Pokemon-Atmosphäre zu erzeugen, was vor allem das jüngere Publikum erfreuen wird.

Fazit:
Mit “PokePark Wii: Pikachus großes Abenteuer” liefert Nintendo auch endlich ein gutes Pokemon-Spiel für die Heimkonsole ab. Dank der guten Minispiele, der vielen Pokemon und natürlich einer sehr guten Atmosphäre wird das Spiel die Herzen vieler Pokemons-Fans höher schlagen lassen. Aber Achtung: Das Spiel ist eindeutig auf das jüngere Publikum abgestimmt und ältere Spiele werden hier stark unterfordert sein. Wer seinen Kindern eine Freude machen will, macht mit diesem Titel aber absolut nichts falsch.

7/10

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

Sin & Punishment 2 – Review / Test

17 Jun

Im Jahre 2000 erschien der Railshooter Sin & Punishment in Japan für das N64. Obwohl das Spiel zu den absoluten Highlights der Konsole zählte, hat es dieses Meisterwerk nie bis nach Europa, geschweige denn in die USA geschafft. Die Fortsetzung wurde nun zum Glück weltweit veröffentlicht und wir verraten euch in diesem Test, ob es sich hierbei um eine weitere Wii-Perle handelt.

Sin & Punishment 2 wurde von dem japanischen Kultstudio Treasure entwickelt. In der Vergangenheit haben diese bereits mit Klassikern wie Ikaruga, Bangai-O Spirits oder Gunstar Heroes bewiesen, dass sie zu den absoluten Spezialisten im Shoot`em`Up-Genre zählen. Sin & Punishment 2 setzt die Qualität von Treasure fort, bzw. liefert hiermit vielleicht sogar ihren bislang besten Titel ab.

Das Gameplay ist dabei sehr schnell beschrieben. Sin & Punishment 2 ist ein typischer Railshooter, der Pfad wird also vorgegeben und für den Spieler gilt es, zu ballern was das Zeug hält und den gegnerischen Schüssen auszuweichen. Ab und an muss man auch von Nahkampfangriffen Gebrauch machen oder bestimmte Attacken abwehren. Verglichen mit anderen Titeln ist Sin & Punishment 2 mit einer Länge von ca. sechs Stunden (sieben Level) recht kurz, für Genreverhältnisse ist das Spiel aber ziemlich umfangreich und da es hierbei hauptsächlich darum geht, einen hohen Highscore zu erzielen, ist für jede Menge Wiederspielwert gesorgt. Viele Spieler werden sich aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades die Zähne an diesem Titel ausbeißen und froh sein, wenn sie überhaupt irgendwie die Credits erblicken. Vor allem die Endgegner am Ende jedes Levels fordern alles von einem ab und daher ist es unglaublich wichtig, nicht nur die Taktik der Gegner zu erkennen, sondern auch den gesamten Levelaufbau auswendig zu lernen. Nur so erzielt man beachtenswerte Highscores. Sin & Punishment 2 ist übrigens weitaus abwechslungsreicher als die meisten seiner Genrekollegen. Es gibt viele verschiedene Gegnertypen, teilweise auch Fahrzeugpassagen und natürlich sehr coole Schauplätze wie z.B. ein sehr tolles Unterwasserlevel. Hinsichtlich der Steuerung kann sich der Spieler zwischen einer Steuerungskombination aus Wiimote und Nunchuck oder dem Classic-Controller entscheiden. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, aber insgesamt ist die erste Variante die etwas bessere Wahl.

Bei diesem Spiel bietet sich ein Koop-Modus natürlich an und tatsächlich lässt sich Sin & Punishment 2 auch problemlos zu zweit spielen. Leider ist dieser Mehrspielermodus aber nicht ganz so toll umgesetzt, wie man es sich wünschen würde. Einen richtigen Koop-Modus gibt es nämlich nicht, denn Spieler Zwei steuert hier lediglich ein zusätzliches Fadenkreuz. Dennoch kommt auch hier jede Menge Spielspaß auf. Dieser Modus ist im Übrigen ausschließlich offline spielbar, in Puncto Onlinefeatures kommt Sin & Punishment 2 lediglich mit einer Onlinehighscoretabelle daher. Diese sorgt für einen Hauch von Spielhallenfeeling.

Was Treasure in Sin & Punishment 2 auf den Bildschirm zaubert ist spektakulär! Klar, die beiden Hauptcharaktere mitsamt der Animationen und Gesichtszügen sind alles andere als ein Augenschmaus, aber die Umgebungen in Verbindung mit den unzähligen Gegnern und Geschossen sind der reinste Wahnsinn. Zudem sind die verschiedenen Level nicht nur spielerisch, sondern auch optisch extrem abwechslungsreich und trotz des immensen Gegneraufkommens geht die Framerate niemals in die Knie. Soundtechnisch begeistert der Titel ebenfalls. Die Hintergrundmusik passt perfekt zum Spielgeschehen und die Synchronisation ist auch prima gelungen. Und neben der englischen Sprachausgabe steht sogar die japanische Synchro zur Verfügung, was viele Fans erfreuen wird.

Fazit:
Sin & Punishment 2 ist das reinste Actionfeuerwerk und in diesem Ausmaß sogar plattformübergreifend einzigartig. Es ist einfach unglaublich, was die Jungs von Treasure aus der Wii heraus holen und wie viel Abwechslung dieses Spiel trotz des eher simplen Genres besitzt. So genial dieses Spiel auch ist, Einsteiger werden daran aufgrund des sehr hohen Schwierigkeitsgrades verzweifeln. Nervenstarke Shooterfans hingegen werden vollkommen begeistert sein. Bitte mehr davon!

9/10

Die Highlights der E3 2010

16 Jun

Die E3 ist natürlich noch längst nicht vorüber und vielleicht werden noch die ein oder anderen Highlights enthüllt, aber ich möchte hiermit dennoch meine zehn persönlichen Highlights der großen Pressekonferenzen posten. :)


10. The Sly Cooper Collection (PS3)
Den ersten Teil der Sly Cooper-Reihe fand ich grandios, die beiden anderen gingen leider an mir vorbei. Die neu angekündigte Collection ist daher die ideale Gelegenheit, diese Highlights nachzuholen. In diesem Falle dann sogar mit verbesserter Optik, 3D- und Move-Support und Trophies. Was will man mehr?


9. Medal of Honor Multiplayermodus von DICE
Medal of Honor hat mich bis vor kurzem nicht wirklich interessiert. Da jetzt aber bekannt wurde, dass DICE für den Mehrspielerpart verantwortlich ist, bin ich heiß auf dieses Spiel. Ich freu mich auf den Beta-Test, der Ende des Monats starten soll. Call of Duty kann sich warm anziehen.


8. Goldeneye Remake (Wii)
Der beste Shooter und Mehrspielertitel auf dem N64 bekommt ein Remake. Eigentlich ein absolutes Highlight, würde das Spiel noch bei RARE entstehen. Das Remake wird jedoch von Activision entwickelt und daher bin ich noch ein wenig skeptisch. Ich freu mich trotzdem drauf…


7. Kirby Epic Yarn (Wii)
Endlich feiert der süße Vielfrass sein Comeback auf den Heimkonsolen. Das Spiel scheint schon jetzt ein sicherer Hit zu sein, weil es nicht nur optisch, sondern auch spielerisch einen sehr innovativen Eindruck hinterlässt.


6. Need for Speed: Hot Pursuit von Criterion
Zurück zu den Wurzeln lautet hier die Devise und zudem wird der neue NFS-Teil von den absoluten Spezialisten auf dem Gebiet entwickelt. DAS wird vermutlich der beste NFS-Teil überhaupt.


5. Portal 2 für PS3
Klar, Portal 2 ist schon länger bekannt und auch ein Release auf der PS3 ist nicht überraschend. Überraschend war dagegen der Auftritt von Gabe Newell, der ankündigte, dass es sich bei der PS3-Fassung um die beste Konsolenversion halten würde. Wer hätte das nach der ziemlich schlechten Umsetzung der Orange Box erwartet? Und Portal 2 sieht natürlich auch klasse aus, ist auch viel bunter als der Vorgänger und wird spielerisch wieder ein absolutes Meisterwerk.


4. Donkey Kong Country Returns (Wii)
Meine Gebete wurden erhört und endlich kann ich wieder mit Donkey Kong durch den Jungle hüpfen. Dazu wird das Spiel noch von den Retro Studios entwickelt, welche für die geniale Metroid Prime Trilogy verantwortlich sind. Da kann einfach nichts schiefgehen.


3. The Legend of Zelda: Skyward Sword (Wii)
Das neue Zelda für Wii ist natürlich keine Überraschung, viel mehr waren die Fans gespannt darauf, wie es ausschaut und wie es sich spielen lässt. Das von Nintendo gezeigte Material konnte mich überzeugen und die Skepsis bzgl. der Steuerung ist mittlerweile auch verschwunden.


2. Enthüllung des Nintendo 3DS
Ein tolles Gerät. Das Design ist schick, Nintendo hat endlich einen Analogstick hinzugefügt und grafisch ist der 3DS tatsächlich ungefähr auf Gamecube-Niveau. Absolutes Highlight ist aber die 3D-Technik inklusive einer 3D-Kamera. Bin sehr gespannt darauf, dieses Teil in meinen Händen zu halten.


1. Das Line-Up des 3DS
Der Nintendo 3DS ist klasse, aber das richtige Softwareportfolio ist genauso wichtig, wie die Technik. Und hier hat mich Nintendo am meisten beeindruckt. Es ist unglaublich wie viele Publisher dieses Gerät bereits unterstützen und was für geniale Spiele auf einen Schlag angekündigt wurden. Egal ob Mario (Kart), Zelda, Starfox, Kid Icarus, Animal Crossing oder Nintendogs – so ziemlich alle wichtigen Nintendo-Franchises sind vertreten und dazu auch noch bekannte Drittherstellermarken wie Metal Gear Solid, Ninja Gaiden oder Professor Layton. Sensationell.

Zum Schluss noch eine kleine Kostprobe von Metal Gear Solid 3(DS):

Wahnsinn!

Monster Hunter Tri – Review / Test

23 Mai

Über 10 Millionen verkaufte Einheiten können nicht täuschen, Capcom’s Monster Hunter-Serie zählt ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Franchises der letzten Jahre, vor allem in Japan. Bislang war die Serie Sony-exklusiv, für Monster Hunter Tri ging Capcom allerdings mit Nintendo einen Deal ein und wir haben uns das fertige Produkt genauestens angesehen.

So erfolgreich die Monster Hunter Serie auch ist, in Europa und den USA ist das Spiel immer noch vielen Spieler kein Begriff. Darum möchten wir das Spielprinzip genauer erklären. Im Grunde beschreibt der Name es ganz gut, denn in Monster Hunter Tri geht es größtenteils darum, riesige Monster zu erjagen oder zu fangen und mit den damit erbeuteten Rohstoffen die Ausrüstung zu verbessern oder gar neu zu erschaffen. Dabei ist das Spiel keineswegs mit den üblichen Jagdsimulationen der Marke Deer Hunter zu vergleichen, sondern lässt sich eher als ein stark japanisch angehauchtes Action-RPG bezeichnen. Allerdings kann der, übrigens selbst erstellte Charakter, kann neue Fähigkeiten erlernen oder im Level aufsteigen, alles beschränkt ausschließlich auf das aufwerten der Rüstungen und Waffen. Genau dies macht aber den Reiz an der Serie aus und motiviert den Spieler dazu, es über Monate hin zu spielen. Da ist es auch vollkommen egal, dass Spiel Quests fast immer nach dem gleichen Prinzip ablaufen, die Hauptsache ist, dass am Ende neue Rohstoffe dabei herauskommen. So überschaulich und einfach das alles auch klingen mag, Monster Hunter Tri ist alles andere als einsteigerfreundlich. Das jagen der Monster, wetzen der Klingen, grillen des Fleischs und kombinieren von Items will gelernt sein und erfordert einige Stunden an Einarbeitungszeit. Hier leistete Capcom leider keine gute Arbeit, denn der Einstieg wird viele Spieler unnötig überfordern und viele dazu bringen, den Titel im Schrank liegen zu lassen. Der Schwierigkeitsgrad ist hingegen sehr angenehm, steigt mit der Zeit aber auch stark an, was kein Nachteil ist, denn selten ist man in Videospielen so stolz darauf, ein Monster besiegt zu haben. Gesteuert wird Monster Hunter Tri wahlweise via Nunchuk + Wiimote oder mit dem Classic Controller (Pro). Letztere Option wird empfohlen und geht wesentlich einfacher von der Hand. Auch wenn die Steuerung, aufgrund der Einstiegsprobleme, zu Beginn etwas überladen wirkt, ist sie im Großen und Ganzen doch sehr gut umgesetzt worden.

Monster Hunter Tri ist eines der wenigen Wii-Spiele, die einen über mehrere hundert Stunden hin beschäftigen werden. Das liegt unter anderem auch daran, dass es in zwei Zweige aufgeteilt ist, nämlich das Dorf und die Stadt. Das Dorf stellt dabei den Offlinepart des Spiels dar. Hier gilt es, wahlweise auch per Splitscreen zu zweit, diverse Quests zu erfüllen und der dünnen Storyline zu folgen. Online ist das ganze hingegen wesentlich größer aufgebaut. Hier kann man mit bis zu vier Leuten auf Monsterjagd gehen und es stehen einem, verglichen mit dem Offline-Part, sehr viel mehr Quests zur Verfügung. Mit jeder Quest erhält man hier Gildenpunkte mit denen sich der Gildenrang verbessern lässt. Es gilt, je höher der Gildenrang, desto schwierigere Quests stehen zur Verfügung. Dank dem mitgelieferten Wii-Speak kann man auch Chats verzichten und sich, in einer etwas enttäuschenden Qualität, über das Mikrofon unterhalten.

Monster Hunter Tri besitzt eine für Wii-Verhältnisse tolle Optik. Zwar ist hier immer noch einiges auf Gamecube-Niveau, aber, was die Weitsicht, die Modellierung und Animationen der Monster und die Vegatationen betrifft, sieht das Spiel spitze aus. Mit Ruckeleinlagen oder Pop-Ups kommt man es hier nie zu tun, dafür stören aber die häufig auftretenden Ladebildschirme. Musikalisch weiß Monster Hunter Tri ebenfalls zu gefallen, verfügt aber nicht gerade über eine große Auswahl an Songs. Auf eine Synchronisation hat Capcom komplett verzichtet, die Charaktere im Spiel kommunizieren in der üblichen “Sims-Sprache”, was aber auch nicht weiter stört.

Fazit:
Monster Hunter Tri ist der bislang beste Teil der gesamten Reihe und tut dem Softwarelineup der Wii unglaublich gut. RPG-Freunde, die sich gerne im Item-Sammelwahn befinden, werden mit diesem Spiel große Freude haben. Aber auch wenn ihr auf knackige und toll inszenierte Bosskämpfe steht, solltet ihr einen Blick auf dieses Spiel werfen. Zudem wird man auf dieser Konsole kaum ein besseres Onlinespiel finden und vom Umfang brauchen wir gar nicht erst anfangen, kein Wii-Spiel wird euch länger beschäftigen.

9/10